Diskussion: Europäische Asylpolitik
@ Nichtraucher_innen-Raum
Zweimonatlicher Abend von Jimmy Boyle
Trotz des Protests gegen die Lebensbedingungen von Asylsuchenden ändert sich an der deutschen Asylpolitik kaum etwas. Nach wie vor geht es in der deutschen wie in der europäischen Asylpolitik vor allem darum, möglichst viele Menschen daran zu hindern einen Antrag auf Asyl zu stellen. Vom unterstellten humanitären Interesse bleibt da kaum noch was übrig. In der Veranstaltung soll die These diskutiert werden, dass die Entscheidung, wer legitimer politischer Flüchtling ist, am Maßstab des nationalen Interesses gemessen wird. Das zeigt sich auch an den verschiedenen Maßnahmen der Asylpolitik. Darin tauchen die Flüchtlinge als ordnungspolitisches Problem auf, dass auf europäischer Ebene in den Griff bekommen werden soll.

DEIN BLOCK MEIN KIEZ #6
@ überall
HIPHOP-OPEN-AIR UMSONST UND DRAUßEN!
Gigoflow
Badkat
Drop Dynamic
Syar
Disco
Manege Allstars
Mister Mo
Sinaya
DJ Boogiedan
DJ Kai Kani

DEIN BLOCK MEIN KIEZ #6
@ Podest
Diskussion: Wohnraumkämpfe zwischen realpolitischer Drecksarbeit, praktischer Solidarität und revolutionärer Enthaltung
Die Mieten in Berlin steigen. Bezahlbarer Wohnraum in okayer Lage mit Mieten, die das Jobcenter übernimmt, ist kaum noch zu finden. Die Entwicklung führt zu einer
steigenden Zahl von Zwangsräumungen,
die sich nach Schätzungen mittlerweile auf 20 pro Werktag belaufen. Mieter_innengemeinschaften wie »Kotti&Co« organisieren sich gegen ihre Verdrängung und das Bündnis
»Zwangsräumung Verhindern« mobilisiert
zur Unterstützung der von Räumung Bedrohten.
Doch bleibt bei diesen Kämpfen nicht
die grundsätzliche Eigentumskritik auf der Strecke?
Ist das nicht alles nur Existenzkampf
oder Sozialarbeit? Die radikale Staatskritik vieler Linker belässt realpolitische Drecksarbeit
– Kämpfe, die den Staat anrufen
– oft den Betroffenen. Aber ist nicht Solidarität die richtige und wichtigste Praxis im Falschen? Führen Organisierung und die aktuellen Wohnraumkämpfe nicht auch
zur Politisierung der Betroffenen, bzw. wie lässt sich intervenieren ohne jene zu instrumentalisieren? Was bringt die Zukunft und wie lassen sich die aktuellen Kämpfe unterstützen?
DISKUSSION mit »Kotti&Co«, »Zwangsräumung
Verhindern« und Stadtteilgruppe 44 (angefragt)

DEIN BLOCK MEIN KIEZ #6
@ k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
Plattform politischer Initiativen im Kiez
Zum Auftakt von "Dein Block mein Kiez" laden wir Initivativen und Gruppen ein, um ihre Arbeit und Projekte vorzustellen. An diesem Tag wird das k-fetisch Plattform sein für politische Aktivitäten, die im Kiez laufen und sich im weitesten Sinne mit Verdrängung und Rassismus beschäftigen oder davon betroffen sind. Damit sich Nachbar_innen informieren und Aktivist_innen vernetzen können.

DEIN BLOCK MEIN KIEZ #6
@ k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
Afro-deutsche Wort- und Streitkunst
Spoken Word Performance zum Thema Rassismus, Inklusion und Empowerment
Philipp Khabo Koepsell ist Berliner Spoken Word Künstler und Aktivist deutsch-südafrikanischer Herkunft. In seinen Texten thematisiert er den Umgang alltäglichen Rassismus, transkulturelle Identitätsverhandlungen, die Schöpfung neuer, selbstbestimmter Räume.
Er tritt bei diversen Poetry-Veranstaltungen der Schwarzen Community, antirassistischen Kundgebungen und akademischen Tagungen in Deutschland, den USA und Südafrika auf, bei denen er das Publikum mit humorvollen Ausführungen über Performance und Aktivismus begeistert. Seine Texte sind sowohl auf Deutsch, wie auch auf Englisch verfasst.
Lesung: „Kaltland – eine Sammlung“
@ Podest
Das Problem heißt Rassismus - auch damals schon!
Ein Sammelband herausgegeben von Manja Präkels, Karsten Krampitz und Markus Liske.
Die faktische Abschaffung des Rechts auf Asyl in Deutschland im Mai 1993 war keine Entscheidung, die vom Himmel fiel. Sie ist vielmehr zu lesen als ein Zugeständnis der CDU/CSU und der SPD an ein Klientel, das mit seinen rassistischen Positionen und Handlungen in der Wendezeit zunehmend offen anzutreffen war. Auch die dieser Entscheidung vorausgegangenen Pogrome in Hoyerswerda oder Rostock-Lichtenhagen sind keine unerklärlichen Einzelfälle, wie es oft dargestellt wird, sondern nur die Spitze des Eisbergs an rassistischen, chauvinistischen und nationalistischen Einstellungen.
Der Sammelband „Kaltland“ enthält Geschichten, die die aufgeladene Stimmung jener Jahre sichtbar machen als Teil einer spezifischen historischen Kontinuität rassifizierten Bewusstseins in Deutschland.
Es kommen darin Zeitzeug_innen mit den verschiedensten Positionierungen und Blickwinkeln auf diese Zeit zu Wort. Ihre persönlichen Rückblicke und Momentaufnahmen ergeben in der Gesamtheit eine Collage, die alternativ zur Mainstreamerzählung der ‚schillernden Wendejahre‘ skizzieren, welch eine beklemmende Stimmung der Ende der 1980er und Anfang/Mitte der 1990er Jahre in Deutschland für von Rassismus Betroffene und Antifaschist_innen vorherrschte.
Die Herausgeber_innen werden einige Geschichten aus dem Band verlesen Im Anschluss daran bieten wir Raum für Diskussion und Austausch.
Die Geschichten werden auf Deutsch vorgetragen, wir bemühen uns aber um Simultanübersetzungen der Lesung und der Diskussion ins Englische und Französische.
Die Lesung findet statt im Rahmen der Kampagne Fight Racism Now! anlässlich des 20. Jahrestages der Einführung des Asylbewerber_innenleistungsgesetztes in Deutschland im Mai 1993.

Queer Film Klub: World War II - Special
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: PARAGRAPH 175 (2000)
This intense docuemantary gives you a unique insight into the lives of gay men during nazi germany. Through intervews with some of the survivors we hear about queer subculture, the persecutions and life in the concentration camps. Warning: it's some heavy stuff.
21.30 Uhr: A SPECIAL DAY/UNA GIORNATA PARTICOLARE (1977)
This Italian drama takes place in fascist Italy when Moussulini is meeting Hitler for the first time. All the city prepares and is excited to see the great leader, except one housewife who has to stay home and do the dishes and one man on the other side of the patio who is gay. When the two meet up strange things happen. A beautiful masterpiece!
Konzert: Driftwood Fairytales
@ Podest
Schmissiger Folk bewegt die Tristeza! The Driftwood Fairytales spielen ihr heiteres sowie schwungvolles Album "Phantoms" (2013) in unserem Räumen und erwarten gut gelaunte Gäste.
Und zum Reinhören: http://driftwoodfairytales.com

Casino-Night
@ überall
Zocken für das O-Platz-Camp: Es gibt Poker, Black Jack, Roulette und unser legendäres Schnapsrad. Um angemessene Abendgarderobe wird gebeten. ... And don't forget the money!
„Was meinst du eigentlich, wenn du von 'dem Staat' redest?“
@ Nichtraucher_innen-Raum
Diskussion mit jimmy boyle
(Nicht nur) in Texten und Referaten von den Gruppen gegen Kapital und Nation ist häufig von „dem Staat“ die Rede: Der Staat sorgt mit Umweltschutzgesetzen dafür, dass das Kapital mit seiner Praxis nicht die Natur derart ruiniert, dass das Kapital morgen gar kein Geschäft mehr machen kann. Der Staat sorgt für die Garantie des Eigentums. Der Staat usw. usw.
Häufig hören die Leute eine Weile interessiert zu, bis es ihnen komisch vorkommt, dass immer wieder von „dem Staat“ die Rede ist und fragen irgendwann: „Was meinst du eigentlich, wenn du von `dem Staat` redest?“
Bei manch anderen Begriffen begegnet uns diese Rückfrage nicht. Wenn wir z.B. über Unternehmen und deren Bemühungen reden, die Löhne zu drücken oder die Arbeit zu verlängern, versteht uns eigentlich noch jede_r. Oder aber es gibt den Einwand: „Nein, es gibt auch Fälle, da erhöhen die Unternehmen die Löhne oder spendieren einen Urlaubstag mehr.“ Dann kann man sich zusammen darüber unterhalten, wie das zueinander steht. Aber nie kommt die Frage: Was meint ihr eigentlich, wenn ihr von „den Unternehmen“ redet.
Während also bei der Rede von „den Unternehmen“ kein Problem vorliegt, man sich dort nur darum streiten muss, was genau die Prinzipien der Unternehmen sind, scheint es bei dem Staat die Skepsis zu geben, dass man da überhaupt Prinzipien feststellen kann. Oder anders gesagt: Man kann viele Konzepte und Projekte feststellen, die es in der politischen Sphäre so gibt, aber diese werden scheinbar nicht einem Subjekt zugeschrieben. Es wird die Einheit der Prinzipien bzw. Konzepte angezweifelt, die durchaus mit der Rede von „dem Staat“ gemeint ist.
Auf der Veranstaltung soll anhand ausgewählter Felder die Frage diskutiert werden, ob der Staat ein Subjekt mit einem einheitlichen Zweck ist oder nicht. Die ausgesuchten Felder sind solche, wo vor allem widersprüchliche Positionen innerhalb der Politik auftauchen.
Wieso redet man von einer Einheit, wenn selbst innerhalb einer Regierung sich der Wirtschaftsminister mit dem Umweltminister streitet und dann der Finanzminister nochmal was ganz anderes will?
Wieso redet man von einer Einheit, wenn die Parteien miteinander konkurrieren und gegensätzliche Programme haben?
Wieso redet man von einer Einheit, wenn es eine Gewaltenteilung gibt?
Wieso redet man von einer Einheit, wenn sich die Teilgewalten wechselseitig beschränken oder widersprechen? Z.B., wenn das Bundesverfassungsgericht dem Vorratsdatenspeicherungsgesetz der Regierung und des Parlaments erst einmal einen Strich durch die Rechnung macht?
Die einzelnen Fragen werden nacheinander behandelt und zwischendurch ist immer Raum für Diskussionen.
Der Ort ist im Erdgeschoss, hat aber eine Eingangsstufe und die WCs sind nicht barrierefrei.
Diskussionen mit Jimmy Boyle finden bei uns zukünftig alle zwei Monate, jeden dritten Montag zu verschiedenen Themen statt.

Filmreihe: Frauen spielen Fussball
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr Mädchen am Ball (D, 1995, 43 min)
21 Uhr Nach dem Spiel (D, 1997, 60min)
22:15 Uhr Ich gehe jetzt rein (D, 2008, 73min)
Die Berlinerinnen Safiye, Arzu, Türkan, Nalan und Nazan waren voller Elan mit dem Team des BFC Agrispor in den Männersport Fußball aufgebrochen, um ihrer Begeisterung für den Sport nachzugehen. Doch was erfolgreich begann, stieß bald auf Widerstände. Aysun Bademsoy zeichnet in ihren Dokumentationen über mehr als ein Jahrzehnt eindrucksvolle und alltagsnahe Eindrücke der Kickerinnen nach, welche sich zwischen sportlicher Faszination, gescheiterten Ehen, familiären Erwartungen, abgebrochenen Bildungswegen und persönlichen Aufstiegen bewegen.

Queer-Film-Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
Wegen der großen Nachfrage werden die Filme von Sonntag heute nochmal gezeigt:
20 Uhr: "She Male Snails"
22 Uhr: "Trannysnatchers"

Queer-Film-Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: "She male snails"
22 Uhr: "Trannysnatchers"
She male snails: Ester Martin Bergsman's personal, poetic
and unmistakably Nordic film is based on the experience of standing
outside the two official gender categories. It starts as a portrait of
author Eli Leven, but develops into a wild, visual fantasy, which blends
intimate bathing scenes between the author and the director, dream
scenes in Swedish nature, detached fragments and freely imagined
sequences.
"Trannysnatchers": Outside a small, typical American town,
an elusive cult of demon worshiping gender queer assassins live in
infamy, awaiting the day their savior will return to Earth & end the
Gender Binary. This film was made over two summers in Portland, Oregon
by a group of young artists as an exercise in trust and complete
collaboration.

Filmreihe: Frauen spielen Fussball
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Fußballgöttinnen (D, 2006, 90min)
21.45 Uhr Offside (IRAN, 2006, 88min)
Fußballgöttinnen: Eine Schiedsrichterin, eine Platzwärtin, eine Weltmeisterin und eine
eingeschworene Fan-in - Kontrolle, Engagement, Emotionen und Erfolg.
Männer wie Frauen leben Fußball äußerst unterschiedlich, doch
werden Letztere darin oftmals kaum wahrgenommen. ‚Fußballgöttinnen’
begleitet vier Leben um den Platz, die den Sport aus ihren eigenen
Perspektiven gestalten. Druck und Freude, Verantwortung und
Enttäuschung liegen manchmal sehr nah beieinander.
Offside: Fußball als Nebenschauplatz – Während Zehntausende Männer
zum Länderspiel der iranischen Nationalmannschaft strömen, bleibt
Frauen der Zutritt verwehrt. Einige verkleiden sich jedoch als Jungen,
um verbotenerweise doch ins Stadion zu gelangen. Sie werden
von jungen Soldaten, die ihren Armeedienst ableisten, entdeckt und
verhaftet. Zwischen den beteiligten Frauen und Männern entwickeln
sich Gespräche, in denen sie Themen wie den Armeedienst und die
durch traditionelle Gesetze geregelte Rolle iranischer Frauen kritisch
diskutieren.
Lesung: Topf & Söhne
@ Podest
Hausbesetzung auf einem Täterort
Die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf &
Söhne, die in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für
Vernichtungslager hergestellt hatte, war in den 2000er-Jahren eines der
bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das von Beteiligten
der Besetzung herausgegebene Buch will die Erfahrungen dieser Zeit
festhalten. Mit Erzählungen und Analysen werden gemeinsame Kämpfe und
interne Streitigkeiten rekonstruiert, die historische Bedeutung der Firma
Topf & Söhne diskutiert und mit anderen Beteiligten über Ratten und
Debatten gesprochen.
Einige Autor_innen des Buches stellen ausgewählte
Texte aus dem Buch vor und liefern einen Überblick über die Zeit der
Besetzung und die Geschichte der Firma Topf & Söhne.
Infoabend: Im Kampf gegen den „Genderismus“
@ Podest
Antifeministische Agitation in der extremen Rechten
„Raus aus den Köpfen - Genderterror abschaffen!“ heißt eine Kampagne von Neonazis. Gemeint ist: zurück zu den „natürlichen“ Geschlechterrollen, Schluss mit der Verwirrung! Die Definition, was echte Männer und was echte Frauen (Mütter) zu sein hätten, ist für die Konstruktion einer völkisch-rassistischen Gemeinschaft von fundamentaler Bedeutung. Dabei greift die neonazistische Szene gesamtgesellschaftliche Debatten um geschlechterpolitische Themen auf und kann sich auf antifeministische Positionen aus der Neuen Rechten, der sogenannten „Lebensschutz“-Bewegung und dem rechtskonservativen und christlichen Spektrum berufen. In einem mit vielen Beispielen angereicherten Vortrag wollen wir klassische Geschlechterrollenideale der (extremen) Rechten vorstellen und mit der Realität abgleichen und die Frage nach den Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu gesamtgesellschaftlichen Debatten diskutieren.
Eike Sanders ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. in Berlin (apabiz), Juliane Lang ist Mitarbeiterin bei Dissens e.V. Berlin. Beide Referent_innen sind Mitglied im Forschungsnetzwerk Frauen und Rechtsextremismus und publizieren kontinuierlich zu Geschlechterverhältnissen und gender in der extremen Rechten.

Filmreihe: Frauen spielen Fussball
@ Nichtraucher_innen-Raum
Kickerland (D, 2010, 60min)
Es ist 2010 und die Fußball-WM der Frauen steht in Deutschland kurz bevor. Doch nicht nur auf der großen Bühne wird gekickt, sondern auch in den Berliner Kiezen. Kickerland ist ein selbstgedrehtes Portrait der vier Nachwuchsspielererinnen Elvan, Lara, Paulin und Madlen von Türkiyemspor Berlin. So unterschiedlich ihr Alltag auch ist, nahmen sie die Kamera in die Hand, um ihr Leben rund um den Ball zu filmen. Heraus kam ein Portrait, das vielfältiger kaum sein könnte.
Frauenfussball in Deutschland
@ Podest
Film und Diskussionsabend mit Tanja Bubbel und Almut Sülzle
Das öffentliche Bild vom Frauenfußball ist von einer sexistischen Grundhaltung geprägt: Er wird allgemein als langsamer, weniger physisch, technisch anspruchsloser und somit weniger attraktiv im Vergleich zum Männerfußball beschrieben. Hier greifen die Mechanismen von Sexismus, d.h. der Diskriminierung auf Grund von Geschlecht, doppelt: zum einen in der Unterscheidung von „Frauenfußball“ gegenüber “normalem” (Männer-)Fußball, zum anderen in der Darstellung von Frauen als weniger begabt. Im aktiven Spiel wie auch im Vereinswesen und in der Fanszene ist das Männliche dominant und gilt als Norm schlechthin. Fußball, der deutsche Nationalsport, spiegelt damit häufige die gesellschaftliche Geschlechterhierarchie wieder.
Die Dokumentation „Die schönste Nebensache der Welt“ von Tanja Bubbel erzählt die ersten vier Jahrzehnte des Frauenfußballs in Deutschland. „Damenfußball“, wie es zunächst in den fünfziger Jahren hieß, galt als „unästhetisch“ und zu gefährlich für Frauen. 1955 verbot der Deutsche Fußball-Bund seinen Mitgliedsvereinen die Führung von Damenfußball-Vereinen und das Überlassen von Plätzen und Sporteinrichtungen. Doch die fußballbegeisterten Frauen, die insbesondere nach 1954 den „Helden von Bern“ nacheifern wollten, ließen sich nicht entmutigen und bestritten selbstorganisierte, inoffizielle Länderspiele vor großem Publikum. Erst 1970 wurde Frauenfußball offiziell vom DFB zugelassen.
Nach der Vorführung der Dokumentation wird es eine Diskussionsrunde zum Thema geben, an der neben der Regisseurin Tanja Bubbel auch die Kulturanthropologin Almut Sülzle sowie Vertreterinnen und Vertreter von SOCCER SOUND (LSVD Berlin-Brandenburg e.V.), DFC Kreuzberg, Tennis Borussia Berlin, Türkiyemspor Berlin sowie von der Initiative „Fußballfans gegen Homophobie“ teilnehmen.

Filmreihe "Berlin im Lichte der DEFA"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30: DDR-PROPAGANDA
20:15 Coming out (DDR, 1989, 113min)
Der einzige Film der DDR mit explizit schwuler Thematik: Der junge Lehrer Phillip führt eine Beziehung mit Tanja, die ein Kind von ihm erwartet. Als er Jakob, seine unerfüllte Jugendliebe, wiedertrifft, stürzt er in eine Krise und landet wie durch ein Wunder in einer Schwulenbar. Dort trifft er Matthias und beginnt mit ihm eine Affäre… Trotz Widerständen bei der DEFA gelang Heiner Carow, dem Regisseur der berühmten „Legende von Paul und Paula“, eine sensible Liebesgeschichte. Die souveräne Inszenierung mit ruhiger Kameraführung, der gefühlvolle Soundtrack und vor allem die beeindruckende Besetzung lassen den Zuschauer die tragische Lage des Lehrers buchstäblich mitfühlen. „Coming Out“ erhielt auf der Berlinale 1990 den Silbernen Bären und den Teddy Award.

Filmreihe "Berlin im Lichte der DEFA"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30: DDR-PROPAGANDA
20:15 Insel der Schwäne (DDR, 1982, 86min)
Der 14-jährige Stefan muss sein idyllisches Dorf verlassen, weil die Familie dem Vater nach Berlin folgt. Im Neubaugebiet Marzahn erwarten ihn nicht nur Baugruben und unfertige Spielplätze, sondern auch rauflustige Jugendliche – und natürlich die erste Liebe. Der Film ist sehr realitätsnah und nüchtern inszeniert. Die Kritik an den Lebensumständen in dem Plattenbauviertel und die Revolte der Kinder und Jugendlichen gegen unsinnige Entscheidungen der Erwachsenen galt bei SED-Hardlinern als Angriff auf ihre Wohnungsbaupolitik. Doch auch unkonventionelle Beziehungskonzepte unter den Jugendlichen und die Thematisierung der Rolle des Westgeldes lösten heftige Kontroversen aus. Einer der wichtigsten kritisch-realistischen Filme der DDR!
Infoabend "Zwangsräumung verhindern!"
@ Nichtraucher_innen-Raum
Alle wichtigen Infos zur angekündigten Zwangsräumung am Do, 14.2. in der Lausitzer Strasse 8 und der Blockade (7 Uhr)
Am 22.10.2012 wurde in der Lausitzer Strasse 8 die Zwangsräumung einer Familie durch eine Sitzblockade verhindert. Die darauffolgende Unterstützung und Solidarität war so gross, dass auch ein zweiter Räumungsversuch am 12.12.2012 kurzfristig ausgesetzt wurde. Auch der dritte Räumungsversuch am 14.02.2012 soll verhindert werden. Dafür haben sich schon viele NachbarInnen, AktivistInnen, Gruppen, Vereine....zu einer Blockade bereiterklärt. SEI AUCH DU DABEI!

Filmreihe "Berlin im Lichte der DEFA"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30: DDR-PROPAGANDA
20:15: Berlin um die Ecke (DDR, 1965, 85min)
Berlin in den 1960er-Jahren: Olaf und Horst sind in der Jugendbrigade eines Metallbetriebs tätig. Sie sind über die Zustände in ihrem Betrieb verbittert und begehren gegen die Missstände auf. Unterstützung erfahren sie nur durch einen alten Arbeitskollegen, der jedoch bald plötzlich stirbt. Und auch privat haben die beiden so ihre Sorgen… Der Film war bis 1990 in der DDR verboten, da er sich kritisch mit den Fehlern des Sozialismus auseinandersetzt. So konnte der Film erst 25 Jahre nach dem Dreh vollendet werden, was zwar in der heutigen Fassung sichtbar ist, ihn aber nicht weniger sehenswert macht!

Filmreihe "Berlin im Lichte der DEFA"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30: DDR-PROPAGANDA
20:15 Berlin – Ecke Schönhauser… (DDR, 1957, 100min)
Der Film begleitet eine Gruppe „Halbstarker“ im noch nicht geteilten Berlin. Sie haben Stress mit den Eltern, klauen Ausweise, wollen nicht in die FDJ und pöbeln gerne gegen die Volkspolizei. Doch aus dem ganzen Spaß wird bald Ernst und es bleibt für einige nur die Flucht nach West-Berlin… Ein Film aus der Tauwetter-Periode, so dass etliche negative Erscheinungen der DDR thematisiert werden, jedoch leider mit etwas belehrendem Schluss. Dennoch: Ein sehr gelungener Versuch, das Lebensgefühl junger Leute einzufangen sowie den Einfluß, den Eltern, Staatsorgane und Politik auf diese Generation haben – oder auch nicht.

Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
19.30 BEAUTIFUL BOY
13 year old Nick runs away from home and starts hanging out with male sex workers at the central station in Copenhagen. When he falls in love with the leader of the group, it turns out things are not like he thought and soon everything start developing fast.
Danish sound, English subtitles.
Small trigger warning for violence against sex worker.
21.00 TURN ME ON DAMMIT!
Alma is 15. And horny! She lives in a small village in the country and hangs out with her friends. Her mother doesn't know how to handle her massive phone-sex-consumption and soon she's cursed as the slut of the small town community and her life is even worse than before.
Norwegian sound. English subtitles.
Small trigger warning for slut-shaming.
Free entry, movies start on time.
Barrier-free, smoke-free.
This night starts and ends earlier than usual so teenagers can come and still get home early. Last movie will end around 22.30-23.00
For real.
Mit Stalin und Noske an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg (ge)denken?
@ Podest
Podiumsdiskussion mit Vertreter_innen der beiden LL(L)-Demobündnisse
In diesem Jahr finden erstmals zwei unterschiedliche Demonstrationen statt, die Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken. Die beiden vormaligen SPD-Mitglieder wurden 1919 – kurz nach dem sie sich am 1. Januar an der Gründung der KPD beteiligt hatten – ermordet.
Die eine Demonstration findet – wie jedes Jahr seit 1990 – vom Frankfurter Tor zum Friedhof der Sozialisten nach Friedrichsfelde statt. Obwohl sich dieses Demo-Bündnis selbst als das linkere der beiden Vorbereitungs-Bündnis versteht, beschränkt sich dessen Aufruf auf die Kritik an allerlei Symptomen – von Krieg bis Sozialabbau – der herrschenden Gesellschaftsordnung (siehe hier).
Das andere Bündnis – das vom Olof-Palme-Platz in Charlottenburg aus unter anderem an jenem Ort im Tiergarten entlang, an dem Karl Liebknecht ermordet wurde, demonstriert – postuliert mit Rosa Luxemburg, „Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark“, und wendet sich gegen die Illusion, „mit der richtigen Wirtschaftspolitik und den richtigen Regulierungen bzw. der richtigen Einstellung“ ließen sich Krisen und andere Unangenehmlichkeiten der kapitalistischen Produktionsweise vermeiden ( siehe hier). Ironischerweise – wie wir finden – wird es aber vor allem von Gruppen aus dem organisatorischen Umfeld von Linkspartei und SPD gebildet, die doch einiges zur Verbreitung dieser Illusion beitragen.
Wir wollen mit VertreterInnen beider Vorbereitungs-Bündnisse über die Bedeutung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht für heutige linke Politik und über die Frage, wie sich etwaige unterschiedliche Auffassungen dazu in den politischen Konzeptionen für die beiden Demos zeigen, diskutieren.
Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
Criminal Queers Night
19.30 Uhr: "Dog Day Afternoon" (1975)
One of the most radical and inspiring queer movies, Dog Day Afternoon tells the true story of a man who robs a bank to pay for his lover's operation. Another amazing queer flick with Al Pacino.
22.00 Uhr: "Heavenly Creatures" (1994)
The true story of two young girls with a very close relationship and an intense shared phantasy world who gets seperated by the parents who are scared of the girls' intimacy - and of the gruesome revenge of the girls.
Hörspielabend "Blutiger Fussball"
@ Nichtraucher_innen-Raum
Ein Hörkrimi in 15 Kapiteln, spannend und skurril.
Kommissar Wagner klärt Mysteriöses um den FSV Roter Stern Mombach.
Es beginnt mit einem nächtlichen Einbruch. Zunächst ein einfacher Fall, doch es kommt zu internationalen Verwicklungen. Ein Hase verschwindet – und die nationale Sicherheit scheint bedroht…"

Thematisierungskonjunkturen des »sozialen Problems« Alkohol
@ Podest
Wir sind Gefangene des Zeitgeists, der mal liberal und dann wieder asketisch ist. Heute z.B. muss nach ihm alles gesund und nachhaltig sein. Und natürlich unterliegt auch die Wahrnehmung von Alkohol einem historischen Wandel. Der Vortrag erläutert die Entwicklung der Debatten über Alkohol als "soziales Problem" und kommentiert mit diesem Hintergrund dann auch die heutige Präventions- und Gesundheitspolitik.
Referent: Prof. Dr. Hasso Spode, TU Berlin

Out Of Step With The World
@ Podest
Straight Edge zwischen progressiver Politik und reaktionärer Kackscheiße
Über dreißig Jahre ist es mittlerweile her, dass vier Jugendliche aus Washington D.C, mit ihrer band Minor Threat einen Song namens »Straight Edge« aufnahmen und damit zu Stichwortgebern einer ganzen Jugendbewegung wurden. Die Idee dahinter ist eigentlich recht simpel. Nicht Rauchen, nicht Saufen, keine anderen Drogen Nehmen und nicht mit den primären Geschlechtsorganen Denken. Doch wo es den Kids um Ian MacKaye noch ganz klar um Rebellion gegen ihre ständig zugedröhnten und im Rausch jede Menge Scheiße machenden Mitpunks ging, ist es mittlerweile mehr als unübersichtlich geworden. Unter dem Banner des »Straight Edge« finden sich heute vegane Erdbefreier_innen und kickboxende Straßenantifas genauso wieder wieder homophobe Hohlbirnen, religiöse Fanatiker_innen oder drogenfreie Nazis. Wie hat sich die Szene in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt? Was hat es mit Begriffen wie »Self Edge«, »Hardline« oder »Feral Edge« auf sich? Und überhaupt, was soll das alles? – Genau diesen Fragen soll sich dieser Vortrag widmen.
Jan Tölva ist Soziologe, freier Journalist und Teilzeitpunk und lebt derzeit in Berlin.

Bier aus Kaffeemaschinen
@ Nichtraucher_innen-Raum
DIY-Workshop
Unglaublich, aber wahr: Wir zeigen Euch, wie Ihr Bier in Filterkaffeemaschinen brauen könnt!
Da die Teilnehmer_innen-Zahl beschränkt ist, Voranmeldung an kultur@tristeza.org.

Filme zur Sternikonferenz
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Sternburg - Bierkampf im Osten
(Doku, D, 1993, 60min)
Nach der Wende nimmt man in der Sternburgbrauerei
in Leipzig den Kampf um die Kundschaft gegen die West-Brauereien auf.
Die Doku hat die Zeit des Auf- und Um- bruchs mit der Kamera
festgehalten.
22 Uhr: Portraits deutscher Alkoholiker
(Doku, D, 2010, 79min)
Die Doku bricht mit dem Bild der Alkis als Randgruppe und beschauml;ftigt sich mit der Frage, unter welcher vermeintlich heilen Oberfläche heimliches Trinken - oft mit dem Ziel, besser innerhalb dieser Gesellschaft funktionieren zu können – stattfindet.

Alkohol und Sozialismus
@ Podest
Die Kneipe als politischer Ort
Das Thema “Drogen und Politik” wurde nicht erst von den 1968ern diskutiert, sondern schon in den 1890er Jahren gab es eine heftige Debatte dazu. Im Mittelpunkt stand der Alkoholkonsum der Arbeiterklasse und damit verbunden die Frage: Vertragen sich Sozialismus und Alkohol? Oder ist absolute Nüchternheit die Voraussetzung für politische Kämpfe?
Interessanterweise setzten sich in der sozialistischen Bewegung vor 1914 nicht die Drogengegner durch: der marxistische Chefideologe Karl Kautsky argumentierte zwar gegen die Trunksucht, aber verteidigte vehement die Arbeiterkneipe als zentralen Organisationsort und Treffpunkt der Bewegung. Die Mehrheit folgte dieser Ansicht. Man erkannte damit eine gängige Praxis an: Seit der stärkeren Verbreitung obergärigen Biers in den 1870er Jahren hatte eine wachsende Mehrheit der Arbeiterklasse den anfänglichen Elendsalkoholismus überwunden und eine eigene Kneipenkultur entwickelt. Diese Kneipenkultur stellte die soziale Basis für alle politischen Aktivitäten der klassischen Arbeiterbewegung dar, bedeutete jedoch als Männerwelt auch eine Spaltung der Bewegung entlang der Geschlechterlinie.
Ralf Hoffrogge ist Historiker, von ihm erschien im letzten Jahr die Einführung "Sozialismus und Arbeiterbewegung" in der Reihe theorie.org

Alkohol oder Revolution?
@ Podest
Zur Aktualität der Arbeiterabstinenzbewegung
Wir wollen von der Entstehung der Arbeiterabstinenzlerbewegung berichten und darüber reden/diskutieren ob und wieweit deren Forderungen für unsere aktuelle Arbeit von Wert sein können."
Referenten: Autonomer Arbeiterabsinentenbund Köln

Trinker_innen fragen Expert_innen
@ Podest
21:30 Uhr: Bier! Bier! Bier!
mit Thorsten Schoppe (Braumeister) und Peter Rogalski (Bierexperte)
22:15 Uhr: Was passiert im Körper bei Alkoholgenuss?
mit S. Grün (Anästhesist) und C. Stoeter (Medizinerin)
Von Sterni kriegt man Kopfschmerzen, von teurem Bier nicht? Ein Schnäpschen erleichtert die Verdauung? Warum reißt manchmal der Film und wir sehen gar doppelt? Wie wird das Schwarzbier schwarz und und was genau ist eigentlich diese ominöse Stammwürze? Es gibt wohl tausend Dinge rund ums Saufen, die man sich öfter mal fragt, aber kaum jemand, der sie fundiert beantworten kann. Wir leisten Abhilfe! Wir stellen die Expert_innen, ihr bringt die Fragen! Unser hochkarätiges Podium gibt euch gewiss die Antworten!

Musike
@ Hauptraum
Hanno und Katzenjammer legen thematisch passende Musik auf. Es lohnt sich also ausnahmsweise mal, auf die Texte zu hören!

Szenekneipen als Identitätsressourcen
@ Podest
Welche Möglichkeiten bieten Szenekneipen als unverbindliche
Kommunikationsorte für Integra- tion in die »linke Szene«?
Besonders interessant ist allerdings, was die sozialräumliche
Institution Szenekneipe in Bezug auf Inklusion in die linke Szene nicht
leisten kann. Gerade das Zusammenspiel räumlicher In- und
Exklusion ist für die Szenenetzwerke und die Konstruktion
kollektiver Identitäten nützlich.
Referentin: Tatjana Golova, Autorin
des Buches »Räme kollektiver Identität. Raumproduktion in
der ‘linken Szene’ in Berlin«.

Berlins Braugeschichte
@ Podest
Kleiner Anekdoten-Vortrag
Schultheiss, Patzenhofer, Engelhardt, Vereinsbrauerei in Rixdorf, Bötzow, Union und Happoldt – die Geschichte der über 340 kleinen und großen Berliner Braubetriebe im 19. Jahrhundert ist äußerst abwechslungsreich. Wo sich im Verlauf ihrer Unternehmensgeschichten die Standorte in Berlin befanden und wann sie entstanden, übernommen oder stillgelegt wurden, zeigt der Historiker Henry Gidom nach zweijähriger Recherchearbeit. Der erste Band des Buches erschien in der Edition Berliner Unterwelten.

Verrücktes Experimente-Quiz
@ überall
Kommt in Teams!
Knoff-Hoff auf unserer Bühne! Als erste Runde unserer Rallye zeigen Professorin Susanna und Doktor Frank verrückte Experimente mit Alkohol. Ihr müsst dann raten, warum dies und das oder was überhaupt passiert. Zwischendrin gibts auch noch Wissensfragen! Auf diese Weise habt ihr garantiert noch nicht mit Alkohol experimentiert! Da macht Suff mal auf ganz andere Weise lustig!

Verrückte Rallye
@ überall
Es geht weiter in Teams!
Nachdem euer Team Punkte beim Quiz sammeln konnte, geht es weiter mit einer Rallye rund um Alkohol. Bierdeckelweitwurf, Liederraten, Weizen einfüllen...

Merke Dir, Sternburgbier!?
@ Podest
Vergessenes aus der Geschichte des „Sterni“
Seit einem Jahr wirbt „Sterni“ auf Flaschenetiketten mit seiner 190jährigen Geschichte. Die beiden Bierhistoriker Sterni und Bert (Pseudonyme) haben die Geschichte des Hauses erforscht und Überraschendes herausgefunden. In einem mal bierernsten, mal unterhaltsamen Lichtbildvortrag folgen sie dem schlenkernden Gang der Geschichte der Marke Sternburg bis heute. Sie gehen der Frage nach, wie viel Liter Gerstensaft Sternburg-Bierfahrer früher während der Arbeit tranken und erklären, was Wollschafe mit Bier zu tun haben. Bei ihren Recherchen sind die Forscher aber auch auf die Vergessenes und Verdrängtes gestoßen. Sie werden auf die Behandlung von ZwangsarbeiterInnen während des Nationalsozialismus eingehen und erzählen, warum die SPD Anfang der 30er Jahre zum Boykott der Brauerei aufrief. Diesen Termin jedenfalls solltet ihr nicht vergessen.

Brauereiführung
@ Privatbrauereri am Rollberg, Am Sudhaus 3 (U Boddinstr.)
Auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei wird seit 2009 Jahren wieder gebraut: Die Privatbrauerei am Rollberg produziert hier ihr leckeres Bier und zwar ganz nach dem Motto: In ein gutes Bier gehören Punkrock und Liebe! Wir geben euch die Möglichkeit, den Prozess des Bierbrauens aus nächster Nähe kennzulernen und euch vom Braumeister höchstpersönlich erklären zu lassen! Natürlich mit anschließender Verkostung!
Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung bis zum 04.12. unter brauerei@tristeza.org erforderlich! Unkostenbeitrag: 10€ (inkl. Getränke)

Stars & Sternis auf der Bühne
Kleinkunstabend mit Tristeza Allstars
Zur Einstimmung auf die Konferenz gibt’s ein kunterbuntes Sträußchen an Bühnenstücken mit namhaften und noch unentdeckten Talenten. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nähern wir uns dem Suff in seiner ganzen Breite:
20.30 Uhr: Zaubershow mit Biertricks
20.45 Uhr: AriPOP singt
20.55 Uhr: Schlotzen & Kloben lesen
21.15 Uhr: Tippel Orchestra mit drei Liedern
21.30 Uhr: Karsten Krampitz liest über Haider
21.50 Uhr: Pol-Kala-Bor I
(PsychoPolkaDiscoMayhem)
22.00 Uhr: Feierliche Eröffnung der Sternikonferenz mit Schluck und
großem Knall!
22.10 Uhr: Pol-Kala-Bor II (PsychoPolkaDiscoMayhem)
Die Auserwählten der Ausschreibung:
22.20: Uhr: "Alter"
22.25: Uhr: Fokko Wolkenstein
22.30 Uhr: Improgruppe ALCOOL
22.35 Uhr: Wodka-Disko (evtl.)

Im.Programm
@ Podest
Improtheater
Überraschende Szenen werden entstehen, rund ums Thema: Lass mal Bier trinken gehen, noch’n Bier, ein Bier zu viel, wer holt noch Bier, das Bier ist alle, nicht mal Lust auf ein Bier. Euch erwartet eine Stunde, wie sie noch nie vorher und auch nie wieder danach gespielt werden wird.

Ihr verkauft Coca-Cola? Und ihr habt kein lokales Bier?
@ Podest
Zur Kritik der Konsumkritik
Kritik an der Art, wie produziert wird, gibt es eine Menge. Z.B. daran, dass in Sweatshops zu miserablen Bedingungen Turnschuhe in Trikont-Ländern hergestellt werden, die man hier zum Spottpreis kauft. Tier und Umwelt wird auch übel mitgespielt, nur damit „wir“ konsumieren können.
Um das zu ändern, empfehlen allerlei Kampagnen dem Konsumenten bewusstes Einkaufen. Er solle nur für Dinge bezahlen, die unter guten Bedingungen produziert wurden. Das Problem daran ist kein Mangel an guter Absicht. Sondern: Vieles Kritikable wird durch die Hintertür für gut befunden. So wird sich positiv auf die Konkurrenz der Unternehmen bezogen, wenn die „schlechten“ zugunsten der „guten“ abgestraft werden. Im Lohn wird nur dann ein Ausbeutungsverhältnis gesehen, wenn er niedriger als niedrig ist. Oder in der Anprangerung von "künstlichen Bedürfnissen" gerade denjenigen Verzicht anempfohlen, die ohnehin ein Leben als Lohnkost fristen. Und die Umweltvernutzung durchs Kapital ist kein Problem, wenn nicht mehr als üblich zerstört wird. Bei all dem wird suggeriert, dass die Konsumentin in der Masse über die Produktionsbedingungen entscheiden könne, es also letztendlich beim Kapitalismus um die Bedürfnisse der Leute ginge. Warum über veränderten Konsum kein Grund für die von Konsumkritiker_innen bemängelten Zustände angegriffen wird, wollen wir dieser Abendveranstaltung diskutieren.
Referent: Jungle Linke gegen Kapital und Nation

Sexismus in der (Bier-)Werbung
@ ORi, Friedelstr. 8 (U Hermannplatz)
Vernissage
Eine Ausstellung, die sich mit sexistischer Werbung beschäftigt, wobei natürlich auch Bier eine Rolle spielt.

Sonntagskino: My Kneipe Is My Castle
@ NIcht_raucher_innen_raum
Als Einstimmung auf unsere Sterni-Konferenz präsentieren wir euch eine Filmreihe, in der Kneipen die eigentlichen Stars der Filme sind. Warum auch immer: die meisten menschlichen Charaktere stehen am unteren Rand der Gesellschaft und haben irgendwie nicht die sonnige Seite des Lebens erwischt. Wir sorgen uns jetzt leicht um unsere Stammkundschaft. Aber ach, egal, noch’n Schnaps, noch’n Bier und euch: Viel Spaß beim Sonntagskino in der Tristeza.
19:30 Mau Mau (D, 1992, 92min)
Mitten am Hamburger Kiez liegt das “Mau Mau”. Es wird gestrippt, verkuppelt und gesoffen. In dieser Welt von Gestrandeten, Gestrauchelten und Wiederauferstandenen leben auch Inge und Heinz, Rosa und Doris sowie Ferdi und Ali. Sie alle sind auf der Suche nach Geld, ein wenig Wärme und dem Glück… Dem Film gelingt es ohne eine zusammenhängende Geschichte eine atmosphärische Dichte zu entwickeln, wie sie im deutschen Kino ihresgleichen sucht. Eine eine rasant-brillante Milieustudie mit hervorragenden Schauspielern, die viel zu unbekannt ist!
21:30 Herr Lehmann (D, 2004, 105 min)
Wir schreiben das Jahr 1989: Kreuzberg 36 ist ein kleiner eigener Kosmos, schon das angrenzende Neukölln ist quasi Ausland und die DDR ein fremder Planet. Hier lebt und arbeitet Herr Lehmann als Barkeeper, der kurz vorm 30. Geburtstag auf die Suche nach dem Lebensinhalt geht. Ein großartiger Christian Ulmen vermittelt das Lebensgefühl in Westberlin kurz vorm Mauerfall auf augenzwinkernde Art und Weise. Tresenweisheiten gibt es genügend zu hören und die vielleicht beste Trennungsszene, die es je im deutschen Film gab, zu sehen.

Queer Film Klub: Short Films Night
@ nicht_raucher_innen_raum
Queer Film Klub is just a little space where you can watch movies that are entertaining (not boring stuff) and with all kinds of queer stuff (not straight stuff), like fags, trans*, feminism, dykes and all that shit. Ok.
19:00 - 23:00: Short Films

Queer Film Klub: Aids-Night
@ nicht_raucher_innen_raum
Queer Film Klub is just a little space where you can watch movies that are entertaining (not boring stuff) and with all kinds of queer stuff (not straight stuff), like fags, trans*, feminism, dykes and all that shit. Ok.
20:00 COMMON THREADS - STORIES FROM THE QUILT
A great documentary about the early years of hiv/aids, centered around the aids memorial quilt and 6 of the people who are commemorated in it.
22:00 THE LIVING END
Luke is a punk drifter and Jon is a pessimist film critic. They are very different but both are hiv-positive and gay. After a chaotic meeting they run of on a crazy road trip together.
Kein Raum für Rassist_innen!
@ Nichtraucher_innen-Raum
Infoveranstaltung zu antifaschistischen Gegenprotesten in Rudow
Am 24.11.2012 - vermutlich vor und parallel zur Silvio Meier-Demo- plant die NPD in Rudow eine Demonstration zur geplanten Flüchtlingsunterkunft durchzuführen. Das werden wir nicht hinnehmen. Hier könnt ihr euch über die geplanten Gegenproteste informieren. Für weitere Infos und Aufruf besucht die Seite http://antifa-neukoelln.net.

Sonntagskino: My Kneipe Is My Castle
@ nicht_raucher_innen_raum
Als Einstimmung auf unsere Sterni-Konferenz präsentieren wir euch eine Filmreihe, in der Kneipen die eigentlichen Stars der Filme sind. Warum auch immer: die meisten menschlichen Charaktere stehen am unteren Rand der Gesellschaft und haben irgendwie nicht die sonnige Seite des Lebens erwischt. Wir sorgen uns jetzt leicht um unsere Stammkundschaft. Aber ach, egal, noch’n Schnaps, noch’n Bier und euch: Viel Spaß beim Sonntagskino in der Tristeza.
19:30 Ein gutes Herz (DK/USA, 2009, 99min)
Jacques, Besitzer einer Bar in New York, ist alt, misantroph, frauenfeindlich und wird wohl bald sterben. Sein Motto ist: Auch wenn die Welt heute untergeht, müssen die Gäste sicher sein, dass ihre Stammkneipe morgen wieder öffnet. Und so beginnt der Unsympath einen jungen Selbstmordkandidaten einzuarbeiten… Der Film ist wie gemacht für einen kalten Wintertag: er ist leicht dunkel und ihm haftet etwas Märchenhaftes an. Mit zynischem Humor fängt er wunderbar die Stimmung einer verrauchten Kaschemme und deren Geborgenheit ein.
21:30 Barfly (USA, 1987, 100min)
Abhängen. Trinken. Sich prügeln. Philosophieren. Betrunken sein. Fluchen. Ficken. Noch mehr Trinken. Pleite sein. Drecksjobs machen. Geschichten schreiben. Bars besuchen. Trinken. Rausfliegen. Und alles wieder von vorne. Das ist Barfly, das ist Mickey Rourke als Henry Chinaski, dem Alter Ego von Charles Bukowski, des vielleicht ehrlichsten Gossenromanciers der je gelebt hat. Der Film ist das Gegenteil von Hochglanz und Sauberkeit, das Gegenteil von moralisch und politisch korrekt. Und gerade auch deswegen mal sehenswert!

Sonntagskino: My Kneipe Is My Castle
@ nicht_raucher_innnen_raum
Als Einstimmung auf unsere Sterni-Konferenz präsentieren wir euch eine Filmreihe, in der Kneipen die eigentlichen Stars der Filme sind. Warum auch immer: die meisten menschlichen Charaktere stehen am unteren Rand der Gesellschaft und haben irgendwie nicht die sonnige Seite des Lebens erwischt. Wir sorgen uns jetzt leicht um unsere Stammkundschaft. Aber ach, egal, noch’n Schnaps, noch’n Bier und euch: Viel Spaß beim Sonntagskino in der Tristeza.
19:30 Trees Lounge (USA, 1996,95min)
Das Regiedebut von Steve Buscemi führt uns an den Tresen der „Trees Lounge“, Die Stammgäste sind Verlierer im Leben, die vielleicht schon ihre Hoffnung verloren haben, aber nicht ihren Optimismus. Und so erzählt dieser grundsympathische Film seine Geschichten zwar mit einer gewissen Traurigkeit, ohne dabei jedoch die eigene Deprimiertheit zu zelebrieren. Die saufenden Charaktere sind dabei liebevoll gezeichnet und hervorragend gespielt. Dieser kleine Film läßt ihnen ihre unantastbare Würde – und bekommt sie dadurch selbst.
21:30 Shaun Of The Dead (GB/F/USA, 2004, 99min)
Zu Shaun of the Dead muss wohl nicht viel gesagt werden. Was tun, wenn deine Stadt von Untoten überrannt wird? Man verschanze sich an dem Ort, an dem man sich am sichersten und geborgensten fühlt; von dem man sich nicht vorstellen kann, dass er irgendwann nicht mehr existiert: der Stammkneipe. Das ist zumindest die logische Konsequenz von Shaun und seinen Leuten. Ein sehr unterhaltsamer Film, gewürzt mit einer guten Portion Gesellschaftskritik und nicht zuletzt Romantik…

Doku-Filmreihe: "Frauen drehen auf"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30 Uhr: “Don’t need you: The Herstory of Riot Grrrl” (USA, 2005, 45min, engl. mit dt. UT)
Eine Doku zur Anfang der 1990er aufgekommenden Riot Grrrls, einer Bewegung die a) nur mit Punk im Rücken geboren werden konnte und b) einen wichtigen Aspekt der Punkbewegung nachgeholt hat. Der Film rekapituliert anhand von Interviews welche Motivation die damals noch verdammt jungen Frauen hatten, wie alles anfing und was sich daraus entwickelte.
20:30 Uhr: “My Mic Sounds Nice: The Truth About Women In Hip-Hop” (USA, 2010, 45min, engl.)
Die Doku zeichnet den Aufstieg von Frauen im extrem männerdominierten US-amerikanischen Hip-Hop wieder. In Interviews, u.a. mit Missy Elliot, Salt’n’Pepa, MC Lyte und Roxanne Shanté, wird die Geschichte von Rapperinnen bis hin zum Ankommen im Mainstream erzählt und auch beleuchtet, warum sie dann scheinbar wieder etwas verschwanden. Nebenbei wird der spannenden Frage nachgegangen, welche Formen der Selbstinszenierung für Frauen in der Hip-Hop-Industrie möglich sind.
21:30 Uhr: "From the Back of the Room" (USA, 2011, 105min, engl.)
Amy Odens Dokumentation “From The Back Of The Room” springt zurück in die Ära der Riot Grrrls. Der Streifen konzentriert und portraitiert den Hintergrund von Musikerinnen wie Kathleen Hanna von “Bikini Kill”, Allison Wolfe von “Bratmobile” oder Kisten Patches von “Naked Aggression”. Dieser ist auffallend vielfältig. Für einige war es freilich Rebellion, für einige einfach Spaß und viele ein Weg sich zu artikulieren. Die Anfeindungen, die alle Musikerinnen ertragen mussten, erscheinen heute nur noch lächerlich. Auf jeden Fall demaskieren sie aber Punkrock und reduzieren es auf das, was es von Anfang an war – Pop. Das Selbstbewusstsein der Musikerinnen und die gute Musik ihrer Bands dagegen sprechen dafür, dass Popkultur ein bisschen klüger geworden ist.
A serious night in the QUEER FILM KLUB
@ Nichtraucher_innen-Raum
20h The Life and Death of A Serial Killer
22h Baise Moi
We dedicate a night to AILEEN WUORNOS and to women who defend themselves against rape and violence. By all means necessary.
Aileen "Lee" Wuornos came from a broken home and suffered sexual abuse from a young age. She lived in poverty and homelessness and did sex work, hitchhiking from truckstop to truckstop. When she was raped by one of her clients, she killed him. Within the following year she killed 6 more men. When the police caught her they put her in death row for 12 years and then executed her. That was 10 years ago this month.
Aileen Wuornos became "the first female serial killer" so off course several movies and books have been made about her, most famously the feature film "MONSTER." This night we will watch the second of two documentaries about her by Nick Broomfield, "THE LIFE AND DEATH OF A SERIAL KILLER" from 2003.
Watch the entire first Nick Broomfield documentary about her here (in 6 parts). You can see the second one without having seen the first one, but it does work as a sequel, so if you have time and feel like going more into her story watch the first documentary before this night.
After that we will watch the french, independent movie "BAISE MOI". An extremely violent movie about two women who, after having been raped, take an ugly revenge and go on a road trip in search of sex, happiness and liberation.
THIS WHOLE NIGHT HAS A TRIGGER WARNING - BUT ESPECIALLY "BAISE MOI" CONTAINS VERY GRAPHIC AND VIOLENT RAPE SCENES!!

Doku-Filmreihe "Frauen drehen auf"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30 Uhr: "Female+Queer Words+Beats" (D, 2004, 81min, dt./engl. OV)
Die Musik-Doku female+queer words+beats zeigt queere Frauenbands wie Le Tigre und rhythm king and her friends, die direkt oder indirekt aus der Riotgrrrl-Bewegung der 90er Jahre resultierten, sich stilistisch jedoch vom Punkrock hin zu elektronischer Musik bewegt haben. Vor und hinter der Bühne artikulieren außerdem die Musikerinnen Räuberhöhle, Hanin Elias und Peaches ihre Version von Feminismus, Glamour und Revolte.
21:30 Uhr: "Rampenfiber – Der Film" (Ö, 2009, ca. 90min, dt./engl. OV)
„Rampenfiber“ ist ein queer-feministisches Musikfestival in Wien.
Der Film macht den Anspruch von rampenfiber deutlich, theoretische Auseinandersetzungen und performative Praxis zu verknüpfen. Für Rampenfiber war es essentiell, einen queer-feministischen Raum zu schaffen. Die praktische Umsetzung dieser viel diskutierten Raumnahme in einem ansonsten heteronormativ geprägten Umfeld und die daraus resultierenden Maßnahmen sind genauso zu sehen wie ausgiebige Konzertmitschnitte und zahlreiche Inputs rund um die Fragen nach den eigenen als auch kollektiven politischen Forderungen.

Doku-Filmreihe "Frauen drehen auf"
@ Nichtraucher_innen-Raum
19:30 Uhr: „Frauen im Jazz – Dieser Jazz ist Schwarz und Weiblich" (USA, 1986-91, ca. 100min, engl. mit dt. UT)
In den 1940er Jahren gab es reine Frauenbands, die den besten Jazz ihrer Zeit gespielt haben. Die "International Sweethearts of Rhythm" mischten seit ihrer Gründung 1939 kräftig im Jazzgeschäft mit - als 16köpfiges Frauenpower-Orchester. Musikerinnen wie die Trompeterin Tiny Davis oder die Drummerin Ruby Lucas teilten dabei nicht nur den Swing miteinander, sondern auch eine lebenslange Beziehung. Sängerinnen wie Maxine Sullivan stiegen aus bescheidenen Verhältnissen zu den gefragtesten Jazz-Stars Amerikas auf. Die Regisseurinnen haben die Musikerinnen getroffen und zu ihrer außergewöhnlichen Karriere befragt. Originales Archivmaterial gibt den Eindruck von Persönlichkeit und Mut der Musikerinnen und von der Faszination ihrer Auftritte.
21:30 Uhr: "Mama Africa” (D/SA/F, 2011, 91min, OV mit dt. UT)
Dokumentation über die 2008 verstorbene südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die es als ihre Lebensaufgabe sah, die westliche Welt mit afrikanischer Musik bekanntzumachen und den Kampf gegen die Apartheid aus dem Exil voranzutreiben. Der Film ist ebenso eine Hommage an die Ikone Miriam Makeba wie eine Spurensuche auf ihren Lebenspfaden. Mit reichlich Archivmaterial, Interviews mit Makebas engstem Umfeld, unveröffentlichten Bildern und unter genauer Einhaltung der zeitlichen Chronologie zeichnet der finnische Regisseur Mika Kaurismäki (der Bruder von Aki Kaurismäki) die einzelnen Lebens- und Karrierestationen nach, woraus sich ein ergreifendes Künstlerporträt ergibt. Unvergesslich auch die bekanntesten Hits der Sängerin.
Geschlossen!
@ überall
Damit wir Euch auch nächste Woche noch auf einem nicht durchgefaulten Tresenpodest Bier und Chips reichen können, bleibt die Tristeza heute für komplizierte Restaurationsarbeiten geschlossen. Bitte woanders trinken.
Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
Queer Film Klub is just a little space where you can watch movies that are entertaining (not boring stuff) and with all kinds of queer stuff (not straight stuff), like fags, trans*, feminism, dykes and all that shit. Ok.
20 Uhr: DREAMWORLDS 3: DESIRE, SEX AND POWER IN MUSIC VIDEOS
This documentary explores the images of women in music videos and how these images relate to and influence real life.
22 Uhr: The Taint
Independent DIY horror. In a post-apocalyptic society where a virus has infected all men, making their dicks grow really big and making them kill women, one man (and a lot of women) battle the "new" world order. A hysteric, gory satire over predatory, male sexuality. Hold on to your dicks!
Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: "Watermelon Woman" (1996).
Movie about Cheryl, a black, lesbian woman, who works in a video store and makes a documentary about a black, female actor from the 1930s. (English sound)
22 Uhr: "AFR" (2007).
A fictional documentary about former Danish Prime Minister Anders Fogh Rasmussen (AFR) and his gay love life, his secret plans for Africa and his assassination. (Danish sound, English subtitles)
Veranstaltet von: Check HERE for trailers, details and more info.
Infoveranstaltung: Wege und Ziele - Kommunismus oder Anarchismus
@Podest
Eine Infoveranstaltung aus der Reihe Beat up your brain. ABC der radikalen Linken Autonomen Neuköllner Antifa [ANA] antifa-neukoelln.net
Auf jeder Demonstration der radikalen Linken sind die Forderungen nach einem anderen Gesellschaftssystem zu sehen. Während einige ihre Parolen mit Für den Kommunismus beenden, sieht mensch auf den Transparenten anderer das A des Anarchismus. Diese beiden Konzepte einer auf den Kapitalismus folgenden Gesellschaftsform scheinen an Relevanz und Einfluss innerhalb der radikalen Linken nichts eingebüßt zu haben. Die Podiumsdiskussion wird sich mit den Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser Gesellschaftsentwürfe und der mit ihnen verbundenen Inhalte, Strategien und Ziele beschäftigen, ohne zu vergessen, sie auf ihren emanzipatorischen Gehalt und ihre Praktikabilität hin zu überprüfen.
Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
Queer Film Klub is just a little space where you can watch movies that are entertaining (not boring stuff) and with all kinds of queer stuff (not straight stuff), like fags, trans*, feminism, dykes and all that shit. Ok.
20 Uhr: This Film Is Not Yet Rated
Somewhere a secret group of anonymous parents watch all the movies that are made in the USA and give them ratings to guide other parents what movies they should let their children see. These people are pretty conservative. Nobody knows anything about them. But they have a lot of power. This documentary hired a private detective to find out who the group is and how it works. They found out that they probably don't like women and queers that much. What a surprise.
22 Uhr: Brotherhood
Lars is kicked out of the military and joins a neo-nazi group. He falls in love with one of the other nazis and they start a secret relationship. When they are discovered by the other nazis, things get nasty.
Klassenkampf - Über Sinn und Unsinn eines politischen Konzepts
@Podest
Eine Infoveranstaltung aus der Reihe Beat up your brain. ABC der radikalen Linken Autonomen Neuköllner Antifa [ANA] antifa-neukoelln.net
Seit dem 19. Jahrhundert bildete die Mobilisierung des Proletariats gegen Kapital und bürgerlichen Staat einen elementaren Bestandteil linksradikaler Politik. Spätestens mit dem Ende des real existierenden Sozialismus verloren die Theorien des Klassenkampfes weltweit an Einfluss innerhalb der Linken. Die ehemals zentrale Kategorie Klasse ist von den einen durch das Volk ersetzt worden, während andere in universalistischer Absicht die Emanzipation aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen Lage propagieren. Die Veranstaltung wird sich der Frage nach dem Gehalt, der Aktualität und der Funktionalität des politischen Konzepts Klassenkampf widmen.
Veranstaltet von: Daniel Kulla (classless.org) , Internationale KommunistInnen
Queer Film Klub - Tranny Night!
@ Nichtraucher_innen-Raum
+++ Come in drag and get a free beer! +++
20 Uhr: Paris is Burning
The legendary documentary about the black and latino gay/trans/drag community in the 1980's New York. If you watched it before you know it's worth watching again. If you've never seen it, it's a big fkn hole in your education, baby! So don't miss another change and come watch it with all your queer friends.
22 Uhr: Desperate Living
A rich housewife and her maid murder the husband and run off to the crazy homeless community, Mortville. Watch the trailer. I can't describe how outrageous it is anyway.
Queer Film Klub
@ Nichtraucher_innen-Raum
Queer Film Klub is just a little space where you can watch movies that are entertaining (not boring stuff) and with all kinds of queer stuff (not straight stuff), like fags, trans*, feminism, dykes and all that shit. Ok.
20 Uhr: "Celluloid Closet" (1995)
Documentary about homosexuals in Hollywood movies.
22 Uhr: "Cruising" (1980)
Thriller with Al Pacino about an undercover cop looking for a killer in the gay leather scene in New York in the late 1970s.
Both movies in English (OV).
Veranstaltet von: Check HERE for trailers, details and more info.
Film: Ein Tag im September
@ Nichtraucher_innen-Raum
Ein Tag im September ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1999, der die Ereignisse der Geiselnahme von München 1972 nachvollzieht, bei der ein palästinensisches Terrorkommando während der Olympischen Sommerspiele vor 40 Jahren elf Athleten der israelischen Mannschaft als Geiseln nahm und später tötete.
Eine Veranstaltung des Antifaschistischen Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag. Die Veranstaltung ist Teil der Mobilisierung gegen den diesjährigen „Al Quds“-Tag am 18. August in Berlin.
Infoabend: "Zusammen denken, zusammen handeln!"
@ Nichtraucher_innen-Raum
Bundesweites Antifacamp in Dortmund vom 24.08. – 02.09.2012 & Blockade am 01.09.2012
Wie ist der Stand der Vorbereitungen? Was ist bisher geplant? Wie ist die Situation in Dortmund? Welche Ideen haben wir? Was muss ich mitbringen?
Im Vorfeld des Antifacamps in Dortmund wollen wir euch über den Stand der Dinge informieren und gemeinsam diskutieren, mit welchen Ideen wir uns einbringen wollen/können. Denn es gibt in Dortmund viel Platz für Workshops, grundsätzliche Debatten, Veranstaltungen und Aktionen.
Deshalb: Naziaufmarsch verhindern, Vernetzung, Strategiedebatten führen, Wissen weitergeben, Bündnisse schmieden, Kennenlernen, über den Tellerrand der eigenen Politik hinaus blicken...
Veranstaltet von: Antifas und radikale Linke aus Berlin und Brandenburg
Lesung: Schlotzen & Kloben
@ Nichtraucher_innen-Raum
Herr Nicolaisen, Herr Schmidt und Herr Weinert lesen jeden ersten Donnerstag im Monat um 20 Uhr im wohligen, kneipenhintergrundbrummenden Ambiente brühwarme Texte. Der Eintritt ist frei.

Dein Block Mein Kiez #5
@ draußen vor der Tür
"Wem gehört Neukölln?"
Hip-Hop-Open-Air mit:
Manege AllStars
Funky Soulyahs
Onur K.
Heku & SAZ
Norbert der Habicht
Pretty Paine
Kobito
BadKat & Giotto
Amewu
Mit Graffitiwand. Wie immer umsonst und draußen. Ende um 22 Uhr.

New Kids on the Block
@ k-fetisch, Wildenbruchstr. 86
Politisches Theater von Jugendlichen aus der Manege
Die Theatergruppe beschreibt schauspielerisch ihre Sicht auf Integration, Ausgrenzung und das Leben in Neukölln. Hingehört, denn die Leute haben was zu sagen!
Im Rahmen von "Dein Block Mein Kiez #5".

We're flying high
@ NFJ-Laden, Weichselstr. 13/14
Drogenpolitik und Verdrängung in Neukölln
„Rauschmittelmissbrauch und eine bekannte Drogenszene in der Umgebung der U-Bahnhöfe und der Hasenheide tragen zum negativen Image des Gebietes bei.“ (QM Flughafenstraße)
Ständige Polizeipräsenz, Kameras und verdachtsunabhängige Kontrollen sind laut Pressenachrichten der Wunsch der Bevölkerung rund um die Hasenheide und der Flughafenstraße. Ständige Belagerung und Bedrohung durch Dogenkonsument_innen und Verkäufer_innen seien die auslösenden Faktoren.
Da Bürger_innen, Bezirk und Polizei weder konstruktiv noch besonders klug vorgehen, wollen wir uns die Situation aus der Perspektive von Nana Rebhan anschauen. Sie veröffentlichte 2010 den Dokumentarfilm „Berlin-Hasenheide“, in welchem die Hasenheide so gezeigt wird, wie die öffentlichen Medien sie eigentlich niemals zeigt. Als Kneipe, Sportplatz, Wohnzimmer und Laufsteg. Wir wollen uns die Situation auch aus einer Perspektive anschauen, die diese Form von Drogenpolitik und die Stigmatisierung von Drogenuser_innen kritisiert. Sophie arbeitet seid zwei Jahren bei dem Projekt Selbstverständigung über Drogengebrauch im Verein Subjektstandpunkt e.V. und wird uns etwas zum Thema hegemonialen Suchtdiskurs und von Drogenpolitik in Form von Suchtprävention erzählen.
Das Problem gibt es jedoch nicht nur in dern Medien: in Ämtern, Cafés und Bäckereien liegen plumpe Anti-Drogen-Broschüren aus, in denen kiffen immer noch als Vorstufe der Heroinsucht verteufelt wird. Sie fördern Ressentiments und sind sehr wenig hilfreich. Der Sicherheitswahn und die daraus resultierende Kriminalisierung von angeblich Verdächtigen ist kein neues Phänomen.
Wir wollen die Stigmatisierung von Konsument_innen kritisieren und nach einer konstruktiven Umgehensweise suchen. Auch dass immer mehr Bereiche in Berlin zu „Kriminalitätsschwerpunkten“ erklärt werden, wollen wir thematisieren.
U.a. mit:
Nana Rebhan, Regisseurin von Berlin-Hasenheide
Sophie, Projekt Selbstverständigung über Drogengebrauch (www.ProSD.org)
Thomas Moritz // Strafverteidiger und Rechtsanwalt für Polizei- und Aufenthaltsrecht
Im Rahmen von "Dein Block Mein Kiez #5"

Internationale Bauausstellung 2020 in Neukölln
@ Podest
im Rahmen von "Dein Block Mein Kiez # 5"
Das Berliner Abgeordnetenhaus entscheidet in Kürze, ob sich Berlin als Ausrichter der Internationalen Bauausstellung 2020 (IBA) bewirbt, das Konzept unter dem Schlagwort "Stadtkapital!" ist längst erarbeitet. Auch Nordneukölln und die Tempelhofer Freiheit werden von den Macher_innen als "städtebauliche Herausforderung" identifiziert. Neukölln solle dem Ziel der "maximal gemischten Stadt" näher gebracht werden. Auch wenn das böse Wort mit "G" nirgends auftaucht, so hört man, dass die Debatten um Stadtaufwertung und soziale Entmischung die Autor_innen erreicht haben. Aber funktioniert die "gemeinsame Entwicklung solcher Projekte" tatsächlich, oder wird da nur eine Beteiligungsmöglichkeit suggeriert? Auf welche soziale Struktur der Stadt wird die IBA denn hinarbeiten? Und wie passt das Bekenntnis zum "sozial verträglichen modernen Bauen" in die aktuelle Politik des Senats, zumal explizit nach privaten Investoren gesucht wird?
Mit: N.N (AK Umstrukturierung, Hamburg-Wilhelmsburg), Ricarda Pätzold (TU Berlin) und Jutta Blume (Journalistin, Berlin). Im Rahmen von "Dein Block, Mein Kiez!"
Info- und Diskussionabend: Rassismus in „der Krise“
@ Podest
Podiumsdiskussion mit Ceren Türkmen und Alban Werner
Der Erfolg der rechtspopulistischen Parolen von LePen, Geert Wilders und
Thilo Sarrazin zeigt, dass Rassismus in der Krise Konjunktur hat. „Die
Krise“ befördert ein Denken, das alle Menschen an ihrer
„wirtschaftlichen Nützlichkeit“ misst – ein Denken, das die Solidarität
mit Schwächeren aufkündigt. Dem liegt die Ideologie zugrunde: Wer arm
ist, hat das auch verdient. Der Markt bewertet die Persönlichkeit nach
ihrer Leistungsfähigkeit, also nach ihrem „natürlichen“ Wert. Arm und
Reich gelten nur als Ausdruck „natürlicher“ Unterschiede der Menschen.
Hier wiederholt sich ein bekanntes Muster vieler rassistischer
Stereotypen: Die „Anderen“, die „Wilden“, die „Schwarzen“, die seien
unzivilisiert und faul. Und deshalb arm.
Für uns ist „die Krise“ nicht nur eine Krise der Ökonomie oder Politik,
an deren Bändigung die Eliten scheitern können, sondern vor allem ein
Labor für die zukünftigen Kräfteverhältnisse und deren Ausdrucksformen.
Wir möchten uns auf die Suche begeben nach sich verändernden Formen des
Rassismus.

Konzert + Bühnenprogramm + Jahrmarkt
@ überall
Soli-Abend für die Schilleria
Hereinspaziert, hereinspaziert...
19.30 Uhr: Funky Soulyahs
20 Uhr: MC Sinaya
21 Uhr: Bühnenprogramm
mit Clownin, Zauberer und Tombola
ab 22 Uhr: Jahrmarktsstände
mit Gruselbahn, Glibberanfassen, Dosenwerfen...>br>
EIn Teil der Einnahmen geht an das Schilleria-Mädchencafé.
Die Schillerian ist eine Einrichtung der offenen Jugendarbeit in Nord-Neukölln.
Zielgruppe der Einrichtung sind Mädchen und junge Frauen im Alter von 7 bis 21 Jahren, die zum Großteil im Kiez der Schillerpromenade leben und vielfältige kulturelle, soziale und biographische Hintergründe mitbringen.
Die praktische Arbeit in der Schilleria ist peergroup-stärkend und gewaltpräventiv angelegt, knüpft an die Interessen, Bedürfnisse und Ressourcen der Mädchen und jungen Frauen an und zielt auf die Selbstbestimmung und Gleichberechtigung innerhalb der Gesellschaft. Die Schilleria unterstützt die Besucherinnen darin, Konflikte gewaltfrei zu lösen, Diskriminierungen entgegenzuwirken und eine Haltung der Gleichberechtigung sowie Chancengleichheit zu verinnerlichen. Die intensive Aufklärung der Mädchen und jungen Frauen über ihre Rechte hat große Bedeutung. Gemeinsam mit den Besucherinnen engagiert sich die Schilleria auf unterschiedliche Weise für den Aufbau einer Menschenrechtskultur. Die Einrichtung profitiert von einer engagierten Vernetzungsstruktur mit weiteren Initiativen im Kiez der Schillerpromenade und darüber hinaus.
Wunschkino: Jugendfilme
@ Nichtraucher_innen-Raum
Auch diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus mind. 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch.
Infoabend: Nazis in die Peene
@ Nichtraucher_innen-Raum
Trauermarsch der Nazis am 8. Mai in der Peene
Der jährlich stattfindende "Trauermarsch" von Nazis anlässlich der Ereignisse zu Kriegsende im Mai 1945 in Demmin, Mecklenburg-Vorpommern gewinnt als fester Termin bei der rechten Szene immer mehr an Bedeutung. Wir wollen euch auf dieser Infoveranstaltung sowohl über die Hintergründe dieses geschichtsrevisionistischen Aufmarsches und den so gepflegten Opfermythos informieren, als auch einen Überblick über den Ablauf der geplanten antifaschistischen Gegenmaßnahmen geben.
Infoabend: Frauen im antifaschistischen Widerstand
@ Podest
Ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Tag der Befreiung Neuköllns am 28.04.
Wehrkraftzersetzung, Arbeitsvertragsbruch, Hilfe für Verfolgte … Auch die meisten Neuköllnerinnen waren Mitläuferinnen der Nazis. Aber hier gab es mehr Frauen als in anderen Berliner Bezirken, die sich gegen die Nazis engagierten. Warum war das so? Woher kamen die Frauen? Was waren ihre Motive? Was taten sie? Mit wem arbeiteten sie zusammen? Wie wurden sie verfolgt? Und was sagt uns das heute? Antworten gibt die Autorin des Buches über die Neuköllner Frauengeschichte.
Referent_in: Claudia von Gélieu, Frauentouren, Galerie Olga Benario, VVN-VdA
Wunschkino:Fantasyfilme
@ Nichraucher_innen-Raum
Auch diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus mind. 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch.
Konzert: ari*
@ Podest
"Melacholie, fick Dich ins Knie..."
* Musik zum zuhören. Rumsitzen. Rauchen. Aufstehen. Rausgehen. Revolten anzetteln.
Wunschkino: Nazihunterfilme
@ Nichtraucher_innen-Raum
Auch diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus mind. 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch.
Geschlossen
@ überall
An diesem Sonntag bleibt die Tristeza aus betrieblichen und gesundheitlichen Gründen geschlossen.
Wunschkino: Pilotfilme
@ Nichtraucher_innen-Raum
Auch diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus mind. 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch.
Wunschkino
@ Nichtraucher_innen-Raum
Diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch. Diesen Sonntag: Tanzfilme.
Konzert: TOTALLY MADNESS OF TRASH-CIRCUS
@ Podest
TWO KIDS, THREE BANDS !!!
1ST KID/BAND:
MC BROKO
Its one kid band..a freak sound system.
from 8bit till grind core
open for all kind of shit
2ND KID/BAND:
A.T.M.(AUTOMATED TRASH MACHINE)
its a one-kid-band, its performance, its an ape on acid, its 230%
trash`n`Roll, its a jukebox, its an ape on acid, its loud, its dirty,
its NO-FI, its ATM
3rd BAND:
1st KID meets 2nd KID
What will happen if there is fusion with MC BROKO and ATM...
(freakytrashysexynoisydirtypunkybreaky SHOW of SHIT)
Both still loving D.I.Y. and TRASH !!!
noisy sound influenced of crust tekkno punk trash garage surf noise
breakcore...
!!! TRASH IS NOT JUST TRASH !!!
!!!! ITS A POLITICAL ATTIDUDE AND THE WAY OF LIFE , THE WAY OF LOVE !!!
Naziaufmarsch am 24. März in Frankfurt/Oder verhindern!
@Nichtraucher_innen Raum
5 Jahre ist es her, dass Neonazis versucht haben in Frankfurt/Oder aufzumarschieren. Mit der Demonstration unter dem Motto "Raus aus der EU und Grenzen dicht!" am 24. März, kommt es zu einem Schulterschluss zwischen der NPD und der militanten Kameradschaftsszene. Als Redner für den Aufmarsch ist u.a. Udo Pastörs angekündigt. Das lokale antifaschistische Bündnis "Kein für Nazis in Frankfurt/Oder" ruft zu Massenblockaden auf.
Wunschkino
@ Nichtraucher_innen-Raum
Diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch. Diesen Sonntag: Splatter.
Wunschkino
@ Nichtraucher_innen-Raum
Diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch. Diesen Sonntag: Science Fiction
"Bewältigungsversuche eines Überwältigten"
@ Podest
Nie geführte Interviews mit Jean Améry – Vorstellung und Diskussion eines fiktiven Gesprächs
Die OLAfA auf einer Reise durch die eit und durch die Realität. Wir stellen Interviews vor, die so nie geführt wurden und doch etwas zu sagen haben. Wir haben den Schriftsteller und Philosophen Jean Améry gefragt und seine Texte haben uns geantwortet: zu Fragen der Geschichtspolitik, über jüdische Identität, nach Antisemitismus und der Bedeutung des Staates Israel. Jean Améry kämpfte in der Résistance gegen den Nationalsozialismus und überlebte die Konzentrationslager Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen. 1978 wählte er den Freitod. Was wir von Améry wissen wollten und warum, stellen wir in dieser Veranstaltung vor.
Veranstaltet von: OLAfA Göttingen (Offene Linke – Alles für Alle)
Wunschkino
@ Nichtraucher_innen-Raum
Diesen Monat könnt Ihr 1-2 aus 3 Filmen auswählen und bei uns angucken. Die Publikumsmehrheit diktiert demokratisch. Diesen Sonntag: Agentenfilme.
Filme über Graffitti
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG! FILMÄNDERUNG!
20:00: Bomb the System (USA, 2002, 91min)
21:45: Whole Train (D, 2006, 82min)
Leider müssen wir kurzfristig das Programm ändern, denn "GirlPower", die erste Doku über Frauen in der Graffiti-Szene ist nicht rechtzeitig fertig geworden! Wir versuchen sie trotzdem in die Tristeza zu holen, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt! Sorry!
"Infamy" hat zwar den Weg zu uns geschafft, allerdings in einer unglaublichen schlechten Qualität, so dass wir uns entschieden haben, auch ihn zu ersetzen.
Wir zeigen dafür zwei gute Spielfilme zum Thema, als erstes "Bomb the System". Der sehr spannende Plot dreht sich um den New Yorker Sprüher Blest und seine Erfahrungen mit der korrupten Vandal Squat, einer politischen Sprüherin und dem Ziel, die Brooklyn Bridge zu bomben!
"WholeTrain" ist das erste deutsche Kinoprojekt, das die Graffiti-Szene relativ realistisch und authentisch thematisiert. Das Publikum wird wirklich gut in die Szene eingeführt und fühlt sich nicht nur durch die dichte Inszenierung, sondern auch den interessanten Charakteren gut unterhalten und bangt mit der Crew "KSB" um ihr großes Ziel, in München einen kompette S-Bahn bunt zu mullern!
Infoabend zur Situation in Dessau
@ Podest
mit Mouctar Bah und Komi E. von der „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ und dem Bündnis „Den rassistischen Konsens brechen“
Bei der Veranstaltung werden die Aktivisten der Initiative von ihren Erfahrungen aus Dessau, welche sie bei einer Demonstration zum Gedenken an Oury Jalloh am 7.1. diesen Jahres gemacht haben, berichten.
Zudem wird die Initiative über den Stand der Verhandlungen gegen einen der Verantwortlichen des Mordes an Oury Jalloh sowie über die aktuelle Situation in Dessau und vieles weitere informieren.
Das antirassistische Bündnis „Den rassistischen Konsens brechen, Dessauer Verhältnisse angreifen!“ stellt seine Arbeit vor und wird über die kommende antirassistische Demonstration am 25.02.12 in Dessau aufklären.
Weitere Infos:
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Veranstaltet von: Bündnis „Den rassistischen Konsens brechen!“
Infoabend: "Asylknast Schönefeld und Flughafenasylverfahren?"
@ Podest
Informationen zum geplanten Asylknast auf dem neuen Flughafen BBI und den aktuellen politischen Entwicklungen
Das Flughafenasylverfahren und die Inhaftierung von Flüchtlingen auf Flughäfen ist eine von vielen Schikanen
einer menschenverachtenden Abwehrpolitik
gegen Asylsuchende in Deutschland. Trotz anhaltender Kritik am Flughafenverfahren hält die deutsche Politik an diesem unfairen, überhasteten Verfahren fest und plant nun auch den Bau eines Asylgefängnisses auf dem neuen
Großflughafen Berlin-Brandenburg.
Wir berichten über den aktuellen Stand und mobilisieren mit dieser Info-VA zur Demonstration am 22.02. um 16 Uhr vom Hauptbahnhof Postdam zum Landtag.
Filme über Graffitti
@ Nichtraucher_innen-Raum
20:00: Unlike U (D, 2011, 91min)
21:45: Art Inconsequence - Advanced Vandalism (Ö, 2003, 74min)
Der dritte Abend konzentriert sich voll und ganz aufs Trainwriting, das Bemalen von Zügen. Die Doku „Unlike U“ sorgte vor kurzem in Berlin für Aufsehen, wollte die BVG sie doch verbieten oder sich zumindest am Umsatz beteiligen lassen. In ihr kommen einige der bekanntesten Berliner Trainwriter zu Wort und es wird gezeigt, welch akkurate Planung und Dreistigkeit notwendig ist, um Bilder auf rollendem Stahl zu fabrizieren, aber auch, welche Motivation dahinter steckt, Graffitis zu machen, die in der Regel maximal einen Tag halten. Eine der besten Graffitidokus überhaupt! Auch „Art Inconsequence“ beschäftigt sich mit den fahrenden Leinwänden, der Schwerpunkt liegt hier jedoch auf Maler, die Sachen machen, die mit herkömmlichen Graffitis nicht mehr viel zu tun haben. Nicht Style und Buchstaben interessieren diese Menschen, sondern Linien, Flächen oder schlichte Masse. Es wird eine kritische Distanz zum Gepose der Szene aufgemacht. Ein nettes Filmchen!
Filme über Graffitti
@ Nichtraucher_innen-Raum
20:00: Writers - 20 Ans De Graffiti à Paris (Fr, 2004, 90min)
21:45: 1UP - One United Power (Kreuzberg, 2011, 90min)
Paris und Berlin gelten als Graffiti-Hauptstädte Europas, der zweite Abend ist ihnen gewidmet. „Writers” ist die verspätete französische Antwort auf „Style Wars“ und schafft es sehr elegant, zwei Dekaden des Graffiti-Writings in Paris nachzuzeichnen. Von den Anfängen und der starken Beeinflussung durch die US-Szene bis hin zur Entwicklung eines ganz eigenen Styles, der wiederum für Europa prägend wurde. So wird nebenbei auch die Veränderung von Graffiti allgemein deutlich. (franz. mit engl. Untertiteln) Wohl kaum eine Crew ist in Berlin so präsent wie „1UP“. Wer hier lebt noch kein Bild von ihnen wahrgenommen hat, muss blind durch die Stadt laufen. Vor kurzem hat die Crew einen Film produziert, der spektakuläre Aktionen aus den fast zehn Jahren ihres Bestehens zeigt. Die Doku versucht dabei auch, den nicht in der Szene Involvierten zu erklären, warum sie das eigentlich alles machen und was die Geschichten hinter den Bildern bedeuten. Big Up, 1UP!
Filme zu Graffitti
@ Nichtraucher_innen-Raum
20:00: NEXT: A Primer On Urban Painting (KAN, 2005, 95min)
21:45: Style Wars (USA, 1983, 69min)
Der erste Sonntag ist als kleine Einführung gedacht. Die Doku „NEXT: A Primer On Urban Painting” reist einmal quer um die Welt und zeigt die diverse Akteure der Szene. Sehr schön gelungen ist dabei, die verschiedenen Spielarten und Motivationen von Graffiti zu beleuchten. Vom Streetbombing über Trainwriting bis hin zu Ad-Busting ist alles dabei. Auch wird ein Gefühl für unterschiedlichen Styles auf den Kontinenten vermittelt. Ein sehr schön gemachter Überblick! (div. Sprachen mit engl. Untertitel) „Style Wars“ gilt als erste reine Graffiti-Doku überhaupt und führt uns zu den Anfängen in frühen Achtzigern in New York City. Es kommen die ersten berühmten Künstler zu Wort ebenso wie Polizisten und der Bürgermeister. Der Film gibt einen Einblick in die damalige Szene und zeigt aus wie vielen, sowohl sozialen als auch ethnischen Gruppen, sie sich damals zusammensetzte. Ein absoluter Kultfilm! (engl. mit engl. Untertitel)

Filme zu Abtreibung
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG! PROGRAMMÄNDERUNG!
20 Uhr: Cyankali (D, 1930, 83min)
21.30 Uhr: Frauennot – Frauenglück (CH, 1929, 21min)
"Cyankali": Zur Zeit der Wirtschaftskrise wird die junge Hete von ihrem Freund Paul schwanger. Beide wollen das Kind haben. Doch als Paul seinen Job verliert, wissen sie nicht mehr, wie sie es ernähren sollen und Hete entscheidet sich für eine Abtreibung. In ihrer Not landet Hete schließlich bei einer Engelmacherin... Friedrich Wolfs Theaterstück „Cyankali“, auf dem der Film basiert, löste Massenproteste gegen den §218 aus. Der Film mehrmals verboten und schießlich erst mit gravierenden Schnitten freigegeben.
"Frauennot-Frauenglück" ist ein legendärer Film über die Abtreibungsproblematik, der aus zwei Teilen besteht, wovon wir den ersten zeigen werden: der erste wird Sergej M. Eisenstein zugesprochen und berichtet mit Stilmitteln des russischen Revolutionsfilms von drei Schicksalen, die Frauen verschiedenartiger sozialer Herkunft angesichts einer Abtreibung widerfahren und macht dabei Klassenunterschiede deutlich. Der zweite Teil befasst sich mit der Darstellung des medizinischen Sachverhalts. Diesen Teil zeigen wir nicht, da er nicht verfügbar ist.
Teil der Filmreihe „Mein Bauch, mein Körper, meine Entscheidung“ im Januar zum Thema Schwangerschaftsabbruch.
Kneipensoliabend: CASINO!
@ überall
21-22 Uhr Musikbingo
ab 22 Uhr Casino
Neben Roulette, Poker und Black Jack wird euch auch ein Schnapsrad und ein Musikbingo eure ehrlich verdienten Talerchen aus den Taschen ziehen. Um angemessene Abendgarderobe wird gebeten, um angemessene musikalische Untermalung kümmern wir uns.
Die Einnahmen aus Casino und Bar wandern an diesem Abend zum großen Teil nach Dessau, um den politischen Kampf der Oury Jalloh-Initiative gegen die Widrigkeiten der deutschen Normalität zu unterstützen.

Filme zu Abtreibung
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG! PROGRAMMÄNDERUNG!
20 Uhr Not Yet Rain (USA/ETH, 2009, 23min)
20.30 Uhr Das Ende des Schweigens – Wir haben abgetrieben (D, 2011, 53min)
21.30 Uhr Pünktchen - Tagebuch einer Abtreibung (D, 1999, 45min)Dieser Film entfällt leider.
Im ersten Dokumentarfilm von Lisa Russell werden die Erfahrung dreier Frauen mit Abtreibungen in Äthiopien gezeigt.
In "Das Ende des Schweigens" geht es um eine Frauenrechtskampagne gegen den Paragraphen 218: 1971 bekannten sich 374 Frauen im 'stern' dazu, abgetrieben zu haben. Die Filmemacherinnen haben einige der prominenten Unterzeichnerinnen von damals besucht und mit ihnen über die Folgen und Motivationen ihres Appells gesprochen.
Teil der Filmreihe „Mein Bauch, mein Körper, meine Entscheidung“ im Januar zum Thema Schwangerschaftsabbruch.

Doku: "Knöpfe aus Perlmutt"
@ Nichtraucher_innen-Raum
(Doku, D, 2011, 72min)
mit Einführung durch die Filmemacherin Anke Schwarz
Jahrhunderte lang war (reisenden) Handwerkerinnen der Zugang zu Schächten - den Vereinigungen von Gesellen - verboten, bis sie sich in den 1970ern ihr Recht auf Wanderschaft (zurück) eroberten. Bis auf drei Vereinigungen im deutschsprachigen Raum verwehren die meisten Schächte Frauen nach wie vor das Recht, ihrem Handwerk frei und reisend nachzugehen.
In „Knöpfe aus Perlmutt“ erzählen vier reisende Handwerkerinnen von ihren Erlebnissen auf der Walz. Eine Bäckerin, eine Tischlerin, eine Schmiedin sowie eine Kirchenmalerin geben Einblicke in ihr Handwerk und das Leben auf der Straße. Sie lassen uns teilhaben an ihrer Abenteuerlust oder dem Wechselbad zwischen Freiheitsgefühl und permanenter Öffentlichkeit. Ob mit oder ohne Kluft, frei- oder wildreisend, Mitte zwanzig oder Anfang vierzig, einheimisch oder unterwegs - vier Frauen, die ihren Weg gehen.

Filme zu Abtreibung
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG! Programmänderung!
20 Uhr: Haus der stummen Schreie (USA, 1996, 98min)
21.45 Uhr: 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage (RO, 2007, 113min)
Ein Haus – drei Frauenschicksale. 1952 ist Abtreibung noch illegal. Die ungewollt schwangere Krankenschwester Claire sucht nach einem letzten Ausweg. 1974: Barbara hat endlich wieder Zeit für ihr bislang unvollendetes Studium, als sie erfährt, dass das fünfte Kind unterwegs ist. 1996: Studentin Christine soll abtreiben. Nicht nur ihre katholische Erziehung sondern auch radikale Abtreibungsgegner machen ihr zu schaffen. Cher und Demi Moore wurden für ihren Mut zu diesem Film von vielen Seiten gelobt.
Im zweiten Film geht es um die Studentin Gabita. Unterstützt von ihrer Zimmergenossin Otilia, die das notwendige Geld und einen Engelmacher besorgt, macht sie sich im Rumänien Ceaucescus an eine Abtreibung. Im Hotel werden sie abgewiesen, der Mann, der die illegale Abtreibung durchführt, demütigt die Mädchen und verlangt nicht nur eiskalt mehr Geld, sondern auch Sex, bevor er sich routiniert an sein lukratives Geschäft macht. Nach getaner Arbeit bleiben die beiden Frauen ihrem weiteren Schicksal überlassen. Cristian Mungius schmerzhaftes, deprimierendes Drama erhielt die Goldene Palme in Cannes.
Teil der Filmreihe „Mein Bauch, mein Körper, meine Enstcheidung“ im Januar zum Thema Schwangerschaftsabbruch."

Filme zu Abtreibung
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG! Programmänderung! Filme von heute auf letztes Januar-Wochenende verschoben. Dafür zeigen wir heute:
20 Uhr: Heute ist Freitag (DDR, 1975, 67min)
21.15 Uhr: Eine Frauensache (F, 1988, 108min)
Im ersten Film geht es um die Laborantin Jette. Sie und der Facharbeiter Peter genießen unbeschwert die gemeinsame Zeit. Bis zu dem Tag, an dem Jette merkt, dass sie schwanger sein könnte. Allerdings will ihr der Arzt diese vorläufige Diagnose erst am Montag bestätigen – und heute ist Freitag. Das Wochenende wird für sie zu einer harten Prüfung. Wie soll sie sich entscheiden – für oder gegen das Kind, heiraten oder abtreiben?
"Eine Frauensache" spielt in Frankreich, 1943: Die Guillotine fällt. Das Vichy-Regime demonstriert seine Macht gegenüber einer Frau, die abtreibt und damit gegen die Staatsideologie verstößt: Travail, Famille, Patrie. Claude Chabrols Film schildert den Weg Maries zur Engelmacherin. Er basiert auf einer wahren Begebenheit – die Hinrichtung hat es wirklich gegeben. Es ist ein Film, der kein klares Gut und Böse kennt, der mit Sympathien und moralischen Ansichten spielt und so verstörend ist wie die Realität selbst.
"Mein Bauch, mein Körper, meine Entscheidung" heißt die Filmreihe im Januar zum Schwangerschaftsabbruch.
„Würden Männer schwanger werden, wäre Abtreibung längst ein Menschenrecht“ Die Parole bringt auf den Punkt, was AbtreibungsgegnerInnen jedweder Couleur gern unter den Teppich kehren: Dass sie Frauen als Menschen zweiter Klasse betrachten, denen das Recht auf selbstbestimmtes Leben und Gesundheit nicht in gleicher Weise zusteht und finden, dass sie, ihre Körper und ihre Sexualität gesellschaftlich kontrolliert gehören. Laut UN sterben jedes Jahr mehr als 60.000 Frauen in Folge von unsicheren Abtreibungen. In sehr wenigen Ländern sind Abtreibungen gänzlich legalisiert, in einem Großteil dagegen verboten. Bis heute existiert in Deutschland der §218 StGb, der einen Schwangerschaftsabbruch für Frauen nur unter speziellen Bedingungen und unter Auflagen wie Zwangsberatung duldet. Auch gesellschaftlich bestehen hier weiterhin große Vorbehalte gegen Abtreibungen. Beides setzt ungewollt schwangere Frauen einem enormen Druck aus. Die Spielfilme wie Dokumentationen unserer Reihe werden das Thema aus sehr unterschiedlichen geographischen, politischen, sozialen und historischen Perspektiven betrachten.

Lesung mit Schlotzen & Kloben
@ Nichtraucher_innen-Raum
mit Gast Frank Böhmert
Zu Gast ist diesmal Frank Böhmert, der aus seinem neuen Gedichtband liest (und vielleicht kriegen wir ihn auch noch rum, was aus seinem herzerwärmenden Roman Bloß weg hier! zum Besten zu geben). Dafür hat uns Herr Nicolaisen die Herzen herausgerissen und schwarze, stinkende Löcher hinterlassen, denn er fehlt diesmal! Aber was soll’s, schreibt es sich doch ohnehin besser mit dem harten, kalten Verstand als mit diesem weichen Schlabberorgan. Seid also pünktlich um 20 Uhr am Ort, denn für Pünktlichkeit haben wir noch immer ein Ersatzherz!
Lesung aus dem Ferkelbuch
@ Nichtraucher_innen-Raum
Kneipenabend von und mit der Ema.Li
Und schon wieder steht der Kneipenabend der Ema.Li Berlin vor der Tür. Und da Weihnachten ansteht, findet er ausnahmsweise nicht am letzten Mittwoch des Monats statt, sondern am vorletzten. Ohne große inhaltliche Veranstaltung, aber auch diesmal ist uns der Bildungsauftrag heilig. So heilig, dass wir zum religiösen Weihnachtsfest das wunderbare Ferkelbuch vorlesen werden. Da das Buch genauso schön wie kurz ist, gibt es diesmal natürlich ausreichend Zeit für die nette Kneipenrunde mit den entsprechenden Getränken und Gesprächen. Und wieder sind alle eingeladen, um diese schöne Gelegenheit, die Ema.Li kennenzulernen, wahrzunehmen.

Zwei Dokus über Werbung
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: "Wenn Kühe Jacken tragen“
(Doku, Ö, 2008, 45 min)
21 Uhr: "Cesky sen - Der Tschechische Traum"
(Doku, CZ, 2004, 90 min)
Mit immer raffinierteren Mitteln schleicht sich die Werbung in unser Unterbewusstsein ein. Die Dokumentation zeigt die Methoden, mit denen wir täglich umgarnt werden. In "Wenn Kühe Jacken tragen ..." geben Werbegurus preis, wie sie ihre Botschaften am wirksamsten platzieren. "Cesky Sen – Der tschechische Traum" hält den größten Konsumschwindel, den die Tschechische Republik je gesehen hat, mit der Kamera fest: Filip Remunda und Vit Klusak, zwei jungen tschechische Filmemacher, legen dabei die psychologischen und manipulativen Kräfte der Konsumwelt offen: Sie kreieren eine riesige Werbekampagne für etwas, das nicht existiert! Ist zwar etwas platt, aber nicht nur die enttäuschten Gesichter am Ende sind trotz allem ganz lustig anzuschauen!

Zwei Dokus über Sexismus in der Werbung
@Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Killing Us Softly: Advertising's Image of Women
(Videovortrag, USA, 2010, 45min)
21 Uhr: "Sex Sells - Werbeobjekt Frau"
(Doku, F, 2004, 50min)
Jean Kilbourne, renommierte Kritikerin sexistischer Werbung in den USA, zeigt in einem Videovortrag anhand vieler Beispiele, welche Frauen-Bilder in der Werbung produziert werden. Sie legt dabei etwas plakativ nahe, dass diese u.a. für Essstörungen, Depressionen und Schönheitschirurgie verantwortlich sind. Kilbourne illustriert außerdem beeindruckend, dass die proklamierten Schönheitsideale unerreichbar sind. Die arte-Dokumentation im Anschluss lässt kontroverse Positionen zu sexistischer Werbung und den (rechtlichen) Umgang damit zu Wort kommen. Ihre Stärke ist die Einbettung von Werbung in gesellschaftliche Zusammenhänge und der internationale Vergleich der französischen Debatte mit Skandinavien oder auch Brasilien.
An drei Sonntagen im Dezember präsentiert euch die Tristeza eine kleine Filmreihe zum Thema Werbung. Am ersten Abend beschäftigen sich die Filme mit den Menschen, die Werbung kreieren und so dem Zorn vieler und eigener Selbstzweifel ausgesetzt sind. Danach stehen Geschlechterbilder in der Werbung im Mittelpunkt. Zum Abschluss der Reihe fokussieren wir uns auf die Frage, wie es Werbung schafft, Wünsche und Träume zu erschaffen. Die Pausen werden euch versüßt mit alten Werbefilmchen aus Ost und West! Diese Filmreihe musst du sehen! Nur Tristeza macht den Sonntagabend perfekt! Das wolltest du schon immer!

Infoabend: Gender & Autonome Nationalisten
@ Podest
Geschlecht wurde in den letzten Jahren verstärkt Thema in der Rechtsextremismusforschung. Im Zentrum der Diskussionen standen sowohl traditionelle Männlich- und Weiblichkeiten, als auch deren Widersprüche und Modernisierungen. Mit dem Aufkommen der Autonomen Nationalisten hat dies eine neue Facette erhalten, schien deren Orientierung auf jugendkulturelle Erlebniswelten die Palette von Geschlechteridentitäten im Rechtsextremismus erweitern zu können. Doch hält dies einer näheren Betrachtung stand? Oder verstecken sich hinter dem jugendlich-hippen Style ausschließlich alte Ideologien in neuen Klamotten? Dies soll auf der Veranstaltung durch zwei Referate thematisiert und anschließend diskutiert werden.
Referentinnen:
- Eike Sanders (apabiz, Autorin eines Buchbeitrags zu Autonomen
Nationalisten und Gender)
- Kristin Witte (Autorin eines Buchbeitrags zur Inszenierung von
Männlichkeit in Internetvideoclips aus dem Umfeld Autonomer Nationalisten)

Zwei Filme über Werbung und ihre Macher_innen
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: "Die wunderbare Welt der Werbung"
(Doku, Fr, 2006, 64 min)
21.15 Uhr: "39,90"
(Spielfilm, Fr, 2007, 100 min)
Die Doku „Die wunderbare Welt der Werbung“ kann wie eine Antwort der Werbeindustrie auf Vorwürfe von Globalisierungskritiker_innen gelesen werden. Mehrere erfolgreiche Werbeleute erzählen von all den Widersprüchen und realen Konflikten, die in dieser Branche herrschen. Nebenbei werden sehr gelungene Beispielfilmchen erörtert und daran Fragen nach Berufsethos, Zynismus und dem eigenen Kunstverständnis verhandelt.
Der Film „39,90“ erzählt auch aus der Perspektive des Werbemachers Octave, der alles hat und dem alles gelingt. Dann gerät jedoch sein Privatleben ins Wanken, das viele Koks führt zum Zusammenbruch und nun beginnt Octave einen Kampf mit der eigenen Scheinwelt. Stilistisch ist das ganze sehr hübsch umgesetzt, wenn die Story auch etwas plump erscheint.
Teil der Filmreihe "KAUFEN! KAUFEN! KAUFEN!": An drei Sonntagen im Dezember präsentiert euch die Tristeza eine kleine Filmreihe zum Thema Werbung. Am ersten Abend beschäftigen sich die Filme mit den Menschen, die Werbung kreieren und so dem Zorn vieler und eigener Selbstzweifel ausgesetzt sind. Danach stehen Geschlechterbilder in der Werbung im Mittelpunkt. Zum Abschluss der Reihe fokussieren wir uns auf die Frage, wie es Werbung schafft, Wünsche und Träume zu erschaffen. Die Pausen werden euch versüßt mit alten Werbefilmchen aus Ost und West! Diese Filmreihe musst du sehen! Nur Tristeza macht den Sonntagabend perfekt! Das wolltest du schon immer!
Film: "Der Albaner"
@ Nichtraucher_innen.-Raum
(Drama, D/AL, 2010, 107min)
Arben ist jung, arm und Albaner. Statt zur Schule zu dürfen, muss er in Griechenland schwarz arbeiten, doch das Geld reicht trotzdem nicht für seine bettelarme Sippe, die in einem kleinen Bergbauerndorf in der Karstwildnis lebt. Nun braucht er 10.000 Euro: Seine heimliche Liebe Etleva ist schwanger, und ihr Clan sperrt sie ein, bis er die Mitgift auftreibt. Die will er illegal und ohne jede Sprachkenntnisse in Deutschland erarbeiten. Dort trifft er Slatko, der ihn in eine Schlepperbande einführt.
Hiergetrieben - Filmreihe zu staatlichem Rassismus
¬
Migrant_innen in Westeuropa sind auf verschiedene Weisen von staatlichem Rassismus betroffen. Polizeikontrollen, Abschiebehaft, Residenzpflicht, Illegalisierung, Behördenwillkür... Unsere Filmreihe im November thematisiert die moderne Peitsche, mit der Menschen dazu bewegt werden sollen, sich nicht frei zu bewegen - ihr Glück nicht in anderen Ländern zu suchen, keinen selbstbestimmten Lebensalltag zu haben, sich nicht für ihr Bleiberecht einzusetzen. Die Filme beleuchten die damit verbundenen Probleme und wie mit ihnen umgegangen wird aus unterschiedlichsten Perspektiven. Am dritten Sonntag wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, mit Aktivist_innen einer Initiative gegen das Gutscheinsystem für Asylbewerber_innen in Henningsdorf zu sprechen.

Konzert: Driftwood Fairytales
@ Podest
"Hallo, wir sind THE DRIFTWOOD FAIRYTALES und wir machen Musik. Vielleicht mögt Ihr es ja. Im Tristeza spielen wir akustisch, also so leise wie nie zuvor. Es würde uns freuen, wenn Ihr kommen würdet."

Von Neukölln nach Bukarest
@ Podest
Info-Veranstaltung zu Antiziganismus: Romantisieren, Diskriminieren, Hetzen, Vertreiben
Rassismus bestimmt nach wie vor maßgeblich das soziale und politische Verhältnis von Nicht-Roma und Roma gleicher Staatsbürgerschaft. In allen Gegenden Europas zeigt sich: Roma werden stigmatisiert und entrechtet. Bürgerrechte werden Roma zumeist nur eingeschränkt zuerkannt. Ein rechtlicher Schutz als Minderheit, soweit vorhanden, greift nicht.
In Berlin zeigt dies auch der Umgang mit Roma im Stadtteil Neukölln. Gesellschaftlicher und behördlicher Umgang ist von rassistischem Denken, Diskriminierung und Ausgrenzung geprägt. Zwang zu Integration scheint ganz oben auf der politischen Agenda zu stehen, ansonsten wird abgeschoben wie in Deutschland, ghettoisiert wie in Rumänien oder vertrieben wie in Frankreich.
Mit fortschreitender Umsetzung der EU-Osterweiterung sind in Deutschland lebende Roma auf diskriminierende Weise in den Fokus geraten: Von Bukarest nach Neukölln kämen sie, von Rumänien und Bulgarien, jeden Tag mehr.
Mit der Veranstaltung „Von Neukölln bis Bukarest“ wollen wir auf die rassistischen Zuständen von „Neukölln bis Bukarest“ aufmerksam machen und gemeinsam mit Diskutant_innen und Publikum die Möglichkeiten solidarischen Handelns ausloten.
Auf dem Podium:
George Caldararu (Roma-Aktivist)
Markus End (Politikwissenschaftler und Doktorand am Zentrum für Antisemitismusforschung, Mitherausgeber des Buches „Antiziganistische Zustände“)
Veranstaltet von: ARI (Antirassistische Initiative) / ZAG (Antirassistische Zeitschrift)
Filme: "Le Heim" und "Lagerland"
@ Nichtraucher_innen-Raum
(Doku, D, 2005, 16 min, OmU) und (Doku, D, 2011)
AktivistInnen der Flüchtlingsini Brandenburg zeigen, wie das Prinzip "Heim" Integration bewusst verhindert und Isolation fördert. Hinzu kommt die ständige Angst vor Abschiebung, die zu Aussichtslosigkeit, Depression und Apathie führt. "Lagerland" ist ein Film, der ein für viele unsichtbares Deutschland zeigt: Die Protagonist_innen erzählen von ihrem Leben in einer Gesellschaft, in der Menschen in Lagern leben müssen, in der Rassismus alltäglich ist und in der durch die Ausgabe von Gutscheinen anstatt von Bargeld sowie durch die Residenzpflicht ein würdiges Leben systematisch verhindert wird. In Anwesenheit des Filmemachers und von Aktivist_innen einer Initiative gegen das Gutscheinsystem für Asylbewerber_innen in Henningsdorf.
Hiergetrieben - Filmreihe zu staatlichem Rassismus
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Migrant_innen in Westeuropa sind auf verschiedene Weisen von staatlichem Rassismus betroffen. Polizeikontrollen, Abschiebehaft, Residenzpflicht, Illegalisierung, Behördenwillkür... Unsere Filmreihe im November thematisiert die moderne Peitsche, mit der Menschen dazu bewegt werden sollen, sich nicht frei zu bewegen - ihr Glück nicht in anderen Ländern zu suchen, keinen selbstbestimmten Lebensalltag zu haben, sich nicht für ihr Bleiberecht einzusetzen. Die Filme beleuchten die damit verbundenen Probleme und wie mit ihnen umgegangen wird aus unterschiedlichsten Perspektiven. Am dritten Sonntag wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, mit Aktivist_innen einer Initiative gegen das Gutscheinsystem für Asylbewerber_innen in Henningsdorf zu sprechen.
Szenen der Ausstellung "Blackbox Abschiebung"
@ Nichtraucher_innen-Raum
Bilder und Geschichten von Leuten, die gern geblieben wären
Wir sagen Dankeschön, aber auf Nimmerwidersehen: Das Kunstprojekt "Blackbox Abschiebung", präsentiert u.a. im "Haus der Kulturen der Welt", zeigt Menschen, die von Abschiebung bedroht sind oder abgeschoben wurden. Mit einer Digitalkamera dokumentieren sie ihre letzte Zeit in Deutschland, die Ankunft und die ersten Monate im Aufnahmeland – oder das, was nach der Abschiebehaft geschieht. Und alles so nah, daß man danach mal ohne Skrupel eine Ausländerbehörde...
Hiergetrieben - Filmreihe zu staatlichem Rassismus
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Migrant_innen in Westeuropa sind auf verschiedene Weisen von staatlichem Rassismus betroffen. Polizeikontrollen, Abschiebehaft, Residenzpflicht, Illegalisierung, Behördenwillkür... Unsere Filmreihe im November thematisiert die moderne Peitsche, mit der Menschen dazu bewegt werden sollen, sich nicht frei zu bewegen - ihr Glück nicht in anderen Ländern zu suchen, keinen selbstbestimmten Lebensalltag zu haben, sich nicht für ihr Bleiberecht einzusetzen. Die Filme beleuchten die damit verbundenen Probleme und wie mit ihnen umgegangen wird aus unterschiedlichsten Perspektiven. Am dritten Sonntag wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, mit Aktivist_innen einer Initiative gegen das Gutscheinsystem für Asylbewerber_innen in Henningsdorf zu sprechen.
Film: "Invisible - Illegal in Europa"
@ Nichtraucher_innen-Raum
(Doku, D, 2002-04, 93min)
Vom Leben im Untergrund erzählt "Invisible" über fünf Menschen "sans papiers" und ihren Träumen vom besseren Leben. Seit zehn Jahren lebt der Algerier Zakari ohne Papiere in Deutschland. Edita, ein einst stiller Junge aus Ecuador, arbeitet als transsexuelle Prostituierte in Paris. Malika, die Tschetschenin und Kriegsgegnerin, flüchtete von Moskau nach Warschau. Prince aus Nigeria sitzt in einem holländischen Gefängnis. Oumar aus Guinea Bisseau versucht, über Ceuta nach Europa zu kommen. Die mehrfach ausgezeichnete Doku berichtet vom bösen Erwachen im erlösenden Traum Europa.
Hiergetrieben - Filmreihe zu staatlichem Rassismus
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Migrant_innen in Westeuropa sind auf verschiedene Weisen von staatlichem Rassismus betroffen. Polizeikontrollen, Abschiebehaft, Residenzpflicht, Illegalisierung, Behördenwillkür... Unsere Filmreihe im November thematisiert die moderne Peitsche, mit der Menschen dazu bewegt werden sollen, sich nicht frei zu bewegen - ihr Glück nicht in anderen Ländern zu suchen, keinen selbstbestimmten Lebensalltag zu haben, sich nicht für ihr Bleiberecht einzusetzen. Die Filme beleuchten die damit verbundenen Probleme und wie mit ihnen umgegangen wird aus unterschiedlichsten Perspektiven. Am dritten Sonntag wird es zusätzlich die Möglichkeit geben, mit Aktivist_innen einer Initiative gegen das Gutscheinsystem für Asylbewerber_innen in Henningsdorf zu sprechen.
„Es ist ein Anfang aber auch ein weiter Weg“
@ Nichtraucher_innen-Raum
Bericht von einer politischen Begegnung im Kosovo
Ein Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Kontexten aus Berlin startete vor einem halben Jahr einen Austausch mit zwei Gruppen aus dem Kosovo: „Alter Habitus“ ist eine feministische Gruppe, die sich im Moment vor allem mit Erinnerungspolitik im Kosovo beschäftigt. „Iniciativa 6“ ist eine Roma-Organisation, die sich auf verschiedenen Ebenen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in Prizren einsetzt. Im September reiste einer großer Teil der deutschen Gruppe in den Kosovo, um sich dort zwei Wochen lang inhaltlich auszutauschen, sich zu vernetzen, persönlich kennenzulernen und so den Einstieg in ein längerfristiges Projekt zu ermöglichen. Nun sind die Gereisten wieder zurück und wollen berichten: was die Reise in den Kosovo an Gutem und Schlechtem mit sich brachte, was sie erlebten und lernten, wen sie trafen. Und wir wollen darüber sprechen, wie es weiter geht mit dem Projekt.
Shoarelativierung in der Antipsychiatrie
@Nichtraucher_innen Raum
Eine Veranstaltung des AK Psychiatriekritik. Der AK Psychiatriekritik ist ein Arbeitskreis der NFJ Berlin und besteht seit Anfang 2010. Sich aus Betroffenen und Nichtbetroffenen zusammensetzend widmen wir uns theoretischer und praktischer Kritik am psychiatrischen System.
Die organisierte radikale Kritik an der Psychiatrie, die Antipsychiatrie, setzt sich für die Abschaffung der Psychiatrie bzw. des Zwangs in ihr und für Alternativen ein. Von Anbeginn vergleicht oder setzt ein Teil dieser Bewegung die zeitgenössischen Psychiatrie in eins mit der nationalsozialistischen Psychiatrie. Nur selten fällt der Blick dabei auf tatsächlich vorhandene personelle und theoretische Überschneidungen. So soll sich u.a. von der NS-Psychiatrie bis zur heutigen Zeit ein Kontinuum in den Methoden und Todeszahlen ziehen oder die NS-Psychiatrie wird als Vorstufe zu einer noch viel grausameren institutionellen Praxis verortet. Während des Vortrags werden verschiedene Formen dieses Geschichtsrevisionismus in der organisierten Antipsychiatrie aufgezeigt und mögliche theoretische Entstehungshintergründe beleuchtet. Ziel ist weniger die Darbietung einer abgeschlossenen Erklärung als die Sensibilisierung für ein in der Antipsychiatrie und in der radikalen Linken weitgehend unbeachtetes Thema.
Die fantastische Lesebühne: Schlotzen&Kloben live
@Nichtraucher_innen Raum
Die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert tragen wieder ihre frisch aus dem Raumanzug gepellten Texte vor Live, in Farbe und besser als deine Hörspielkassette!
Perspektiven feministischer Organisierung nach dem Slutwalk
In den letzten 15, 20 Jahren war Feminismus gewissermaßen einerseits in Richtung systemintegratives gender mainstreaming und andererseits Solidarität mit Trans- und Intersexuellen verschoben. Ohne sowohl die Notwendigkeit einer solchen Solidarität als auch die Notwendigkeit des Kampfes um Reformen auch unter den gegebenen Bedingungen zu bestreiten, ist doch festzustellen, dass beides dazu führte, dass revolutionärer Feminismus wie auch die revolutionäre Linke im allgemeinen weitgehend von der politischen Bühne verschwand und klassische feministische Themen wie Männergewalt gegen Frauen, Hausarbeitsverteilung in den Hintergrund rückten. Die Slutwalks bedeuten gegenüber einer solchen Entwicklung einen politischen Einschnitt von historischer Tragweite: Das Geschlechterverhältnis zwischen Männern und Frauen ist zurück auf der politischen Tagesordnung!
Die männerfreundliche Strategie des ‚Allen wohl und niemandem
weh’, die sowohl in der Rhetorik von gender mainstreaming als auch
von deutscher queer politics artikuliert wird, wird von jeder
Vergewaltigung einer Frau durch einen Mann; durch jedes Klo, das
ein Mann sich zu putzen weigert; durch jeden Cent, den ein Mann
mehr verdient als eine Frau; durch jede Frau, der durch einen Mann
das Wort abgeschnitten wird, als illusorisch erwiesen.
Wir wollen bei der Veranstaltung diskutieren, ob es möglich ist,
diesen neuen feministischen Impuls der Slutwalks jenseits von
Kampagnenpolitik und event-hopping zu verstetigen und
organisatorische Verbindlichkeit zu geben.
Refrent_innen:
Nadine Lantzsch Mitorganisatorin des Berliner Slutwalks und der Autorin der AK-Serie zum Thema „queer“
FrauenLesben-Gruppe AMIGA Hamburg
Barbara Suhr-Bartsch Verfasserin des Papiers „Eine wirklich ‚Neue Linke‘ muss emanzipatorisch sein – oder sie wird nicht sein“

Ob du wirklich richtig stehst… – die Linken, die Islamkritik und die Suche nach einer Position
@Podest
Einer großen Verunsicherung innerhalb der radikalen Linken ist es geschuldet, dass ein Großteil der Positionierungen, die sich mit dem Islam und der Kritik an selben auseinandersetzen, sehr gewunden formuliert sind. Ein scheinbarer Widerspruch wurde ausgemacht, der antifaschistische Praxis vor eine besondere Herausforderung stellt: So soll zwar das menschenverachtende Pro-gramm des Islamismus kritisiert werden, zugleich wird aber das Risiko erkannt, damit rechtspo- pulistischen Kräften, die gegen die „Islamisierung Europas“ wettern, in die Hände zu spielen. Ob du wirklich richtig stehst...
Je tiefer man in die Materie einsteigt, desto diffiziler
erscheint sie. Kann von „dem Islam“ überhaupt gesprochen werden
und sind die rechten IslamkritikerInnen nicht doch ordinäre
RassistInnen? Gibt es ein spezifisches Ressentiment gegen den
Islam und wenn ja, nennt man es besser „Islamophobie“ oder
„antimuslimischen Rassismus“? Die Fragen beschäftigen die
Linke nicht nur, sie scheinen sie gar zu verunsichern und zu
überfordern. Der Vortrag entwickelt durch eine
ideologiekritische Betrachtung des Themenkomplexes eine
materialistisch fundierte antifaschistische Position,
die sodann mit den TeilnehmerInnen diskutiert werden soll.
Vortrag mit Magnus Henning – er hat Geschichte an der Humboldt-
Universität zu Berlin studiert und ist in der
Antifaschistischen Hochschulgruppe der HU (HUmmel Antifa)
aktiv. Zum Thema hat er in der Phase 2 geschrieben.
Veranstaltet von: LAK Shalom Brandenburg mit freundlicher Unterstützung von DIKA e.V.
Kleinkunstabend
@Nichtraucher_innen Raum
Punk auf dem Klavier, neuartige Stile, Lieder über Facebook? Lieder mit Humor, Lieder über Berlin, ein paar Lieder über Liebe?
Albert, Ben und Heiner, drei Vornamen, drei Künstler, drei verschieden Geschichten: Albert spielt Punk auf dem Klavier und hat eine Vorliebe für verfängliche Themen: Dürfen Frauen Männer anal penetrieren? Invasieren die Schwaben wirklich Berlin? Und kann ich es mir überhaupt leisten, völlig pleite zu sterben? Ben spielt Gitarre und singt, manchmal rappt er auch ein bisschen. Er macht Lieder über das Leben in Berlin, Lieder über nächtliche Gedanken, Lieder über Politik. Ein bisschen wütend manchmal, dann wieder lustig und definitiv unterhaltsam. Heiner kommt aus Neukölln und wohnt «immer noch am Hermannplatz», wie er es in seinem Lied «Winter in Berlin» so schön melancholisch ausdrückt. Man merkt, hier spielt jemand, der seine Texte ernst nimmt und für den das Wort «Schlager» keine Beleidigung ist. Musik zum träumen und lachen, Musik um den Alltag zu vergessen und etwas neues zu erleben. Drei Ausnahmekünstler, ein Abend. Als kleine Besonderheit, wird es noch einen special guest aus dem Bereich des Poetry Slam geben, der durch den Abend führt, man darf gespannt sein.
Konzert
@Podest
CHRIS CLAVIN (singer/songwriter) aus Bloomington in Indiana ist mit seinem Label Plan-it-X und dem Motto „If it ain't cheap, it ain't punk!“ eine feste, nomadische Größe im US-amerikanischen Punk- und Do it yourself-Umfeld. Hier veröffentlicht er u.a. Platten von Antsy Pants (Kimya Dawson & Friends), den frühen Against me!, Defiance-Ohio, Andrew Jackson Jihad und Paul Baribeau.
Außerdem ist er die eine Hälfte der schon legendären Band GHOST MICE, (http://www.myspace.com/ghostmice) die nicht nur konsequent ohne Elektrizität spielen, sondern auch unzählige Singer/Songwriter und Bands in den USA beinflusst, die sich irgendwie als „Riot-Folk“, „Punk as Folk“, Antifolk“ oder gar „Folkpunk“ bezeichnen.
Chris spielt solo mit Ukkulele und akustischer Gitarre. Es geht um Alltagsgeschichten aus dem DIY-Leben, dem queeren Alltag, um Reisen und die Idee, mit möglichst wenig Geld viel zu atmen. Euch erwartet ein mitreissendes und intimes Konzert. Nie wurde Punk as Folk sympathischer interpretiert!
unterstützt wird Chris dabei von seinem Freund
GERD DEMBOWSKI (gonzo riot spoken word aus Neukölln)
Nach Büchern und Hör-CDs namens Fußball vs. Countrymusik“ wird er in seiner Riot-Lesung vor allem Reisegeschichten vom amerikanischen Straßenrand lesen, singen – und sich dabei selbst mit Kinderspielzeug aus dem Konzept bringen. Entwaffnende Kurzgeschichten über das Springen auf Frachtzüge, um einen Besuch beim FBI und eine Geisterstadt in Illinois. Mehr als nur eine Lesung. Infame Verleumdungen und herzvolle Liebeserklärungen – ein literarischer Drahtseilakt zwischen Realität und Realitätssteigerung: http://gerd-dembowski.de
und mittendrin dann
TIGER PAWS mit DIY emo-folk aus Berlin
Musik von TIGER PAWS hier: http://tigerpawstigerpaws.tumblr.com/
Info-und Mobiveranstaltung zum Papstbesuch
@Podest
Am 22. September 2011 wird Joseph Aloisius Ratzinger Berlin besuchen. Das verdiente an sich keine große Aufmerksamkeit, wenn er nicht von vielen hundert Millionen Verblendeter als „Benedictus PP. XVI“, als Stellvertreter eines übermenschlichen Wesens auf der Erde angesehen und verehrt würde. Bei der Veranstaltung werden Ansätze zur grundsätzlichen Kritik an Religion, an der Katholischen Kirche im Speziellen und an diesem Papst vorgestellt. Außerdem wird es Informationen zum aktuellen Stand der Gegenaktivitäten gegen den Papstbesuch und den „1000 Kreuze“-Marsch eine Woche zuvor geben.
Veranstaltet von: „What the Fuck“- Bündnis gegen christlichen Fundamentalismus
Die fantastische Lesebühne: Schlotzen&Kloben live
@Nichtraucher_innen Raum
Die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert tragen wieder ihre frisch aus dem Raumanzug gepellten Texte vor Live, in Farbe und besser als deine Hörspielkassette!
Infoveranstaltungsreihe anlässlich des Papstbesuches
@Nichtraucher_innen Raum
Der christliche Fundamentalismus stellt eine politische Bewegung der Neuzeit dar, welche anstrebt, die Gesellschaft in einem autoritätsfixierten, übermoralischen und rechtskonservativen Sinne umzugestalten. Eine extrem naive Bibelauslegung und ein auf esoterischen Überzeugungen basierter christlicher Glaube sind Merkmale dieser Bewegung, allerdings darf nicht der Fehler begangen werden, dieses Merkmal zu überschätzen. Zu betonen ist die politische Seite dieser Bewegung: sie strebt an, einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft und die einzelnen Menschen zu erlangen. Was ist christlicher Fundamentalismus? Was will er?
Veranstaltet von: Forschungsgruppe Christlicher Fundamentalismus
"Wake Up - Stand Up!"
@Nichtraucher_innen Raum
Referent_innen der Kampagne "Wake Up - Stand Up!" Keine Stimme den Nazis in MV werden über die aktuelle Lage der Nazis-Szene in Mecklenburg-Vorpommern und ihren Landtagswahlkampf referieren sowie darüber was die Kampagne scheiße findet an Nazis im Parlament und was die sie bisher gemacht hat. Darüber hinaus wird noch über die Abschlussdemonstration der Kampagne Demo am 3. September in Schwerin informiert und was mit der Demo erreicht werden soll.
Hisbollah – Geschichte und Gegenwart der „Partei Gottes“
@Nichtraucher_innen Raum
Vortrag von Jonathan Weckerle, Sprecher von STOP THE BOMB und Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin. Vortragsreihe im Rahmen der Proteste gegen den Al Quds-Tag |
Die Hisbollah wurde 1982 im Libanon von Mitgliedern der iranischen Revolutionsgarden ins Leben gerufen, drei Jahre nach der islamischen Revolution im Iran und mitten im libanesischen Bürgerkrieg und dem israelischen Libanon-Krieg. Trotz ihres Selbstbildes als authentische libanesische Widerstands- und Befreiungsorganisation gegen Israel und den Westen fungiert Hisbollah praktisch als weltweit verlängerter Arm der Islamischen Republik Iran. Der „Widerstand“ dient Hisbollah nicht nur als Legitimation für Terror und Krieg, sondern auch für die Bekämpfung von Freiheitsbewegungen im Libanon, in Syrien und im Iran.
Definitionsmacht
@Nichtraucher_innen-Raum
Zwischen Selbstbestimmung und Konfliktlösung innerhalb queerer Räume
Wie sieht ein Konzept von Definitionsmacht innerhalb queer-feministischer Räume aus, das aus dem Kampf gegen patriarchale Strukturen und sexistische Gewalt kommt? Was war und ist Idee des Konzepts, wo kommt es her? Wie und für was kann es in Nicht-Hetero-Kontexten sinnvoll angewandt werden? Über jeweilige Kontexte und Kritikpunkte an derzeitigen Praxen wollen wir auch bezüglich folgender Fragen nachdenken: Was kann Parteilichkeit bedeuten und Grenzüberschreitung? Was sind Schutzräume? Was bedeutet Sicherheit? Und für wen? Was haben gesellschaftliche Machtverhältnisse damit zu tun? Wie gehen wir mit Verschiedenheiten um? Wie können wir unsere Räume so gestalten, dass sich alle wohlfühlen, ohne dass sie auf Ausgrenzung basieren? Was bedeutet ein Ausschluss aus unseren Räumen? Wie kann Austausch und gemeinsame Verantwortlichkeit zu einem konstruktiven Umgang mit Grenzen, Fehlern, und Verletzungen führen? Wie können wir dennoch sensibel mit Grenzen umgehen, ohne in Verhaltensnormierungen zu landen, die immer auch Ängste und Ausschlüsse hervorbringen? Ausblick: Wie können wir konstruktive Konzepte von gemeinsamer Verantwortung gestalten, die für queer-feministische Zusammenhänge und Räume - also uns miteinander - funktionieren?

Klimacamp in der Lausitz
@Nichtraucher_innen Raum
Das Klima- und Energiecamp findet vom 7.-14. August in Jänschwalde bei Cottbus statt. Dort wollen wir selbstbestimmt, herrschaftskritisch und ressourcenschonend Utopien, Ziele und Strategien für einen gerechten Umgang mit Energie entwerfen. An unserem Infoabend erfahrt ihr, wer wir sind, welche Themen und Aktionen es beim Camp gibt und wie ihr euch einbringen könnt.
Subkulturelle Farbenlehre: Die Grauzone
@Podest
Rechte Lebenswelten in Punk, OI und Deutschrock
Immerhin: “Gegen Nazis” sind viele, die sich in Subkulturen oder in der Populärkultur bewegen – Frei.wild-Fans auf der Fußball-Fanmeile oder auch OI-AnhängerInnen, die die Politik sowieso ablehnen. Doch jenseits der White-Power-Rockmusik etablieren sich rechte Lebenswelten, für die die Kategorie “Nazis” genauso wenig zutrifft wie das Label “unpolitisch”. Sie sind irgendwo dazwischen, in der Grauzone. Diese Grauzone reicht weit hinein in “alternative” Szenen und bedeutet einen zunehmenden Raumverlust für linke, emanzipatorische Ideen. Die Veranstaltung wird den folgenden Fragen nachgehen: Wo beginnt die Grauzone, wo hört sie auf? Wieso erlebt sie heute Dynamik? Und was sind “rechte Lebenswelten”? Entsprechende Strömungen in Punk und OI sind ebenso Thema wie die Popkultur von Böhse Onkelz und Frei.wild. Zum Einen wird anhand von Beispielen aufgezeigt, wie eng manch „unpolitische“ KünstlerInnen aus der Grauzone mit extrem rechten Milieus verwoben sind. Zum Anderen gibt es unappetitliche Einblicke in reaktionäre Männerwelten, spießbürgerliche Rebellionsfantasien und in Wertebilder, die auf Ballermann-Partys wahrlich besser aufgehoben wären als in links codierten Szenen. Referent Michael Weiss vom apabiz ist alternder Punkrocker und bietet ganz bestimmt keine objektive Sicht der Dinge.

Linke Interventionen in die Arbeitswelt gestern und heute
@Podest
In den 70er Jahren sind Tausende linke Aktivist_innen aus politischen Gründen in die Betriebe gegangen. Diese Betriebsarbeit wurde von den unterschiedlichen politischen Gruppen als Beitrag zu einer revolutionären Veränderung der Gesellschaft verstanden. Welche unterschiedlichen Perspektiven und Vorgehensweisen es dabei gab, werden Jan Ole Arps, Autor des kürzlich im Verlag Assoziation herausgegebenen Buches „Frühschicht - Linke Fabrikintervention in den 70er Jahren“ und der ehemalige Betriebsaktivist Peter Bach skizzieren. Dabei wird es um die Erfolge, aber auch um die Grenzen der Betriebsintervention gehen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellen wir uns die Frage, wie heute, wo die Großfabriken zumindest hierzulande an Bedeutung verloren haben, linke Interventionen in Arbeitskämpfe aussehen können. Aktivist_innen aus dem Care-Bereich, der Kampagne gegen Leiharbeit, dem Klassenkampfblock sowie aus dem Erwerbslosenbereich werden konkrete Beispiele für solche Interventionen vorstellen. Die Diskussion über die Erfolge, aber auch die Grenzen, auf die die Aktivist_innen stoßen, wird Gegenstand der gemeinsamen Debatte sein. Infoveranstaltung mit: Jan Ole Arps, Herausgeber des Buches Frühschicht Peter Bach, Gewerkschaftler Aktivist_innen, die an Kämpfen am Arbeitsplatz und im Jobcenter beteiligt sind.
Liebe Freund*innen und Feind*innen des Fußballs!
@Podest
Die Fußball WM der Frauen und ihre Repräsentation in der BILD und der EMMA
Am 22. Juni 2011 wollen wir mit euch die Fussballweltmeisterschaft der FRAUEN diskutieren, die vom 26.Juni bis 17.Juli in Deutschland statt findet. Dafür wird Dieter Bott seine Beobachtung der Medienbilder über die nahende WM mit uns teilen. Anhand von Beispielen aus der BILD und der EMMA sollen folgende Fragen diskutiert werden: Welches Frauen- und Männerbild wird massenmedial vermittelt? Fördert das die gesellschaftliche Emanzipation, wenn Männer und Frauen "UNSEREN MÄDELS" die Daumen drücken? Und was hat das alles mit Nationalismus zu tun? Dieter Bott ist Hochschuldozent. 1968 gründete er das erste Anti-Olympische Komitee und formulierte schon damals linksradikale Thesen: GEGEN den SPORT - und FÜR DIE BEWEGUNGSLUST! Seit 15 Jahren wertet er täglich die BILD-zeitung aus. Seit 30 Jahren erforscht er die Fußballfans nach Maßgabe ihres konformistischen Potentials und bildet Sozialarbeiter aus, die in gewaltförmigen und konformistischen Milieus arbeiten.
Veranstaltet von: NaturfreundeBerlin feat. NaturfreundejugendBerlin

Abschiebungen von Roma in den Kosovo
@ Nichtraucher_innen-Raum
Filmvorführung im Rahmen von DEIN BLOCK MEIN KIEZ#4
Vorfilm:
SAREN ANI SKOLA! (Kosovo 2010)
Film eines Jugendprojektes zur Situation jugendlicher Roma im Kosovo und der Frage nach Schulbildung.
Hauptfilm:
WILLKOMMEN ZUHAUSE (D/Kosovo 2011)
in Anwesenheit der Filmemacher mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion.
Am 14. April 2010 wurde das Rückübernahmeabkommen zwischen Deutschland und Kosovo unterzeichnet. Seitdem finden zunehmend Abschiebungen von aus dem Kosovo stammenden Roma statt. In den Flugzeugen sitzen Menschen, die meistens seit über zehn Jahren in Deutschland leben und nun im Kosovo ihre Heimat finden sollen. Wie gelingt es jemandem, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, sich in einem fremden Land zu Hause zu fühlen, ohne dass er die Sprache beherrscht, ohne die Möglichkeit, die Straße in Ruhe und Sicherheit zu betreten? Wie viele Träume und Hoffnungen bleiben da noch übrig? Und wie fühlt man sich, wenn 40 Polizisten mitten in der Nacht an der Tür klingeln mit der Ankündigung: „Ihr habt 30 Minuten Zeit, eure Sachen zu packen.“?
Der Film ermöglicht einen Einblick in das Leben abgeschobener Roma im Kosovo und solchen, die in Deutschland von der Abschiebung bedroht sind. Keines der abgeschobenen Kinder besucht die Schule; meistens übernachten alle Familienmitglieder in einem Raum; medizinische Versorgung ist den Roma nur schwer zugänglich; die wenigsten besitzen ein Bad, und sogar fließendes Wasser in der Toilette zählt zum Luxus. Hier wie dort können die Roma nachts nicht ruhig schlafen.
In Deutschland, weil sie jede Sekunde mit der Abschiebung rechnen, im Kosovo vor lauter Heimweh nach Deutschland – und aus Angst vor rassistischen Übergriffen.

DEIN BLOCK MEIN KIEZ #4
@ draußen!
HipHop-Open Air gegen Rassismus und Ausgrenzung
17-22 Uhr an den Mics:
Talu, MC Josh & Lena Meyer-Stoehrfaktor,

Solidarität statt Quartiersmanagment!
@ Podest
Diskussion im Rahmen von DEIN BLOCK MEIN KIEZ #4
mit:
Integra e.V.
Amaro Drom e.V.
Analyse, Kritik, Aktion
Initiative gegen Ausgrenzung und Verdrängung in Nord-Neukölln
Dein Block mein Kiez findet dieses Jahr bewusst zeitgleich zum Festival „48 Stunden Neukölln“ statt, um der Zusammenarbeit mit den städtischen Quartiersmanagements (QM) eine kritische Öffentlichkeit entgegenzusetzen. Hintergrund sind dabei die Ereignisse rund um das QM-Projekt „Task Force Okerstraße“. Dieses zielt rassistischen und antiziganistischen Maßstäben folgend auf den Austausch bestehender Mieter_innenstrukturen und eine „Aufwertung“ des Kiezes ab. Durch die Zusammenarbeit staatlicher und privater Akteure produziert es ein soziales Bespitzelungsnetz. Dies wurde mit dem Austausch des Trägervereins Ende 2010 unmissverständlich deutlich. Integra e.V. hatte sich seinen Kontroll- und Überwachungsaufgaben verweigert. Ziel und Aufgabe des neuen Trägers, dem Interkulturellen Bündnis für Berlin gGmbH ist es nun explizit, personenbezogene Daten zur sozialen Situation der Bevölkerung insbesondere von Roma im Schillerkiez zu sammeln und diese mit den Ämtern sowie den Sicherheitsbehörden abzugleichen.
Wir wollen die Thematik um die Task Force Okerstraße aufgreifen, um zu zeigen welche Konsequenzen eine Stadtentwicklungspolitik im Rahmen der QMs annehmen kann, welche Folgen dies für unerwünschte Gruppen von Bewohner_innen hat und um was für ein stadtpolitisches Instrument es sich beim QM eigentlich handelt. Wir wollen Interventionsstrategien diskutieren, gerade auch weil sich nicht nur im Schillerkiez einiges verändert, sondern auch bei uns vor der Tür, wenngleich die QMs unterschiedliche Strategien zu verfolgen scheinen.
Filmische Annäherungen an die Psychiatriekritik?!
@Nichtraucher_innen Raum
Wir, der AK Pychiatriekritik der Naturfreundejugend, laden Euch an drei aufeinanderfolgenden Filmabenden zum Zuschauen und mit Diskutieren ein.
Der Film "Diagnosing Difference" (2009) von Annalise Ophelian problematisiert in Form von Interviews die Gender Identity Disorder (Geschlechtsidentitätsstörung). Nach einer kurzen Beschreibung der Diagnosekriterien im US-amerikanischen Diagnosemanual (DSM IV) diskutieren Betroffene deren Auswirkungen auf unterschiedlichen Ebenen. Der Film ist auf Englisch ohne Untertitel.
Filmische Annäherungen an die Psychiatriekritik?!
@Nichtraucher_innen Raum
Wir, der AK Pychiatriekritik der Naturfreundejugend, laden Euch an drei aufeinanderfolgenden Filmabenden zum Zuschauen und mit Diskutieren ein.
I’m a Cyborg, but that‘s OK. Südkorea 2006, 107 Minuten Regie: Park Chan-wook Der südkoreanische Regisseur Park Chan-wook wählt in I’m a Cyborg, but that’s OK, die Psychiatrie, die hier eine Mischung aus quietschbuntem Phantasieland und repressiver Institution ist, als Ort des Geschehens. Über die Hauptprotagonistin, die glaubt eine Art Roboter zu sein, erschließen wir uns die verschiedenen Wirklichkeiten der unterschiedlichen Menschen die dort als Patient_innen leben und kommen in Kontakt mit Themen wie Normalität, institutioneller Gewalt, Ausschluss und Solidarität. Der Film nähert sich auf oft lustige und skurrile Weise den Themen Psychiatrie und Psychiatriekritik. Wir wollen I’m a Cyborg gemeinsam schauen und uns danach ein wenig in Überlegungen stürzen, über Punkte der Psychiatriekritik die dort verhandelt werden, die Art und Weise wie das geschieht und auch mögliche Kritikpunkte am Film thematisieren.
Solidarischer Kuchenklatsch
Einige MieterInnen des Hauses Fuldastr. 31/32, Weichselplatz 8/9 in Neukölln laden ein zu Information und Austausch beim solidarischen Kaffeeklatsch. Die BewohnerInnen des Hauses wehren sich gegen die Verdrängung aus dem Haus. Die neuen HausbesitzerInnen wollen umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchführen, was für die MieterInnen steigende und unbezahlbare Mieten bedeutet....

Infoveranstaltung zur Aktion "Block Brokdorf"
@Nichtrauvcher_innen Raum
Am 11. Juni geht's los! Das AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein wird mehrere Tage lang blockiert. Die stattfinden Reparatur- und Wartungsarbeiten werden dadurch effektiv behindert und verzögert. Die Veranstaltung gibt einen Überblick zum Stand der Mobilisierung, Infos zur Anreise und zum Ablauf der Aktion.
Trashkonzert: TOTALLY MADNESS OF TRASH-CIRCUS !!! TWO KIDS, THREE BANDS !!!
@ Podest 1ST KID/BAND: MC BROKO Its one kid band..a freak sound system. from 8bit till grind core open for all kind of shit 2ND KID/BAND: A.T.M.(AUTOMATED TRASH MACHINE) its a one-kid-band, its performance, its an ape on acid, its 230% trash`n`Roll, its a jukebox, its an ape on acid, its loud, its dirty, its NO-FI, its ATM 3rd BAND: 1st KID meets 2nd KID What will happen if there is fusion with MC BROKO and ATM... (freakytrashysexynoisydirtypunkybreaky SHOW of SHIT) Both still loving D.I.Y. and TRASH !!! noisy sound influenced of crust tekkno punk trash garage surf noise breakcore... !!! TRASH IS NOT JUST TRASH !!! !!!! ITS A POLITICAL ATTIDUDE AND THE WAY OF LIFE , THE WAY OF LOVE !!! http://atm.nospace.at http://mcbroko.net
„Es ist ein Anfang, aber auch ein weiter Weg“
Bericht von einer politischen Begegnung im Kosovo @ Nichtraucher_innen-Raum Ein Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Kontexten aus Berlin startete vor einem halben Jahr einen Austausch mit zwei Gruppen aus dem Kosovo: „Alter Habitus“ ist eine feministische Gruppe, die sich im Moment vor allem mit Erinnerungspolitik im Kosovo beschäftigt. „Iniciativa 6“ ist eine Roma-Organisation, die sich auf verschiedenen Ebenen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in Prizren einsetzt. Im September reiste einer großer Teil der deutschen Gruppe in den Kosovo, um sich dort zwei Wochen lang inhaltlich auszutauschen, sich zu vernetzen, persönlich kennenzulernen und so den Einstieg in ein längerfristiges Projekt zu ermöglichen. Nun sind die Gereisten wieder zurück und wollen berichten: was die Reise in den Kosovo an Gutem und Schlechtem mit sich brachte, was sie erlebten und lernten, wen sie trafen. Und wir wollen darüber sprechen, wie es weiter geht mit dem Projekt.
„Es ist ein Anfang, aber auch ein weiter Weg“
Bericht von einer politischen Begegnung im Kosovo @ Nichtraucher_innen-Raum Ein Gruppe von Menschen aus unterschiedlichen Kontexten aus Berlin startete vor einem halben Jahr einen Austausch mit zwei Gruppen aus dem Kosovo: „Alter Habitus“ ist eine feministische Gruppe, die sich im Moment vor allem mit Erinnerungspolitik im Kosovo beschäftigt. „Iniciativa 6“ ist eine Roma-Organisation, die sich auf verschiedenen Ebenen für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in Prizren einsetzt. Im September reiste einer großer Teil der deutschen Gruppe in den Kosovo, um sich dort zwei Wochen lang inhaltlich auszutauschen, sich zu vernetzen, persönlich kennenzulernen und so den Einstieg in ein längerfristiges Projekt zu ermöglichen. Nun sind die Gereisten wieder zurück und wollen berichten: was die Reise in den Kosovo an Gutem und Schlechtem mit sich brachte, was sie erlebten und lernten, wen sie trafen. Und wir wollen darüber sprechen, wie es weiter geht mit dem Projekt.
Infoveranstaltung zur Aktion "Block Brokdorf"
@ Nichtraucher_innen-Raum Am 11. Juni geht's los! Das AKW Brokdorf in Schleswig-Holstein wird mehrere Tage lang blockiert. Die stattfinden Reparatur- und Wartungsarbeiten werden dadurch effektiv behindert und verzögert. Die Veranstaltung gibt einen Überblick zum Stand der Mobilisierung, Infos zur Anreise und zum Ablauf der Aktion. Veranstaltet von FelS - Für eine linke Strömung

Demokratisierung der Medien / La democratizacion de los medios
Filme (castellano/english) und Diskussion (castellano/deutsch)
Das reisende Filmfestival und Videolabor Cinecita ist vier Monate durch
Ecuador, Peru und Bolivien gereist um in andinen Dörfern Filme zu zeigen
und Videoworkshops mit jungen Frauen durchzuführen.
Auf der Veranstaltung werden nach einer kurzen Einführung sechs kurze Dokumentationsfilme
gezeigt, die während der Workshops entstanden sind.
Anschließend ist Raum für Diskussion.
Veranstalterin: Moviemiento
Weitere Infos: www.cinecita.org
Veranstaltung: Wes' Geistes Kind ist Sarrazin?
@ Podest Eine Diskussionsveranstaltung zu bürgerlichem Rassismus Sarrazin hat grundsätzlich was gegen in Deutschland lebende Migrant_innen mit muslimischem Hintergrund. Damit meint Sarrazin diejenigen Menschen, die als Gastarbeiter_innen nach Deutschland ausgewandert sind genauso wie deren Kinder und Enkel, die in der Regel einen deutschen Pass besitzen. Ihnen allen sagt Sarrazin nach, sie seien eine ökonomische Belastung für Deutschland und brächten nichts ein. Und „richtige“ Deutsche würden sie auch nicht werden wollen oder es schlicht gar nicht können. Mit solchen Urteilen spricht er dem deutschen Volk aus der Seele. Wir wollen in der Veranstaltung darstellen, was genau Sarrazin an dieser Menschengruppe auszusetzen hat und warum. Zeigen wollen wir daran den Zusammenhang von kapitalistischer Auslese und Rassismus. Am Ende wollen wir erklären, warum die etablierten Politiker_innen sich so über Sarrazin aufregen, obwohl sie eigentlich ganz schön viel davon teilen. Vor allem aber werden wir den ganzen Kram, den Sarrazin vertritt, grundlegend kritisieren. Und es sollen diverse Kritiken an Sarrazin unter die Lupe genommen werden, die ihm inhaltlich am Ende sogar noch in die Hände spielen. Die einzelnen Punkte und Thesen sollen immer gleich diskutiert werden können, so dass nicht erst am Ende der Veranstaltung Raum für Nachfragen, Anmerkungen und Kritiken vorhanden ist. Eine Veranstaltung der Gruppe jimmy boyle berlin

Veranstaltung: 1. Mai Nazidemo blockieren in Halle (Saale)
@ Nichtraucher_innen-Raum Die “Freien Kräfte” im Osten der Bundesrepublik, aber auch in Berlin, Hamburg oder gar Hildesheim mobilisieren zum 1. Mai 2011 nach Halle. Treffen werden sie sich aller Voraussicht nach am Hauptbahnhof, offizieller Beginn ihres Aufmarsches ist 12.00 Uhr. Die Demonstration ist genehmigt. Antifaschistische Gruppen aus Halle rufen zu Gegenaktionen auf, und ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Gewerkschaften und Parteien hat ebenfalls das vielsagende Motto “Halle blockt” ausgegeben. Aus Berlin wird es eine gemeinsame Anreise und Beteiligung an den Gegenprotesten geben. Darüber wollen wir euch bei dieser Infoveranstaltung informieren. Weitere Infos: www.nonazisinhalle.tk Organisiert von der Emanzipativen Antifaschistischen Gruppe (EAG) Berlin

Veranstaltung: Das vergessene Konzentrationslager am Tempelhofer Feld
@ Podest Vor fast genau 66 Jahren, am 28. April 1945, trafen die sowjetischen Truppen in Neukölln ein und befreiten die noch lebenden Verfolgten und ZwangsarbeiterInnen von den Nazis. Nur wenige Tage später erzwangen die Alliierten die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands. Anlässlich dessen laden wir zu einer Informationsveranstaltung über das auf dem Tempelhofer Feld gelegene ehemalige Konzentrationslager "Columbia-Haus". 1934 wurde das Gestapo-Gefängnis "Columbia-Haus" zum einzigen Konzentrationslager Berlins erklärt, in welchem insgesamt zwischen 8.000-10.0000 Menschen inhaftiert wurden. Der größte Teil davon waren politischen Häftlinge, ab 1935 wurden zunehmend auch schwule Männer inhaftiert. Mit dem geplanten Großprojekt des Flughafen Tempelhof wurde die Auflösung des KZ Columbia-Haus beschlossen. Die Häftlinge wurden ins KZ Sachsenhausen verlegt, dessen Baupläne im Columbia-Haus ausgearbeitet wurden. Die Häftlinge selbst mussten dieses neue Konzentrationslager errichten, bevor sie dorthin verlegt und das Columbiahaus abgerissen wurde. Am Ort des Konzentrationslagers entstanden ZwangsarbeiterInnenbaracken, in welchen vor allem aus Osteuropa deportierte Menschen den heute zwar stillgelegten, aber noch immer nicht zu übersehenden Nazi-Bau errichten und in den Montagehallen des Flughafen Tempelhof für die Rüstungsproduktion arbeiten mussten. Aufgrund der unmenschlichen Bedingungen, der Misshandlungen und Vergewaltigungen starben vor den Augen der Bevölkerung zahllose Menschen. Nur das Eintreffen der Roten Armee hat den noch lebenden ZwangsarbeiterInnen das Leben bewahrt. Der "Förderverein zur Erinnerung an die Naziverbrechen THF Tempelhof" stellt sich deshalb den Plänen des Berliner Senats in den Weg und lehnt jede Bebauung des Tempelhofer Feldes am Columbiadamm ab, um die Erinnerung an das Konzentrationslager Columbia-Haus und der Zwangsarbeiter_innenlager zu bewahren. Wir laden den Verein ein, von seiner Arbeit zu berichten, die Geschichte des Tempelhofer Feldes anhand historischer Fundstücke nachzuerzählen und den aktuellen Stand der Auseinandersetzungen mit dem Berliner Senat über ein würdiges Gedenken am Tempelhofer Feld mitzuteilen. Referent_innen vom Förderverein zur Erinnerung an die Naziverbrechen THF Tempelhof Organisiert von der Veranstaltungs-AG der Tristeza

Veranstaltung: "Papiere erkämpft! Und dann?"
@ Podest Oft endet die Arbeit von Unterstützungsgruppen für Menschen ohne Papiere mit dem Erhalt des hart erkämpften Aufenthaltstitels. Ein schweres Stück des Weges ist bewältigt, die Herausforderungen danach - Suche nach Wohnung, Arbeit, Ausbildung und gutem Leben - rufen weniger Solidarität hervor als das Ringen mit der Willkür der Behörden. Die von Rassismus und Ausschluss geprägten Erfahrungen z.B. mit Behörden, Vermieter_innen, Arbeitgeber_innen von Immigrant_innen dauern jedoch auch nach der Legalisierung an. Die Veranstaltung lädt dazu ein, einen Blick auf dieses Phänomen zu werfen und sich zu fragen, wie eine gemeinsame politische Perspektive über den Kampf um Papiere hinaus aussehen kann. Drei Aktivist_innen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen und seit langem in antirassistischen Gruppen arbeiten, berichten über eigene Strategien und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit mehrheitlich weißen AntiRa-Gruppen. Referent_innen: Bethi Ngari (woman in exile), Jean Claude Chouna und Bruno Watara Aourfoh (Initiative ZusammenLeben) Organisiert von der Initiative Zusammenleben
Lesung: Nach der Schlotzen ist vor dem Kloben
@ Nichtraucher_innen-Raum Beim letzten Mal waren wir nicht unterbesetzt, wohl aber umbesetzt, und freuten uns auf, an und mit Georg Kammerer, der erst schrumpfte und dann die Wände mit seinem überdimensionalen Gehirn strich. das geht beides nur dann gefahrlos, wenn man - wie der Herr Kammerer - unsterblich ist, deshalb möchten wir euch noch mal darauf hinweisen, es nicht selbst zu probieren. Ansonsten war es der Abend des Alten und Wohlgereiften, tief griffen wir in die Mottenkiste und holten Dinge hervor, die nie ein Mensch zuvor, uns eingeschlossen, vorzulesen gewagt hat. Nächstes Mal am 7. April 2011 wird es wieder frisch und fruchtig. Natürlich mit Herrn Nicolaisen und seinen Freunden!

Veranstaltung: Einführung in die Kapitalismuskritik
@ Nichtraucher_innen-Raum "Produktiver Arbeiter zu sein ist daher kein Glück, sondern ein Pech." (Marx) Der Kapitalismus ist im Zuge der globalen Finanzkrise in den letzten zwei Jahren auch mal wieder in der bürgerlichen Öffentlichkeit etwas ins Gerede gekommen. Doch kaum zeigen sich erste Anzeichen eines Aufschwunges verfallen diejenigen, die gerade auf der Suche nach Schuldigen für das Schlamassel bei maßlosen Heuschrecken und moralisch verwerflichen Gierschlunden fündig geworden sind, wieder in Lobgesänge auf die Selbstheilungskräft des Marktes und preisen die angeblichen Vorzüge der besten aller nur denkbaren Wirtschaftsordnungen. Dieses Spiel wollen wir nicht mitmachen. Zum einen finden wir es seltsam, wenn einem erst dann ein kritischer Gedanke zur herrschenden Produktionsweise einfällt, wenn diese einmal ins Straucheln gerät: Arbeitsplätze, welche eine ungemeine körperliche Anstrengung erfordern und/oder einen ernormen psychischen Stress verursachen, (drohende) Arbeitslosigkeit, mangelnde Freizeit, in der man dann auch noch zu fertig ist um viel auf die Reihe zu bekommen, sowie die Tatsache, dass am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist - all dies gehört schon im kapitalistischen Normalbetrieb zur Lebensrealität der meisten Menschen, welche sich mit dieser Gesellschaft so herumschlagen müssen. Zum anderen sind wir nicht der Ansicht die eben aufgeführten Umstände seien Resultat des individuellen Fehlverhaltens Einzelner, sei es aus Missmanagement oder wegen überzogenem Gewinnstreben. Vielmehr meinen wir, dass es sich hierbei um die notwendigen Folgen einer Produktion für den Markt handelt. Wie diese Produktion für den Markt aussieht und warum sie ohne besagte Ekelhaftigkeiten nicht zu haben ist, wie also das ganz alltägliche kapitalistische Geschäft lange vor der Krise beschaffen ist, wollen wir mit Euch zusammen diskutieren. Veranstaltet von der Anarchistischen Gruppe Neukölln mit der Jungen Linken - gegen Kapital & Nation

Veranstaltung: "Der Aufstand kommt!? - Und was mach ich?"
@ Podest Der subjektive Faktor Die französische Schrift „Der kommende Aufstand“ hat bei radikalen Linken eine widersprüchliche Reaktion ausgelöst: Einerseits übt sie eine Faszination aus, der sich kaum jemand entziehen kann. Andererseits haben viele das Bedürfnis, sich von dem Text in der einen oder anderen Form zu distanzieren - wobei zur Begründung häufig diese oder jene isolierte Passage herangezogen wird. Vermutlich hat dieses Abgrenzungsbedürfnis weniger mit den jeweils angeführten - vermeintlichen und vorhandenen - Mängeln im Detail zu tun als vielmehr mit den ansonsten gerne vermiedenen Fragen, die das Büchlein für jeden seiner Leser mit Nachdruck aufwirft, noch lange bevor sich das praktische Problem eines Aufstands stellt: Was folgt für den Einzelnen aus einer grundsätzlichen Ablehnung der Welt in ihrer gegenwärtigen Ordnung? Was fängt man an, wenn man sich die Überwindung der Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse tatsächlich vornimmt? Ausgehend von "Der kommende Aufstand", aber auch unter Einbeziehung ähnlicher Vorstöße in den 1960er Jahren und anderen Jahrzehnten soll es an diesem Abend um solche Fragen gehen. Es lädt ein: Der Club für sich im selbstgewählten Exil

Dokufilmreihe: Pink Taxi
@Nichtraucher_innen-Raum 21 Uhr: Pink Taxi (Doku, D, 2008, 84Min) Moskau im Jahre 2007: Als originelle Geschäftsidee hat Olga Fomina ein Taxiunternehmen gegründet, das mit rein weiblichem Personal ausschließlich Frauen chauffiert. In pinken Taxis lotsen sie und ihre Mitarbeiterinnen die Kundschaft durch den hektischen Verkehr und reden mit den Fahrgästen über Gott und die Welt. Diese Geschichten sind Ausgangspunkt für einen kleinen Einblick in die Situation der Frauen in der heutigen russsischen Gesellschaft. "Pink Taxi" gelingt es, die aufregende Metropole Moskau von einer überaus facettenreichen Seite zu zeigen und eine gelungene Mischung aus nüchterner Alltagsrealität, Anekdoten und ungewöhnlichen Persönlichkeiten zu präsentieren. Im Februar laden wir sonntäglich zu einer kleinen aber feinen Doku-Filmreihe. Im Mittelpunkt stehen Biographien von Menschen, die ein Motto verbindet: Aufgeben is nich, der Traum ist noch nicht fertig gelebt! Rückschläge werden hingenommenum, nur um danach an einer weiteren verrückten Idee zu basteln. Wir zeigen vier sich zurückhaltende Filme, die jeweils ohne Häme oder Heroisierung den Protagonist_innen viel Platz zum Erzählen lassen. Und ihre Geschichten sind faszinierend anzuhören, und während wir ihnen lauschen, können wir wohl sicher sein: Sie gehen ihren Weg auch heute noch: immer weiter!

Volle Pulle Leben. Eine prall gefüllte Lesung mit Matt Riis
@ Nichtraucher_innen-Raum Aufgewachsen in Lichterfelde und Neukölln und seit 10 Jahren im schönen Tempelhof beheimatet, verdient Matt Riis seine Brötchen seit 25 Jahren als Pädagoge in der Arbeit mit schwierigen Jugendlichen. Diese Arbeit und das Leben selbst liefern den Stoff für Geschichten seiner literarischen Gehversuche. "Jakub" ist sein erster Roman. Der Roman schildert den Bewußtwerdungsprozeß des aggressiven, gewaltbereiten und dennoch verschlossenen Jugendlichen Jakub. Dieser ist sowohl aus seiner wie auch aus gesellschaftlicher Sicht ein Versager. Erst das Verlassen seines Elternhauses, ein Akt vermeintlich sinnloser Gewalt und die Begegnung mit dem Sozialpädagogen Robert Koof ermöglichen es dem Jungen, den Gründen seines Verhaltens auf die Spur zu kommen. Beschrieben werden die Auswirkungen sexuellen Mißbrauchs im Kindesalter auf die Opfer. Und dies in einer fast schon radikalen, aber dennoch sehr bildgewaltigen Sprache. Dabei wird die Geschichte nicht nur aus dem Blickwinkel Jakub Bergmanns erzählt (denn der hat sie verdrängt), sondern setzt sich - wie ein Puzzle -, aus Handlungen, Gesprächen, Gedanken, Träumen, Bildern und Sichtweisen unterschiedlicher Akteure zusammen. Ein literarisches Potpourri aus dem Debutroman „Jakub“, eingerahmt von überwiegend sozialkritischen Texten zum Thema - mal als Kurzgeschichte, mal in Gedichtform. Ein Abend zwischen Phantasie, Melancholie und hartem Realismus. Mehr Infos: http://matthias-rische.jimdo.com

Dokufilmreihe: Henners Traum
@Nichtraucher_innen-Raum 21 Uhr: Henners Traum (Doku, D, 2009, 93Min) Klotzen, nicht kleckern heißt die Devise für Heinrich "Henner" Sattler, den CDU-Bürgermeister der verschlafenen Domäne Berberbeck, dem kleinsten Dorf der strukturschwachen Region Nordhessen. Aus dem Schloss des Dorfes soll auf 800 Hektar ein Luxusresort entstehen, wie es Europa noch nicht gesehen hat - allerdings müssten Investoren bescheidene 420 Millionen Euro bereitstellen. Die tragikomische Doku zeichnet die Chronik des Projekts auf, von der ersten Präsentation, über Gremien, zähe Diskussionen bis zu offenen Konflikten und den Frust, trotz jahrelanger Suche partout keinen Investor zu finden. Und man weiß nie so genau: Spinnt da einer, oder hat der wirklich eine gute Idee? Im Februar laden wir sonntäglich zu einer kleinen aber feinen Doku-Filmreihe. Im Mittelpunkt stehen Biographien von Menschen, die ein Motto verbindet: Aufgeben is nich, der Traum ist noch nicht fertig gelebt! Rückschläge werden hingenommenum, nur um danach an einer weiteren verrückten Idee zu basteln. Wir zeigen vier sich zurückhaltende Filme, die jeweils ohne Häme oder Heroisierung den Protagonist_innen viel Platz zum Erzählen lassen. Und ihre Geschichten sind faszinierend anzuhören, und während wir ihnen lauschen, können wir wohl sicher sein: Sie gehen ihren Weg auch heute noch: immer weiter!

Dokufilmreihe: Solo für Sanije
@Nichtraucher_innen-Raum 21 Uhr: Solo für Sanije (Doku, D, 2009, 79Min) Der Film „Solo Sunny“ gilt als einer der besten Filme der DDR und gewann mehrere internationale Preise. Im Schatten dieser Erfolge stehen allerdings bis heute die Hintergründe zu diesem Meisterwerk. Die Doku „Solo für Sanije“ enthüllt die Story hinter dem Film und stößt dabei auf die Sängerin Sanije Torka, die dem Drehbuchautor als Vorlage für seine Sunny diente. Was ein Leben: Ausgesetzt, Kinderheim, abgebrochene Lehre, Schauspielerin, Sängerin, Touren im sozialistischen Ausland, Kleinkriminalität, missglückte Republikflucht, Knast, IM. Dann kommt die Wende, Arbeistlosigkeit und ein neuer Beruf: professionelle Diebin... In diesem liebevollen Portrait wird das Leben einer ewig Unangepassten bebilderts, deren Drang zur Freiheit beim Publikum viele Fragen aufwirft. Im Februar laden wir sonntäglich zu einer kleinen aber feinen Doku-Filmreihe. Im Mittelpunkt stehen Biographien von Menschen, die ein Motto verbindet: Aufgeben is nich, der Traum ist noch nicht fertig gelebt! Rückschläge werden hingenommenum, nur um danach an einer weiteren verrückten Idee zu basteln. Wir zeigen vier sich zurückhaltende Filme, die jeweils ohne Häme oder Heroisierung den Protagonist_innen viel Platz zum Erzählen lassen. Und ihre Geschichten sind faszinierend anzuhören, und während wir ihnen lauschen, können wir wohl sicher sein: Sie gehen ihren Weg auch heute noch: immer weiter!

Dokufilmreihe: Achterbahn
@Nichtraucher_innen-Raum 21 Uhr: Achterbahn (Doku, D, 2009, 93Min) Erinnert ihr euch noch an die Schlagzeilen? „Spreepark-Betreiber beim Koks-Schmuggel erwischt!“ Der Film schildert das Leben des Schaustellers Norbert Witte, welches von starken Aufs und rasanten Abs geprägt ist. Zuerst eine Größe in seinem Metier, ein tragischer Unfall, Flucht nach Jugoslawien, Comeback mit Spreepark im vereinten Deutschland und dann dieser Peru-Deal... Die Dokumentation schafft es, diesen Menschen weder zu entblößen noch zu romantisieren, auch weil seine Familie zu Wort kommt kommt und so manch beschönigende Aussage korrigiert. So entsteht eine differenzierte Charakterstudie, die ganz unaufegeregt ein mehr als aufregendes Leben beschreibt. Im Februar laden wir sonntäglich zu einer kleinen aber feinen Doku-Filmreihe. Im Mittelpunkt stehen Biographien von Menschen, die ein Motto verbindet: Aufgeben is nich, der Traum ist noch nicht fertig gelebt! Rückschläge werden hingenommenum, nur um danach an einer weiteren verrückten Idee zu basteln. Wir zeigen vier sich zurückhaltende Filme, die jeweils ohne Häme oder Heroisierung den Protagonist_innen viel Platz zum Erzählen lassen. Und ihre Geschichten sind faszinierend anzuhören, und während wir ihnen lauschen, können wir wohl sicher sein: Sie gehen ihren Weg auch heute noch: immer weiter!

Märchenfilmreihe: Waldabenteuer
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Väterchen Frost - Abenteuer im Zauberwald (Alexander Rou, UdSSR, 1964, 84min)
21.30 Uhr: Ronja Räubertochter (Tage Danielsson, S/N, 1984, 126min)
Am letzten Januar-Sonntag versetzen wir Euch in einen klassischen Ort des Märchens: den Wald. Der erste Märchenfilm hat keine Vorlage in dem Sinne, sondern vereint verschiedene Figuren russischer Erzählungen, wie z.B. Väterchen Frost oder die Hexe Baba Jaga. Nastjenka, die permanent von ihrer Stiefmutter gegängelt wird, trifft im Wald auf den stolzen Iwan. Das Abenteuer beginnt... Das jüngste und letzte Werk in unserer Reihe ist Ronja Räubertochter, die wegen ihrer atemberaubenden Naturbilder und exzellenten SchauspielerInnen als eine der schönsten Astrid-Lindgren-Verfilmungen gilt. Sie erzählt von der Freundschaft zwischen Ronja und Birk, die beide die Kinder verfeindeter Räuberbanden sind.
„Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“... Obwohl viele der klassischen Märchenfilme schon ganz schön in die Jahre gekommen sind, sind sie doch unvergesslich. Wir zeigen Euch einige der besten Märchenverfilmungen, die Euch träumen, gruseln, fantasieren oder auch in Erinnerungen schwelgen lassen. Werdet überrascht von absurdesten Plots, prunkigsten Kleidern, albernsten Masken, pathetischsten Ansprachen, rührendsten Romanzen, traurigsten Todesszenen, unwirklichsten Kostümen... Am besten mit heißem Kakao und Kuscheldecke genießen!

Märchenfilmreihe: Von kalten Herzen
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Die Schneekönigin (Gennadi Kasanski, UdSSR, 1966, 85min)
21.30 Uhr: Das kalte Herz (Paul Verhoeven, DDR, 1950, 104min)
Das Motiv der kalten Herzens habe die beiden Filme unseres dritten Teils gemeinsam. Die russische Verfilmung des Andersen-Märchens „Die Schneekönigin“ ist eine der schönsten überhaupt. Nachdem die Schneekönigin des Herz von Kai in einen Eisklumpen verwandelt hat und ihn entführt, begibt sich seine Schwester Gerda auf die Suche nach ihm...
Das kalte Herz ist der erste Farbfilm der DEFA und wurde kontrovers diskutiert: Zu grausam sei er, zu moralisch, zu amerikanisch, zu mystisch. Der arme Kohlenmunk-Peter im Schwarzwald möchte so reich sein wie Ezechiel und verschenkt dafür schließlich sein Herz an den Holländer-Michel... Der Film entstand nach dem gleichnamigen Märchen von Wilhelm Haff.
„Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“... Obwohl viele der klassischen Märchenfilme schon ganz schön in die Jahre gekommen sind, sind sie doch unvergesslich. Wir zeigen Euch einige der besten Märchenverfilmungen, die Euch träumen, gruseln, fantasieren oder auch in Erinnerungen schwelgen lassen. Werdet überrascht von absurdesten Plots, prunkigsten Kleidern, albernsten Masken, pathetischsten Ansprachen, rührendsten Romanzen, traurigsten Todesszenen, unwirklichsten Kostümen... Am besten mit heißem Kakao und Kuscheldecke genießen!

Märchenfilmreihe: Die Klassiker
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Die Schöne und die Bestie (Jean Cocteau, F, 1946, 90min)
22 Uhr: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Václav Vorlíček, ČSSR/DDR, 1973, 82min)
An diesem Sonntag könnt Ihr zwei der einflussreichsten und besten Märchenverfilmungen bewundern. Cocteaus poetischer Film ist eine in fantastischen Schwarz-Weiß-Bildern erzählte Fabel nach der Vorlage von Beaumonts Die Schöne und das Biest und verbindet Wunderbares mit Wirklichkeit in für diese Zeit einzigartiger Weise. Kaum überschätzt werden kann der Einfluss des bekanntesten tschechischen Märchenfilms Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, der sich besonders durch die wunderschönen Naturbilder, der schauspielerischen Höchstleistung von Libuše Šafránková und der Darstellung Aschenbrödels als aktiv, engagiert und damit fast feministisch auszeichnet. Vorlage ist die Variante der Grimmschen Aschenputtel von Božena Němcovă.
„Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“... Obwohl viele der klassischen Märchenfilme schon ganz schön in die Jahre gekommen sind, sind sie doch unvergesslich. Wir zeigen Euch einige der besten Märchenverfilmungen, die Euch träumen, gruseln, fantasieren oder auch in Erinnerungen schwelgen lassen. Werdet überrascht von absurdesten Plots, prunkigsten Kleidern, albernsten Masken, pathetischsten Ansprachen, rührendsten Romanzen, traurigsten Todesszenen, unwirklichsten Kostümen... Am besten mit heißem Kakao und Kuscheldecke genießen!

Märchenfilmreihe: Die Anfänge
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern (Jean Renoir, F, 1928, 32min)
21 Uhr: Der Zauberer von Oz (Victor Fleming, USA, 1939, 98min)
Im ersten Teil unserer Januar-Filmreihe zeigen wir zwei der ersten Märchenfilme: Der französische Kurzstummfilm von Jean Renoir revolutionierte die künstlerischen Maßstäbe an Märchenverfilmungen. Er erzählt die traurige Geschichte eines jungen Mädchens, das bei Eiseskälte in der Silvesternacht hinausgeschickt wird, um Streichhölzer zu verkaufen. Vorlage ist das gleichnamige Märchen von Hans Christian Andersen. Der Zauberer von Oz mit Judy Garland in der Hauptrolle ist bis heute einer der bekanntesten US-amerikanischen Märchenfilme und gilt als einer der besten Musicalfilme überhaupt. Im Film hat Dorothy mit de Zinnmann, dem Löwen und der Vogelscheuche einige Abenteuer im magischen Land von Oz zu bestehen. Vorlage ist das gleichnamige Kinderbuch von L. Frank Baum.
„Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“... Obwohl viele der klassischen Märchenfilme schon ganz schön in die Jahre gekommen sind, sind sie doch unvergesslich. Wir zeigen Euch einige der besten Märchenverfilmungen, die Euch träumen, gruseln, fantasieren oder auch in Erinnerungen schwelgen lassen. Werdet überrascht von absurdesten Plots, prunkigsten Kleidern, albernsten Masken, pathetischsten Ansprachen, rührendsten Romanzen, traurigsten Todesszenen, unwirklichsten Kostümen... Am besten mit heißem Kakao und Kuscheldecke genießen!

Die fantastische Lesebühne: Schlotzen&Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum Die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert tragen wieder ihre frisch aus dem Raumanzug gepellten Texte vor - Live, in Farbe und besser als deine Hörspielkassette!

Klobig gefeiert - die Releaseparty!
@ Nichtraucher_innen-Raum Und weil es Schlotzen & Kloben jetzt nicht nur seit über einem Jahr live gibt, sondern demnächst auch un-live zwischen zwei Buchdeckeln, wird gefeiert - ein Anlass, zu dem die Herren ausnahmsweise mal die Klappe halten und ihre Gäste in behaglicher Bierseligkeit durcheinanderplappern lassen. schlotzenundkloben.blogsport.de Ab Dezember als Buch: Raumanzüge und Räuberpistolen. Fantastische Geschichten

KNEIPENQUIZ No.8!!!
@ überall
Diesmal Thema: TIERE! Wann wurde entdeckt, dass es noch Quastenflosser gibt? Wie viele Beine haben Spinnen? Wann sind die Dinos ausgestorben?
Extrapunkte für Tierkostüme! Wie immer zu gewinnen: Eine Flasche Hausschnaps. Kommt in Herden. Seid pünktlich.
Da wird der Hund in der Pfanne verrückt!

Die fantastische Lesebühne: Schlotzen&Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum
Süß wie nie hat es geklingelt bei Herrn Nicolaisen, Herrn Schmidt und Herrn
Weinert, und was mit wildem Bart und funkelnden Augen draußen vor der Türe
stand, bringen sie direkt zur Weihnachtslesung mit, denn in der Wohnung ist so
was nicht genehmigt, nicht sicher und schon gar nicht hygienisch. In diesem
Sinne heißt es im Dezember auch für das Publikum: Füße abtreten beim Schlotzen &
Kloben!
schlotzenundkloben.blogsport.de

Film: Serengeti darf nicht sterben
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Life Of Mammals: Meat Eaters (GB, 2002, englisch)
21 Uhr: Serengeti darf nicht sterben (D, 1956, deutsch)
Dieser Film gilt als Meilenstein der modernen Tierdoku: Bernhard und Michael Grzimek sollen für die Errichtung des Serengeti-Nationalparks die Tierwanderungen in der Serengeti-Steppe untersuchen. Die Dokumentation ihrer zweijährigen Arbeit ist auch aus heutiger Sicht spannend anzuschauen und liefert so einige - manchmal auch recht lächerliche - Dramatik. Trotzdem ist der Film auch Kind seiner Zeit: Man merkt der Doku den kolonialrassistischen Blick der weißen Grzimeks an.
Im Vorfeld werdet Ihr schonmal mit spannenden Jagd- und Schmuseszenen aus der Welt der Raubtiere versorgt.
Teil der Reihe "TIERDOKUS":
Im November gibt’s zum sonntäglichen Chill-Out was ganz hübsches: Wir laden zum Tierdoku-Glotzen! An den vier Terminen zeigen wir euch je eine Folge aus einer TV-Dokureihe und anschließend einen Kinofilm, jeweils sehr unterschiedlicher Natur. Los geht‘s immer um 20Uhr und wir versprechen: Diesmal wird alles klappen!
Es sei angemerkt: ganz ohne Hintergedanken ist diese Filmreihe nicht: sie is das Warm-Up für das nächste Tristeza-Kneipenquiz am 04.12. zum Thema, na was wohl: Tiere!

Film: Oceans
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Life Of Mammals: Return to Water (GB, 2002, englisch)
21 Uhr: Oceans (F, 2009, deutsch)
Eine Reise in die Tiefen der Meere: Der an 50 Orten weltweit gedrehte Film zeigt schlaglichtartig die verschiedensten Kreaturen der Ozeane in eindrucksvollen Bildern. Nachdem sich genug an der Schönheit gefreut wurde, schwenkt der Film um und dokumentiert auch die Auswirkungen des Menschen auf diese Lebenswelt. Dabei vertraut er auf die Macht der Bilder und so ist der Kommentar eher spärlich gesät, und das ist auch gut so.
Vor dem Hauptfilm erfahrt ihr diesmal, wie Säugetiere den Lebensraum Wasser für sich wiederentdecken. Back to there, where they're coming from...
Teil der Reihe "TIERDOKUS":
Im November gibt’s zum sonntäglichen Chill-Out was ganz hübsches: Wir laden zum Tierdoku-Glotzen! An den vier Terminen zeigen wir euch je eine Folge aus einer TV-Dokureihe und anschließend einen Kinofilm, jeweils sehr unterschiedlicher Natur. Los geht‘s immer um 20Uhr und wir versprechen: Diesmal wird alles klappen!
Es sei angemerkt: ganz ohne Hintergedanken ist diese Filmreihe nicht: sie is das Warm-Up für das nächste Tristeza-Kneipenquiz am 04.12. zum Thema, na was wohl: Tiere!

tristeza digital
@ überall
live: STERN FUCKING ZEIT
support: MIDI MAN
www.myspace.com/sternfuckingzeit
www.myspace.com/midimanliveact
Tüdeldü und Pixel allerorten: Die Tristeza lädt zum 8-Bit-Spektakel! "Midi Man" heizt dem Publikum mit seinem Midimaltech erstmal ordentlich ein, bevor "Stern Fucking Zeit" es mit ihrer GameBoy-Hardcore-Mucke dann ganz Super-Mario-like zum rumhüpfen bringt, als wäre es mit Pilz, Blume und Stern unterwegs. Im Anschluss frickeln die zwei Atari-Veteranen S+B an ihren Gerätschaften rum und entlocken ihnen feinste MicroMusic und chipTUNEs in bewährter 8Bit-Qualität. Ohhh, das wird ein Fest...
Doch damit nicht genug: Auf Großbildleinwand könnt ihr zu viert die Atari-Klassiker Speedball und Dynablaster gegeneinander zocken, mit so hübschen klassischen Joysticks. Und für alle, denen unser Tresen schon immer zu materiell war, gibt es eine Laser-Pixel-Visualisierung desselben. Versteht ihr nicht? Dann kommt vorbei und schauts euch an. Wir nehmen unseren Schnaps heut mal virtuell!
Wie immer für umsonst und wie immer bestgelaunst! Und pünktlich!

Vortrag: "Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen"
@ Nichtraucher_innen-Raum Zur Dimension des "Bettelns" im Antiziganismus. Der Topos der "bettelnden Zigeuner", die angeblich leben, ohne zu arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über "Betteln" und über "Zigeuner" sind dabei verschränkt und beeinflussen sich wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden. Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes "Antiziganistische Zustände" und promoviert in Berlin zu Struktur und Funktionsweise des modernen Antiziganismus. Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Film: Mikrokosmos
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Life Of Mammals: Insect Hunters (GB, 2002, englisch)
21 Uhr: Mikrokosmos (F/CH/I, 1996, deutsch)
Einen Tag auf einer Sommerwiese irgendwo in Frankreich, aber das mal aus einem ganz anderen Blickwinkel. In "Mikrokosmos" begegnet das Publikum dem Paralleluniversum der Insekten auf Augenhöhe. Dank bester Kameratechnik, Slow Motion und einem beeindruckenden Sound kommt das Publikum dem Treiben der Käfer, Bienen und Ameisen ganz nah. Kein Kommentar verhunzt den unkonventionellen Film und doch baut sich eine unterhaltsame Spannung auf, wie es sonst kaum eine andere Tierdoku schafft.
Als Appetizer zeigen wir eine Folge der Attenborough-Serie „Life Of Mammals“, die auf beeindruckende Weise in das Leben der Insektenfresser einführt.
Teil der Reihe "TIERDOKUS":
Im November gibt’s zum sonntäglichen Chill-Out was ganz hübsches: Wir laden zum Tierdoku-Glotzen! An den vier Terminen zeigen wir euch je eine Folge aus einer TV-Dokureihe und anschließend einen Kinofilm, jeweils sehr unterschiedlicher Natur. Los geht‘s immer um 20Uhr und wir versprechen: Diesmal wird alles klappen!
Es sei angemerkt: ganz ohne Hintergedanken ist diese Filmreihe nicht: sie is das Warm-Up für das nächste Tristeza-Kneipenquiz am 04.12. zum Thema, na was wohl: Tiere!

Podiumsdiskussion: Deutsch mich nicht voll!
@ Podest „Deutschenfeindlichkeit“ ist das neue Schlagwort einer Debatte, die sich seit einigen Wochen in deutschen Medien abspielt. Deutsche SchülerInnen seien an Schulen in sozialen Brennpunkten wie Kreuzberg und Nord-Neukölln eine unterdrückte Minderheit, sie werden von „türkisch- und arabischstämmigen“ Jugendlichen gemobbt, verprügelt, beschimpft. Der „islamische Abgrenzungswahn“ oder wahlweise die kulturellen Differenzen sind schnell als Problem ausgemacht. Die Akteur_innen der Debatte empfinden sich dabei meist als Tabubrecher, die endlich mal sagen, was aus politischer Korrektheit niemand zu sagen wagt: Dass es mittlerweile einen „Rassismus“ gegen Deutsche „im eigenen Land“ gäbe. Der Tabubruch wirkt lächerlich, wenn man sich andere aktuelle Debatten vergegenwärtigt: Sarrazin landet mit seiner Hetze gegen muslimische Einwanderung auf Platz 1 der Bestsellerliste, Seehofer fordert einen Zuwanderungsstopp und erntet Applaus von der Kanzlerin. Nur selten wird auf die sozialen Ursachen dieser Probleme verwiesen und gegen eine Ethnisierung der Schulhofkonflikte Stellung bezogen. Doch was verbirgt sich denn genau hinter diesen sozialen Ursachen? Wie sind die Lebensbedingungen der Jugendlichen hier im Kiez? Welche Rolle spielt die kulturelle Abgrenzung gegenüber Biodeutschen? Welchen Problemen widmet sich die Jugendarbeit hier vor Ort? Wir wollen Aktive aus dem Kiez zu Wort kommen lassen, die aus ihrer alltäglichen praktischen Arbeit berichten. Mit Vertreter_innen von Jugendzentrum Manege, Cultures Interactive. Weitere sind angefragt.

Anti-Nazi-Bingo
@ das grosse Ganze „14,18,88“ „Bingo“? Ohne uns! Denn hier heißt es, ab zum zweiten Anti-Nazi- Bingo. Super Preise, tolle Drinks, sowie eine kompetente Spielleitung sorgen für einen gelungenen Abend.

Soli-Casino: Rien ne va plus!
@ Salon Nachdem alle beim letzten Langen Tag gegen Nazis ihre Miete verspielt haben, nun die Gelegenheit es sich wieder zu holen, beim Tristeza-Casino-Abend. Rien ne vas plus! Soli-Spielereien für den Neuköllner Fonds gegen Nazi-Angriffe.

Film: Great Wildlife Moments
@ Nichtraucher_innen-Raum
20 Uhr: Great Wildlife Moments: Making Of (GB, 2003, englisch)
21 Uhr: Great Wildlife Moments (GB, 2003, englisch)
Die britische BBC gilt seit Jahrzehnten als eifrigste Produzentin wundervoller Tier-Dokus. Der 2003 erschienene Film "Great Wildlife Moments" ist ein Best-Of dieser Produktionen. Die mit großem technischem Aufwand und unendlicher Geduld gedrehten Szenen führen durch alle Lebensräume und portraitieren liebevoll je ein Phänomen der Natur, quasi eine kleine Revue-Show der Tierwelt. Kommentiert wird der Spaß von David Attenborough, bei dem man sich immer fragt: "Wurde der da jetzt nachträglich reingeschnitten oder sitzt der wirklich so nah dran?" - Die Frage beantworten die Making Ofs am Anfang.
Teil der Reihe "TIERDOKUS":
Im November gibt’s zum sonntäglichen Chill-Out was ganz hübsches: Wir laden zum Tierdoku-Glotzen! An den vier Terminen zeigen wir euch je eine Folge aus einer TV-Dokureihe und anschließend einen Kinofilm, jeweils sehr unterschiedlicher Natur. Los geht‘s immer um 20Uhr und wir versprechen: Diesmal wird alles klappen!
Es sei angemerkt: ganz ohne Hintergedanken ist diese Filmreihe nicht: sie is das Warm-Up für das nächste Tristeza-Kneipenquiz am 04.12. zum Thema, na was wohl: Tiere!

Die fantastische Lesebühne: Schlotzen&Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum Schlotzen&Kloben feiert einjähriges Jubiläum! Zum 12. Mal lesen Nicolaisen, Schmidt und Weinert im Tristeza fantastische Geschichten rund um das ewig junge Motto “Raumanzüge und Räuberpistolen”. Deshalb erwartet alle treuen, untreuen und sowieso neuen Zuhörenden diesmal ein ganz besonderer Melodienreigen aus dem Zaubergärtlein der Alternativweltschreiberei. Musikalisch umrahmt wird der Melodienreigen wie inzwischen schon immer von Herrn Herrmann. Neben vielerlei besinnlichen Rückblicken auf die schönsten Momente des vergangenen Lesejahres erfahren wir, was die Gentrifizierung mit Feen und Kobolden macht. Diverse jubiläumshafte Aktivitäten und Bonus-Specials sind geplant und werden möglicherweise auch durchgeführt! Ganz nebenbei wird es druckfrische Ausgaben der Anthologie “Hinterland” zu erwerben geben, in der ganze 2/3 von S&K vertreten sind, und zwar, wie es die Antho will, mit Stories inspiriert von David Bowie. Kommt, hört und staunt. Wie immer gilt: Wer pünktlich kommt, kommt gefühlt ein ganzes Jahr! Der Eintritt ist und bleibt frei - vielleicht kriegen wir es aber diesmal hin, Geld zu sammeln. Ihr erinnert uns bestimmt, gell? Und, ganz nebenbei: Heimlich freuen wir uns auch immer ein bisschen auf euch! Schlotzen & Kloben

Infoveranstaltung: "Castor? Schottern!"
@ Nichtraucher_innenraum
Anfang November rollt der Castor wieder durchs Wendland. Wir stellen uns dagegen – mit Castor schottern! Wir werden während des Transports Steine aus dem Gleisbett räumen und damit die Castorschiene im Wendland unbefahrbar machen. Neu ist die Praxis nicht, sie wird schon seit Jahren im Wendland angewendet. Aber dieses Jahr sind wir hunderte, tausende! Wir kommen, weil wir keine Energie wollen, die hochriskant und für tausende von Jahren radioaktiven Müll produziert. Die von Konzernen betrieben wird und diesen jedes Jahr Milliardengewinne bringt. Die tödliche Folgen für die im Abbau
beschäftigten Arbeiter_innen hat. Wir kommen, weil wir selbst entscheiden wollen, wie Energie produziert wird. Weil wir eine dezentrale, postfossile Energie wollen. Weil Atomausstieg Handarbeit ist!
Wir informieren dich über die aktuelle Atompolitik der Regierung. Die Protestgeschichte im Wendland. Wichtige Fakten über Strecke, Camps, Versorgung. Geplante Aktionen in diesem Jahr. Alles wichtige zur Kampagne "Castor? Schottern!"
www.castor-schottern.org
Völkische Verbindungen - Deutschnationale Burschenschafter in Österreich
@ Nichtrauch_erinnen-Raum Deutschnationale Burschenschafter stehen vor allem in Österreich für völkischen Nationalismus, NS-Verherrlichung und Holocaust-Leugnung. Das extrem antisemitische, homophobe, rassistische und frauenfeindliche Weltbild des österreichischen Korporationswesens stellt dabei wahrlich kein marginalisiertes gesellschaftliches Randphänomen dar. Diese Männerbünde fungieren vielmehr auch als Kaderstätte und Verbindungsglied zwischen legal organisiertem Rechtsextremismus und der militanten Neonaziszene. So waren beispielsweise n der vergangenen Legislaturperiode 15 von 19 Nationalratsabgeordneten der FPÖ „alte Herren“ von Burschenschaften und es lässt sich auch sonst kaum ein namhafter Ideologe des österreichischen Neonazismus antreffen, der nicht dem korporierten Milieu entstammt. Dass diese revisionistischen Verbindungen nach wie vor „salonfähig“ sind, zeigt sich u. a. an dem Ball des Wiener Korporationsrings (WKR), der jedes Jahr in der Hofburg mitten in der Wiener Innenstadt stattfinden kann und von zahlreichen Prominenten und Politiker_innen unterstützt wird und zu einem der wichtigsten Treffen zur Vernetzung der europäischen extremen Rechten zählt. Eine neue umfangreiche Broschüre der Österreichischen HochschülerInnenschaft der Uni Wien („Völkische Verbindungen. Beiträge zum deutschnationalen Korporationsunwesen in Österreich“) befasst sich nun mit diesem Phänomen. Eine aktuelle und qualitätsvolle Auseinandersetzung mit diesem Thema, die längst notwendig war. Broschürenpräsentation, Vortrag und Diskussion
Film: "Das siebente Siegel"
Das siebente Siegel (Ingmar Bergman, S, 1957)
Ritter Antonius Block und sein Knappe sind auf der Heimkehr von einem Kreuzzug durchs heilige Land. Sie finden ihre Heimat von der Pest verwüstet vor, als sei das Ende der Welt gekommen. Sehr bald treffen sie auf den Tod und erhalten eine Frist für die Dauer eines Schachspiels.
Die Geschichte ist durchdrungen von Anspielungen auf Religiösität sowie einem feinen Humor und die apokalyptische Stimmung wird immer wieder von burlesken Momenten gebrochen.
Im Oktober präsentieren wir eine kleine Filmreihe, die ins Reich der ewigen Dunkelheit führt. Wir zeigen drei Visionen, die die Auflösung der Welt samt all ihrer Werte bebildern. Ihre Referenzen sind eher in der Bibel als in der Science-Fiction zu suchen. Wir wünschen viel Spaß!

Film: "Wolfzeit" und "The Nine Lifes of Tomas Katz"
@ Nichtraucher_innen-Raum
Wolfzeit (Les temps du loups, Michael Haneke, F, 2003)
Eine Familie erreicht ihr Ferienhaus und gleich kommt der Schock: Es ist besetzt! Es fällt ein Schuss und die Überlebenden werden in eine Welt nach dem Zusammenbruch sozialer Verbindlichkeiten gestoßen, überall herrschen Angst, Kälte und Misstrauen. Haneke (Das Weiße Band, Funny Games) zeichnet sein apokalyptisches Szenario nicht als historisch-politischen Weltentwurf, es geht ihm um das Verhalten des Menschen an sich.
The nine Lifes of Tomas Katz (Ben Hopkins, GB, 2000)
Die Sonne verdunkelt sich und es treten mysteriöse Vorfälle auf, die Anzeichen des bevorstehenden Armageddon sein könnten. Ein menschlich aussehendes Wesen windet sich aus einem Erdloch und bringt Chaos nach London, die Menschheit stürzt in Hysterie. Der Film strotzt vor skurilen Einfällen und ist eine wunderbare Mischung aus Videokunst, MTV-Ästhetik und klassischem Stummfilm.
Im Oktober präsentieren wir eine kleine Filmreihe, die ins Reich der ewigen Dunkelheit führt. Wir zeigen drei Visionen, die die Auflösung der Welt samt all ihrer Werte bebildern. Ihre Referenzen sind eher in der Bibel als in der Science-Fiction zu suchen. Wir wünschen viel Spaß!

Konzert: "Parkplatzblick" und "The Grand Coulee"
@ Podest
Parkplatzblick
manche sagen wischmob, andere feudel... parkplatzblick erzählt was um
ihn herum passiert. manchmal redet er auch ein bißchen viel. mit der
gitarre klingt das immer ein bißchen so, als würden fischmob während
den Aufnahmen zu "männer können seine gefühle nicht zeigen" auf die
bis dato noch relativ unbekannten tocotronic treffen und bemerken,
dass hiphop und hamburger schule doch gute freunde werden können...
The Grand Coulee
...is not only the name of an ancient river bed in the high north of the USA, but also the name of this new band with a huge appetite for lavish melodies and poetic lyrics. And just like the glacial waters that once formed the ravine that gave the band its name, they are flooding today’s ears and hearts with its infectious blend of folk, swing and a big dash of indie-pop.

Lesung: Schlotzen & Kloben
Die fantastische Lesebühne der Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert ist zurück in der tristeza! Hinter dicken Vorhängen öffnen wir unsere Reisekoffer und schauen, was für garstig-giftiges Fabelgetier sich dort eingenistet hat. Eintritt ist wie immer frei, die nötige Schutzausstattung (z.B. Raumanzüge & Räuberpistolen) muss allerdings selbst mitgebracht werden! Mehr hier.

Info-und Mobiveranstaltung zu den Naziaufmärschen in Leipzig
@ Nichtraucheri_nnen-Raum Mit mehreren Aufmärschen wollen Neonazis am 16. Oktober durch Leipzig ziehen. Das braune Spektakel steht unter dem Motto „Recht auf Zukunft“ und soll nachholen, was vor fast genau einem Jahr gescheitert ist: Am 17. Oktober 2009 steckten mehr als 1.300 Neonazis für viele Stunden im Leipziger Osten fest, abgeschirmt durch die Polizei und eingekeilt von Protestblockaden. Diese sind dank 3.000 Gegendemonstrant_innen erfolgreich gewesen. Nun steht derselbe Spuk wieder an - und es wird alles Nötige erwogen, um ihn wieder zu beenden. Mit Referent_innen vom Antifabündnis "Roter Oktober" aus Leipzig Infos: www.1610.blogsport.de
Film "Sans Soleil"
@ Nichtraucher_innen-Raum
"Sans Soleil" (1983, in Eng, 100min). Mit „Sans Soleil“ von 1983
entführt Chris Marker sein Publikum in eine andere cineastische
Dimension, ähnlich wie es Hitchcock im Jahre 1958 mit „Vertigo“ gelang.
Eine unbekannte Frau liest die Briefe eines Kameramanns vor, welcher um
die Welt reiste um eine Studie über „Die Träume der Menschheit“ zu
erstellen. Besonders fasziniert war er dabei von den zwei Extremen Japan
und Afrika. „Sans Soleil“ ist eine Meditation über die Natur
menschlicher Erinnerung. Reisebeschreibungen, in Briefform geäußerte
Gedanken, Gedichte, Anekdoten, thematische Reflexionen über Bilder und
das Kino wechseln kunstvoll miteinander ab und lassen im Einklang mit
den wunderbaren Bildern und der hypnotischen Musik einen Film entstehen,
der sich wie ein Traum anfühlt.
Zur Filmreihe "Life Out Of Balance":
Im September zeigt die Tristeza drei dokumentarische Filme, welche sich insbesondere mit dem Lebewesen Mensch auseinandersetzen. Ungeschönt und ehrlich porträtieren drei Filmemacher auf sehr unterschiedlichen Arten und Weisen Menschen verschiedenster Herkunft, begleitet von kommentierten sowie unkommentierten Bildern, poetisch von der Kamera eingefangen und unterlegt mit phantastischer Musik von Riz Ortolani, Philip Glass, Modest Mussorgsky und Jean Sibelius. Wir beginnen am 05. September mit Gualtiero Jacopetti?s kontroversem Begründer des oft missverstandenen Mondo-Genres, "Mondo Cane" aus dem Jahre 1962. Am Sonntag darauf ist der Bilder- und Musikrausch "Koyaanisqatsi" (1982) von Godfrey Reggio zu sehen und als dritter und letzter Film wird am 19. September Chris Marker?s traumähnlicher Essayfilm "Sans Soleil" (1983) gezeigt.

Film "Koyaanisqatsi"
@ Nichtraucher_innen-Raum
"Koyaanisqatsi" (1982, 83min).
Keine Handlung, keine Dialoge, keine Story, keine Schauspieler. Nur
Bilder und Musik. Das ist „Koyaanisqatsi“ von Godfrey Reggio.
Landschaftsaufnahmen, Gesichter, gigantische Industrieanlagen,
Großstädte, darin verloren wirkende Menschen, Farbkombinationen und
Lichtertänze. Virtuos führte Ron Fricke die Kamera, Philip Glass schrieb
die passende Musik dazu. Perfekt aufeinander abgestimmt ergeben Bild und
Ton ein unvergessliches Erlebnis. Die Bilder benötigen keine erklärenden
oder kommentierenden Worte, sie sprechen für sich. „Koyaanisqatsi“
beruhigt und wühlt auf, versetzt die Zuschauer in einen tranceähnlichen,
meditativen Zustand und nimmt sie mit auf eine Reise in eine Welt, die
so vertraut aber doch so fremd wirkt.
Zur Filmreihe: „Life Out Of Balance“
Im September zeigt die Tristeza drei dokumentarische Filme, welche sich insbesondere mit dem Lebewesen Mensch auseinandersetzen. Ungeschönt und ehrlich porträtieren drei Filmemacher auf sehr unterschiedlichen Arten und Weisen Menschen verschiedenster Herkunft, begleitet von kommentierten sowie unkommentierten Bildern, poetisch von der Kamera eingefangen und unterlegt mit phantastischer Musik von Riz Ortolani, Philip Glass, Modest Mussorgsky und Jean Sibelius. Wir beginnen am 05. September mit Gualtiero Jacopetti's kontroversem Begründer des oft missverstandenen Mondo-Genres, „Mondo Cane“ aus dem Jahre 1962. Am Sonntag darauf ist der Bilder- und Musikrausch „Koyaanisqatsi“ (1982) von Godfrey Reggio zu sehen und als dritter und letzter Film wird am 19. September Chris Marker's traumähnlicher Essayfilm „Sans Soleil“ (1983) gezeigt.

Veranstaltung: Kampf der Zwitter gegen Genitalverstümmelung
@ Nichtraucher_innen-Raum 20 Uhr Infoveranstaltung 22 Uhr Film: Das verordnete Geschlecht Jeden Tag wird in Deutschland in einer Kinderklinik mindestens ein wehrloses Kind irreversibel genitalverstümmelt. Seit Jahrzehnten werden in Deutschland Kinder mit "auffälligen" Geschlechtsorganen (Zwitter / "Intersexuelle" / Hermaphroditen) systematisch "kosmetisch" zwangsoperiert, um aus ihnen "unauffällige" Jungen und Mädchen zu machen - ohne ihre Einwilligung und ohne dass die angebliche "Wirksamkeit" der verstümmelnden Operationen je klinisch geprüft worden wäre. Dabei wird von den behandelnden Medizinern in Kauf genommen, dass das sexuelle Empfinden vermindert oder gänzlich zerstört wird. Viele dieser Kleinkinder werden obendrein kastriert und dadurch ihr Leben lang von gesundheitschädigenden "Hormonersatztherapien" abhängig gemacht. Nächste Woche versammeln sich in Potsdam-Babelsberg zur "DGKJ 2010" 2 der 3 hauptsächlich verantwortlichen Genitalabschneider-Standesorganisationen: Die "Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin (DGKJ)" und die "Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)". Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org wird während des Kongresses gegen diese menschenrechtswidrigen Praktiken vor Ort in Potsdam friedlich protestieren - gegen die GenitalabschneiderInnen sowie gegen die Untätigkeit von Politik und Justiz bei diesem fortdauernden Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Organisiert von der Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org
Veranstaltung zur Antifa-Demo in Potsdam am 25.09.
@ Nichtraucher_innen-Raum Fünf Jahre sind seit dem „summer of hate“, wie er einst von Potsdamer Neonazis ausgerufen wurde, vergangen. Fünf Jahre in denen sich bis heute eine „neue“ Generation von Neonazis zusammenfinden, organisieren und etablieren konnte. Die örtliche Neonaziszene wurde deutlich jünger und gewann an Organisation und Dynamik. In der Veranstaltung wird es eine Einschätzung zu diesen Entwicklungen geben sowie einen Überblick zu den Potsdamer Neonazistrukturen. Desweiteren soll für die Antifa-Demo am 25.09.10 in Potsdam mobilisert werden, denn es wird Zeit das die Menschen aufwachen und erkennen, dass den Neonazis nicht der Raum gegeben werden darf! Organisiert von Antifa Potsdam

Film "Mondo Cane"
@ Nichtraucher_innen-Raum
"Mondo Cane" (1962, in Eng, 108 min). Hundefriedhöfe, Insektenrestaurants, Stierkämpfe, Körperwahn, religiöser Fanatismus,
Umweltverschmutzung und vieles mehr verbinden sich zu einem bunten
Bilderbogen aus skurrilen, exzentrischen und schockierenden Episoden aus
allen Ecken der Welt, lose verbunden durch einen bissigen Kommentar, der
letztlich stets den Menschen als größten aller Schädlinge entlarvt.
Schockieren sollte „Mondo Cane“ als er 1962 in die Kinos kam, aufrütteln
und den Menschen Dinge zeigen, die sie so zuvor noch nicht gesehen
haben. Zu einer Zeit, in der an „political correctness“ sowie das
Internet noch nicht zu denken war und das Fernsehen noch in den
Kinderschuhen steckte, schlug dieser Film ein wie eine Bombe und gilt
als Wegbereiter des nach ihm benannten Mondo-Genres. „Mondo Cane“ bietet
großartige Bilder, einen mit dem Oscar prämierten Soundtrack von Riz
Ortolani sowie einen für die damalige Zeit atemberaubenden Schnitte.
Zur Filmreihe: „Life Out Of Balance“
Im September zeigt die Tristeza drei dokumentarische Filme, welche sich insbesondere mit dem Lebewesen Mensch auseinandersetzen. Ungeschönt und ehrlich porträtieren drei Filmemacher auf sehr unterschiedlichen Arten und Weisen Menschen verschiedenster Herkunft, begleitet von kommentierten sowie unkommentierten Bildern, poetisch von der Kamera eingefangen und unterlegt mit phantastischer Musik von Riz Ortolani, Philip Glass, Modest Mussorgsky und Jean Sibelius. Wir beginnen am 05. September mit Gualtiero Jacopetti's kontroversem Begründer des oft missverstandenen Mondo-Genres, „Mondo Cane“ aus dem Jahre 1962. Am Sonntag darauf ist der Bilder- und Musikrausch „Koyaanisqatsi“ (1982) von Godfrey Reggio zu sehen und als dritter und letzter Film wird am 19. September Chris Marker's traumähnlicher Essayfilm „Sans Soleil“ (1983) gezeigt.

Workshop: Consent is sexy!
@ Nichtraucher_innen-Raum Communication is the key to forming lasting connections and organizing successful movements. In this workshop, you will Actively engage in discussion, roleplaying, and trust building activities to discover strategies for starting and maintaining a positive dialogue and healthy relationships. Particular focus will be paid to the idea of consent. Practicing good consent means that you reflect on your personal desires and boundaries, learn how to express those to others, and learn how to listen and respond to the desires and boundaries of others. Consent does not mean policing and restricting. Seeking and giving consent establlishes trust and makes people feel safe and understood. Consent is kind. Consent is sexy! If you are committed to radical change and Revisioning of how we interact with one another, you've got to be committed to consent. The culture of consent is one which we are all responsible for shaping. Let's get together to work on the work! Organisiert von und im Rahmen des Intersquat Festivals Berlin

Wieder-Eröffnung der Tristeza
Nach einwöchiger Renovierungspause wird heute eure geliebte Dorfschenke mit großem Getöse schöner, neuer, gemütlicher wieder eröffnet und euer Durst nach Hausschnaps und dummen Witzen am Tresen gestillt.
Beginn der Bauwoche in der Tristeza!
Die Tristeza bleibt ab heute für eine Woche geschlossen! Bitte auf altbekannte Alternatven ausweichen.
Info-Abend: Kein „Al-Quds“-Tag in Berlin!
@ Podest Am 4. September 2010 demonstrieren in Berlin Islamist_innen, Neonazis und antizionistische Linke für die „Befreiung Jerusalems“, also für die Zerschlagung des jüdischen Staates Israel. Die Berliner Demonstration ist Teil des internationalen „Al-Quds-Tages“, an dem das iranische Mullahregime seinen reaktionären Kulturkampf in die Welt trägt. In diesem Jahr ruft ein Bündnis antifaschistischer Gruppen auf, der gruseligen Propagandashow entgegenzutreten. mehr Infos folgen... Referent: Udo Wolter veranstaltet von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)
Cyberpunk-Filmreihe: Electric Dragon 8000V und Rubber's Lover
@ Nichtraucher_innen-Raum
ACHTUNG!!! AKTUELLE ÄNDERUNG!!!
21:30 Uhr: Electric Dragon 80000V
Nachdem er als Kind vom Blitz getroffen wurde, ist ein Mann (der zudem auch noch mit einem Reptiliengehirn geboren wurde) süchtig nach Starkstrom. In seiner von unzähligen Echsen bevölkerten Wohnung verabreicht er sich regelmäßig Schock-Behandlungen und reagiert seine ungezügelten Aggressionen an der E-Gitarre ab. Eines Tages betritt ein Gegenspieler des Mannes, der sich mittlerweile Dragon Eye Morrison nennt, die Bildfläche. Es ist Mr. 80.000 Volt, ein physisch schizophrener Stromfetischist, der sich anschickt, Dragon Eye zu vernichten... Cyberpunk-Urgestein Sogo Ishii ("Burst City") drehte 2000 eine Hommage an das Genre, Punkrock und japanische Monsterfilme. Zusammen mit dem Hauptdarsteller schrieb und spielte er die Musik zu diesem Film. Entstanden ist ein unglaublich unterhaltsamer wie wilder Film, mit dem Ishii ein weiteres Mal bewiesen hat, dass er einer der Meister des japanischen Cyberpunks ist.
Electric Dragon 80000V im jap. O-Ton mit engl. UT - Laufzeit: 55 Minuten
22:30 Uhr: Rubber's Lover
Eine geheime Organisation experimentiert mit einer Art psychedelischer Droge namens Digital Direct Drive (D.D.D.). Unter Drogeneinfluss – und in einen engen Lederanzug gehüllt – werden die Versuchspersonen mit extremen Tönen beschallt, mit dem Ziel übermenschliche Fähigkeiten in ihnen zu wecken. Die gefährlichen Experimente geraten immer mehr außer Kontrolle und als beschlossen wird, die Versuchsreihe einzustellen, eskaliert die Situation: Zwei Versuchspersonen nehmen ihren Vorgänger und eine Sekretärin gefangen und bereits wenig später folgt eine weitere "Versuchsreihe"... Shojin Fukui übernahm 1997 wichtige Elemente aus „Tetsuo“ und kombinierte sie mit neuen Thematiken: Drogen, Lack & Lederfetische, medizinische Versuche an Menschen. Herausgekommen ist ein beeindruckender Mix aus Cyberpunk, Rache-Thriller und subversiver Kritik an den Praktiken kapitalistischer Großunternehmen.
Rubber's Lover im jap. O-Ton mit engl. UT - Laufzeit: 90 Minuten
Zur Reihe "Cyberpunk - Maschinen-Menschen, Lärm und Anarchie":
Der August wird laut! Menschen verschmelzen mit Maschinen, Wut und Aggressionen entladen sich zu treibendem Industrial-Punkrock, raue, schnell geschnittene Bilder überrollen die Zuschauer mit der Kraft einer Dampfwalze. Cyberpunk ist längst im Mainstream angekommen, wir bleiben im Underground und konzentrieren uns auf Cyberpunk-Kino aus Japan. Die Tristeza zeigt jeden Sonntag im August einen Film, der mit seiner Energie, seinen Ideen und seiner Inszenierung deutlich aus der Masse heraussticht. Am 01. August beginnen wir mit David Lynch's "Eraserhead" (1977), welcher großen Einfluss auf das Genre hatte. Am Sonntag darauf stürzt Sogo Ishii mit seinem "Burst City" (1982) Tokyo ins Chaos. Der 15. August gehört Shinja Tsukamoto's Meisterwerk "Tetsuo - The Iron Man" (1989), "Rubber's Lover" (1997) von Shojin Fukui ist die Woche darauf zu sehen und den Abschluss bildet Sogo Ishii's letzter Cyberpunk-Film, "Electric Dragon 80000V" aus dem Jahre 2000.

Konzert: Yagil (Brooklyn Composer/Performer)
@Podest Yagil was born and briefly raised in Brooklyn, NY. Moving every three-something years of his life, Yagil has spent most of his life bouncing between different neighborhoods in Ra'anana, Israel and New York State. Having met his co-producer and guitarist Dan Blackburn in high school in Rockland County, NY, Yagil and Dan have been playing together for close to a decade. Returning to his place of birth, Yagil has more recently written Anticipating Summer, an EP about winter in Brooklyn and the Anticipating Summer in Israel. Anticipating Summer EP is a collaboration with musicians Yagil met attending Purchase College. Most notably, Rusty Mack, who produced the EP. Yagil's influences come from his travels and cultural exchanges mostly deriving from Mediterranean, Spanish, and Reggae music. Mal reinhören auf Facebook.

Diskussion: Zum boomenden Verschwörungswahn
@ Podest Am 21. August soll in Berlin das Festival "Kritische Masse" stattfinden. Organisator_innen sind das Infonetzwerk Berlin und das Radio NWO. Im 'Club Rekorder' unter dem S-Bahnhof Jannowitzbrücke soll es neben Musik auch Infotische und Vorträge geben. Es handelt sich hierbei um ein Gebräu kruder Vorstellungen zur direkten Demokratie, Antiamerikanismus, Antisemitismus und vermeintlich alternativer Finanzkapital-Kritik. Besonders auffällig sind, neben der schon als nationalistische Anti-Antifaschist_innen bekannten Band "Die Bandbreite", die beiden Rapper_innen Scarabeuz & Taleb. In ihrem Track "Wie lange noch" kommt zu den oben genannten national-patriotischen Diskursen antiisraelische Kritik hinzu, die Israel und die USA endlich auch zu "Terroristen" stempeln will. Zum Festival konnte bisher ohne größeres Aufsehen mobilisiert werden. Die Bands, die auf dem Konzert spielen sollen, scheinen nicht immer über den Hintergrund der Organisator_innen informiert zu sein. So distanziert sich mit Tapete nun einer der Headliner des Abends von den Veranstalter_innen und ihrem Umfeld. Diskussionsveranstaltung mit: Daniel Kulla (Autor von "Entschwörungstheorie") Martin Wassermann (reflexion.blogsport.de) Elke Wittich (Jungle world) Tapete (Berliner Hip Hopper) veranstaltet von verschiedenen Einzelpersonen Hintergrundinfos | Termin bei Facebook

Cyberpunk-Filmreihe: Tetsuo - The Iron Man
@ Nichtraucher_innen-Raum
Beeinflusst von „Eraserhead“ und „Burst City“, drehte Shinja Tsukamoto 1989 einen Meilenstein des Genres, „Tetsuo – The Iron Man“. In einer japanischen Industriestadt lebt ein kleiner Angestellter, der jede Nacht von grausamen Alpträumen heimgesucht wird. In seinen Träumen verwandeln sich Menschen zu schrecklichen Kreaturen aus Metall. Eines Morgens entdeckt er beim Blick in den Spiegel eine seltsame, metallisch glänzende Stelle in seinem Gesicht. Von da an verwandelt er sich innerhalb weniger Stunden zu einem Ungetüm aus Drähten, Stahl und Maschinenteilen. Als er schließlich auf einen anderen, ebensolchen "Iron Man" stößt, beginnt ein erbitterter Kampf um Leben und Tod... Gekonnt kombiniert der Film drastische schwarz-weiß Bilder mit einem pumpenden Industrial-Soundtrack und entwirft damit 67 elektrisierende Minuten aus Chaos, Zerstörung und ohrenbetäubendem Lärm.
Tetsuo - The Iron Man im jap. O-Ton mit engl. UT - Laufzeit: 67 Minuten
Zur Reihe "Cyberpunk - Maschinen-Menschen, Lärm und Anarchie":
Der August wird laut! Menschen verschmelzen mit Maschinen, Wut und Aggressionen entladen sich zu treibendem Industrial-Punkrock, raue, schnell geschnittene Bilder überrollen die Zuschauer mit der Kraft einer Dampfwalze. Cyberpunk ist längst im Mainstream angekommen, wir bleiben im Underground und konzentrieren uns auf Cyberpunk-Kino aus Japan. Die Tristeza zeigt jeden Sonntag im August einen Film, der mit seiner Energie, seinen Ideen und seiner Inszenierung deutlich aus der Masse heraussticht. Am 01. August beginnen wir mit David Lynch's "Eraserhead" (1977), welcher großen Einfluss auf das Genre hatte. Am Sonntag darauf stürzt Sogo Ishii mit seinem "Burst City" (1982) Tokyo ins Chaos. Der 15. August gehört Shinja Tsukamoto's Meisterwerk "Tetsuo - The Iron Man" (1989), "Rubber's Lover" (1997) von Shojin Fukui ist die Woche darauf zu sehen und den Abschluss bildet Sogo Ishii's letzter Cyberpunk-Film, "Electric Dragon 80000V" aus dem Jahre 2000.

Cyberpunk-Filmreihe: Burst City
@ Nichtraucher_innen-Raum
Im futuristischen Tokyo soll ein neues Kernkraftwerk gebaut werden. Ein paar Punkrocker und deren Fans lehnen sich dagegen auf, es kommt zu brutalen Schlachten mit der Polizei. Als eine unbekannte Bikergang auftaucht, eskaliert die Situation komplett... Stellte Eraserhead in den Bereichen Bildgestaltung, Atmosphäre und Handlung einen großen Einfluss dar, so haben vor allem die raue Punk/Industrial - Musik und das auf Zelluloid gebannte, unglaublich intensiv dargestellte Chaos aus „Burst City“ (1982) maßgeblich zur Bildung des japanischen Cyberpunk-Genres beigetragen. Regisseur Sogo Ishii war und ist selbst Mitglied mehrerer Bands, filmte die Konzerte seiner Freunde und entwickelte aus dem entstandenen Material diesen Spielfilm.
Burst City im jap. O-Ton mit engl. UT - Laufzeit: 116 Minuten
Zur Reihe "Cyberpunk - Maschinen-Menschen, Lärm und Anarchie":
Der August wird laut! Menschen verschmelzen mit Maschinen, Wut und Aggressionen entladen sich zu treibendem Industrial-Punkrock, raue, schnell geschnittene Bilder überrollen die Zuschauer mit der Kraft einer Dampfwalze. Cyberpunk ist längst im Mainstream angekommen, wir bleiben im Underground und konzentrieren uns auf Cyberpunk-Kino aus Japan. Die Tristeza zeigt jeden Sonntag im August einen Film, der mit seiner Energie, seinen Ideen und seiner Inszenierung deutlich aus der Masse heraussticht. Am 01. August beginnen wir mit David Lynch's "Eraserhead" (1977), welcher großen Einfluss auf das Genre hatte. Am Sonntag darauf stürzt Sogo Ishii mit seinem "Burst City" (1982) Tokyo ins Chaos. Der 15. August gehört Shinja Tsukamoto's Meisterwerk "Tetsuo - The Iron Man" (1989), "Rubber's Lover" (1997) von Shojin Fukui ist die Woche darauf zu sehen und den Abschluss bildet Sogo Ishii's letzter Cyberpunk-Film, "Electric Dragon 80000V" aus dem Jahre 2000.

Cyberpunk-Filmreihe: Eraserhead
@ Nichtraucher_innen-Raum
Ein Film wie ein Alptraum; Henry lebt in einer Industriestadt, deren gewaltige Maschinen Tag und Nacht arbeiten. Sein Zimmer ist karg eingerichtet und in seiner freien Zeit sieht er gern der Frau in seinem Heizkörper zu, die auf einer Bühne singt und tanzt. Eines Tages erfährt er, dass seine Freundin Mary X. von ihm schwanger ist. Die Eltern drängen beim gemeinsamen Abendessen auf eine Heirat. Bald darauf wohnen beide zusammen und Mary bekommt ihr Kind. Ein Kind, wie es sich beide nicht vorgestellt haben. Mit Eraserhead drehte David Lynch 1977 einen Film, der enormen Einfluss auf spätere Filmemacher ausübte. Besonders die Industriestadt mit ihren gigantischen Fabriken und Maschinen, die bedrohliche, vom Industrielärm geprägte Atmosphäre sowie die surreale Handlung waren eine große Inspiration für viele Cyberpunk-Filme, die in den folgenden Jahren entstanden.
Eraserhead im engl. O-Ton ohne UT - Laufzeit: 85 Minuten
Zur Reihe "Cyberpunk - Maschinen-Menschen, Lärm und Anarchie":
Der August wird laut! Menschen verschmelzen mit Maschinen, Wut und Aggressionen entladen sich zu treibendem Industrial-Punkrock, raue, schnell geschnittene Bilder überrollen die Zuschauer mit der Kraft einer Dampfwalze. Cyberpunk ist längst im Mainstream angekommen, wir bleiben im Underground und konzentrieren uns auf Cyberpunk-Kino aus Japan. Die Tristeza zeigt jeden Sonntag im August einen Film, der mit seiner Energie, seinen Ideen und seiner Inszenierung deutlich aus der Masse heraussticht. Am 01. August beginnen wir mit David Lynch's "Eraserhead" (1977), welcher großen Einfluss auf das Genre hatte. Am Sonntag darauf stürzt Sogo Ishii mit seinem "Burst City" (1982) Tokyo ins Chaos. Der 15. August gehört Shinja Tsukamoto's Meisterwerk "Tetsuo - The Iron Man" (1989), "Rubber's Lover" (1997) von Shojin Fukui ist die Woche darauf zu sehen und den Abschluss bildet Sogo Ishii's letzter Cyberpunk-Film, "Electric Dragon 80000V" aus dem Jahre 2000.

Infoabend: Freizeit- und Amateurvereine - Situation und Probleme
@ Nichtraucher_innen-Raum
Der Verband für Freizeitfußball und der Berliner Fußball-
Verband sind DIE Institutionen des Berliner Amateur- und
Freizeitfußballs und vertreten rund 313 Vereine in denen
knapp 110.000 Mitglieder organisiert sind. Darüber hinaus
gibt es zahlreiche Kicker in den gesonderten Freizeitligen
von Universitäten, der Kirche oder Projekten die
sich explizit nicht an dem „Geldfußball“ beteiligen wollen,
wie zum Beispiel die „Bunte Liga Berlin“. Von deren Problemen
hören und sehen wir wenig bis nichts.
Doch ob nun die Entpolitisierung des Sports, kaum Partizipationsmöglichkeiten,
verwaltungsrechtlichte Probleme,
fehlendes Engagement bei den Mitgliedern, keine
Trainings- oder Spielmöglichkeiten, diskriminierende
Schiedsrichter und Teams, kaum Einnahmen, überlastete
Sportämter oder die von Funktionären vermittelte und
selbst gefühlte politische Bedeutungslosigkeit – es gibt so
nahezu jedes vorstellbare Problem in den unteren Ligen.
Dies und vieles mehr wollen wir auf der Veranstaltung erläutern
und diskutieren.
Es referieren:
Volkmar Lucius, Vorsitzender Bunte Liga Berlin
N.N.,Berliner Fußball-
Verband
Julius Martin, Pressesprecher Roter Stern Nordost
Berlin
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Film: The Other Final
@ Nichtraucher_innen-Raum Für alle, die heute keine Lust auf richtiges Finale haben: Am Tag des Endspiels um die Fußball-WM 2002 treten die beiden schlechtesten Teams der Weltrangliste gegeneinander an, Bhutan und Montserrat. Eine witzige Doku zur Liebe zum Fußball, die noch an die Eine-Welt-Romantik glaubt.

Antifa heisst Anpfiff!!! - Antinationale Fussballrallye
@ überall und nirgends
Die Tristeza als antinationaler Parcour: Fussballkritisches,
nicht nur zur WM, im besten Gewand. Kommt in Teams
zu unserem interaktiven Quiz-und Spieleabend und lacht
über Dinge aus dem schwarz-rot-goldenen Ballkosmos.
Wissen hilft nicht immer weiter - an mehreren Stationen
sind eure Spontaneität im kreativen Umgang mit der deutschen
Fussballwelt gefragt. Zu gewinnen gibt es einiges,
doch auch ihr sollt etwas beitragen und deswegen die erste
Aufgabe gleich hier: Bringt uns ein Stück vom „Größten
Scheiß vom Merchandise“! Durchsucht noch vor dem
Abend die Bastionen des nationalen Kitsches und bringt
das Kurioseste mit. Essbare Unterwäsche in Nationalfarben?
Schwarz-rot-geil-Bier, dass die Zeit ansagt? Egal,
ihr denkt euch eine kleine Geschichte dazu aus und die
besten werden prämiert.
Wir wünschen euch einen tollen Abend, ihr könnt gespannt
sein!
...und reine Männerteams können mit Minuspunkten
rechnen!
Es referieren:
Frank Rijkaard, Spucker der Nation
Lothar Matthäus, Englischlehrer, ehem. Fußballgott
Jürgen Sparwasser, Bezwinger des kapitalistischen
Systems
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Infoabend: Rassismus im Fussball - Deutschsein als Alltag
@ Nichtraucher_innen-Raum
Frühjahr 2010. Der DFB veröffentlicht im Vorfeld der Männer
WM ein Video, in dem sich Eltern unterschiedlicher
Herkünfte zum sprachlich bunten Grillabend treffen. Was
haben sie gemeinsam, fragt die Stimme aus dem OFF.
Ihre Kinder spielen in den Junioren-Teams des DFB.
„Fussball ist Zukunft“ endet der Trailer. Nur ein paar Monate
zuvor: Kurz nachdem die U-19 Juniorenauswahl
des DFB die WM gewonnen hat, merkt Oliver Bierhoff in
einem Interview leise an, dass es viele Zuschriften gegeben
hätte, die sich über den großen Anteil nichtdeutscher
Jugendlicher in dem Team beschwerten. Freude sieht
anders aus. Wer gehört dazu, wer nicht? Was die DFBOberen
erkannt zu haben scheinen - dass rassistische
Ausgrenzung die eigene Jugendarbeit unterläuft - kommt
beim gemeinen Fan und andernorts schlecht an. Noch
immer tönt es vielerorts rassistisch aus der Kurve, noch
immer ist Türkiyemspor Berlin der einzige nach 1945 von
Migranten gegründete Verein im deutschen Profifussball
- und das ohne eigene Spielflächen.
Es referieren:
Çetin Özayd?n, Förderverein Türkiyemspor Berlin
Gerd Dembowski, Ausstellung „Tatort Stadion“
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Book-Release: "Rassismus auf gut Deutsch"
@ Hauptraum Zur Erscheinung des Buches "Rassismus auf gut Deutsch" wollen die Herausgeber_innen und hoffentlich sehr viele der Autor_innen mit euch lesen, diskutieren und feiern! Rassistische Sprachhandlungen sind nicht nur bestimmte Schimpfwörter und verbale Beleidigungen, sondern können viele sprachliche Formen annehmen - bis hin zu Nicht-Nennungen. Sie sind in Alltagsgesprächen, Schulbüchern, auf Straßenschildern, in Wörterbüchern, Fernsehsendungen, Klassenräumen, Restaurantmenüs, in Werbung und Ausstellungskatalogen zu finden, um nur einige Orte zu nennen. Wie sprachlicher Rassismus funktioniert und was ihr dagegen tun könnt, könnt ihr im frisch erschienen Buch "Rassismus auf gut Deutsch" nachlesen während des Book-Release erfahren: Einige der Autor_innen werden Kurzvorstellungen zu ihren Artikeln geben und anschließend kann_darf_soll diskutiert, angestoßen und gefeiert werden! Bei Benötigung einer Gebärdendolmetscher_in, bitte zwei Wochen vorher Bescheid geben.

KNEIPENQUIZ Nr.7!
@ überall
Was haben gebrochene Herzen, prickelnde
Gänsehaut, steife Muschis
und eheliche Steuervorteile
gemeinsam?
Wer kann multiple Orgasmen haben?
a) alle
b) nur Frauen
c) keine Männer
d) gibts doch janich! Die sind eine Erfindung der patriarchalen Porno-Industrie!
Wer hat die Liebe erfunden?
a) Gott
b) Teufel
c) der Kapitalismus
d) Liebe gibt's doch janich! Das ist doch eine Erfindung der patriarchalen Romantik!
Was ist ein "Schlafzimmerblick"?
Diesmal geht's um "Liebe, Sex und Zärtlichkeit" - kommt intims und gewinnt eine Phallusche Hausschnaps.
Attention! Explicit Content.

Fans im Fussball - gewollt und doch gehasst
@ Nichtraucher_innen-Raum
13. März 2010: Nach einem verlorenen Spiel gegen den
1. FC Nürnberg überqueren 100 Hertha BSC Fans die
Absperrungen, rennen in Richtung Mannschaftskabine
und richten Sachschaden an Trainerbänken und Werbetafeln
an. Die Aufregung danach ist groß. Einmal mehr ist
von Chaoten, Randalierern, Rowdys, Krawallmachern die
Rede, Personen, die keine „wahren Fans“ seien. Für die
„Ausschreitungen“, hat es wie so oft wieder Stadionverbot
gehagelt. Der Fußball verkommt immer mehr zum kommerziellen
Pop-Event. Die Stimmung in den Stadien wird
meist nur noch von den Ultras getragen, diese werden
aber mehr und mehr ausgesperrt. Von Seiten des DFB
wurden zuletzt Pfiffe gegen die DFB-Elf schärfstens kritisiert.
Damit wird ganz deutlich gezeigt: Eintritt bezahlen
- Teuere Getränke konsumieren - Platz nehmen - nach
90. Minuten applaudieren - wieder gehen. Emotionen zeigen
verboten. Doch sind es diese Fans, die kaum Kosten,
Mühen und genommene Urlaubstage scheuen, um bspw.
ihre Vereine zu Auswärts- oder gar Auslandsfahrten
begleiten. Für eine 0:4 Klatsche in Lissabon, 300 Euro
auszugeben und zwei Urlaubstage zu opfern, davon liest
niemand irgendwo...
Es referieren:
Elke Wittich, Jungle World / Sportswire
Jan, fußball von links
N.N., Ultra eines Berliner Fußballvereins (angefragt)
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Film: Das Grosse Tabu und Tabubruch
@ Nichtraucher_innen-Raum Die Reportage deckt auf subtile Weise auf, wie weit Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit im Fußball tatsächlich verbreitet ist - und zwar auf allen Ebenen. 04.07. Fünfte Herren - Fussball Pur Ein wunderschöner Film über den ganz normalen Amateurfußball- Wahnsinn, garniert mit Spielszenen vom entscheidenden Meisterschaftsspiel der Fünften Herren des FC St. Pauli.

Infoabend: Homophobie im Fussball - mehrheitlich abgelehnt und doch toleriert
@ Nichtraucher_innen-Raum
„Als ich noch in Bremen war, hörte ich, dass unser Masseur
schwul ist.“ Reaktion Rudi Assauers, Ex-Manager
von Schalke 04: „Ich habe ihm gesagt: Junge, tu mir einen
Gefallen: Such Dir einen neuen Job.“.
Schon seit vielen Jahren fragen Medien und Sportvertreter
danach, doch passiert ist bisher nichts: Wann outen
sich die ersten aktiven Fußball spielenden Frauen und
Männer als homosexuell? Klar ist: Einige sind homosexuell,
verstecken sich jedoch: Mit Alibi-Ehe, Alibi-Kindern
und damit zu weiten Teilen Alibi-Leben.
Offene und versteckte Spielarten von Homophobie befinden
sich bei Vereinen und Verbänden ebenso wie bei den
Spielenden selbst und deren Fans. Und das obwohl sich
diese im Fußball weit öfter körperlich nahe sind als im
restlichen gesellschaftlichen Leben. Oder sind Sie gerade
deswegen besonders homosexuellenfeindlich?
Es würden diejenigen, die sich outen, plattgemacht von
ihren Mitspielern und von den Leuten im Stadion. „Diese
Hetzjagd sollte man ihnen ersparen.“, so Assauer.
Wir werden aktuelle Erscheinungsformen von Homophobie
im Fußball benennen und Praxisbeispiele vorstellen,
die sich klar dagegen positionieren.
Es referieren:
Tanja Walther-Ahrens, European Gay and Lesbian
Sport Federation
Torsten Siebert, Projektleiter Respect Gaymes
n.n., Sportverband für Schwule und Lesben (angefragt)
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Infoabend: Standort, Standort, Standort - Antinationalismus & Kapitalismuskritik
@ Podest Der heutige Kapitalismus ist global. Dass Unternehmen immer mehr über nationale Grenzen hinweg agieren, lässt einige zu der These verleiten, dass die Nationalstaaten immer weniger eine Rolle im globalen Weltmarkt spielen und somit auch Nationalismus eine überholte Ideologie sei. Dabei wird übersehen, dass Nationalstaaten aber die Instanz sind, die die Ausgangsbedingungen für die kapitalistische Ordnung herstellen: Sie garantieren Privateigentum, legen Minimalbedingungen zum Überleben der Arbeiter_innen fest und kümmern sich um nicht profitable Infrastruktur. Auf die eine oder andere Weise ringen sie also untereinander um die günstigsten Standortbedingungen für das Kapital, um möglichst viel vom weltweiten Reichtum abzusahnen. In Deutschland regt sich dagegen manchmal Widerstand: Mal rufen die Gewerkschaften zu einem kleinen Streik aus, mal demonstrieren Menschen jeden Montag gegen Hartz IV. Den meisten Protestler_innen in Deutschland ist dabei eines gemein: Sie haben nicht etwa Emanzipation, sondern das nationale Gemeinwohl im Sinn. Deutsche Gewerkschaften kämpfen für deutsche Standorte, HartzIV-Protestler_innen wünschen sich unter „Wir sind das Volk“-Rufen ganz romantisch den guten alten Sozialstaat zurück. Gleichzeitig stimmen alle gemeinsam mit der Regierung darin überein, dass „alle den Gürtel enger schnallen müssen“ - für Deutschland. Wie sieht eine deutschlandspezifische Kritik an Nation aus, die insbesondere einer kapitalismuskritischen Perspektive Rechnung trägt? Referent_in: Jimmy Boyle Berlin Bei Benötigung einer Gebärdendolmetscher_in, bitte zwei Wochen vorher Bescheid geben. Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Dein Block mein Kiez #3 - HipHop Open Air "attak alemanya!"
@ umsonst und draussen
Zum 3. Mal gibt‘s „Dein Block mein Kiez“ in Nord-Neukölln. Das HipHop-OpenAir und die Veranstaltung sollen ein deutliches und nicht zu überhörendes Statement gegen Rassismus, Ausgrenzung und Verdrängung bei uns im Kiez und überall sonst abgeben.
LineUp:
Gangway Beatz
TALU
ONUR.K
MC JOSH
TAPETE
SOOKEE
TOO FUNK SISTAZ
KOBITO + KAIKANI (SGZ)
AMEWU

Film: When The Mountain Meets Its Shadow
@ Nichtraucher_innen-Raum Der Film erzählt von Ashraf, Mne, Zoliswa und Arnold, ihrem Leben in den Armenvierteln rund um Kapstadt, von Zwangsräumungen und Wassersperrungen und bösen Erinnerungen an die Zeit der Apartheid.

Dein Block mein Kiez #3: Infoabend "no integration!"
@ Hauptraum
Ein Kopftuch am falschen Ort oder zu viele Sprachen auf dem Schulhof erhitzen schnell deutsche Gemüter: Rasch soll die Sache wieder in Ordnung gebracht werden und es hagelt Aufrufe zur Integration. Integrationsbeiräte, Integrationsprogramme, Integrationsbeauftragte, Integrationskurse, Integrationsverträge. Welches Konzept steckt hinter dem harmlos erscheinenden Begriff der Integration?
In der Veranstaltung geht es um die Geschichte dieses Konzepts. Dabei spielt die vergessene Selbstorganisierung innerhalb der Betriebskämpfe und des Alltags von MigrantInnen in den 1960er/70er Jahren eine wesentliche Rolle. Der deutsche Staat reagierte damals mit Abschottung und ab Ende der 1970er Jahre mit dem Schlagwort der „Integration“. Der Begriff täuscht bis heute ein Angebot vor, welches Rassismus unsichtbar macht und gleichzeitig organisiert. Hinter ihm verbirgt sich eine systematische Politik der Ausgrenzung. Eine Vorstellung aktueller Kämpfe mit der Einladung teilzuhaben und mitzureden.
Referentinnen:
Manuela Bojadijev war Gründungsmitglied von „Kanak Attak“ und ist Autorin des Buchs „Die windige Internationale - Rassismus und Kämpfe der Migration“.
Figen Izgin ist Mitbegründerin des migrantischen Vereins „Allmende e.V.“ und Teil der Plattform gegen Rassismus, die
sich 2009 als Reaktion auf die rassistischen Äußerungen von Sarrazin gegründet hat.

Infoabend: Südafrika zu Zeiten der WM - Befreiungskampf in der Verlängerungsphase.
@ Hauptraum
Mit der WM rückt Südafrika in den Fokus der deutschen
Öffentlichkeit. Viele, die es lieber lassen sollten, werden
in den nächsten Wochen ihre Meinung zu den Verhältnissen
am Kap kundtun. Bei der Veranstaltung geht es um
Frage, wie das Land und seine umkämpfte Geschichte
wahrgenommen und repräsentiert werden und wie sich
die gesellschaftlichen Machtverhältnisse in den letzten
Jahren verändert haben. Dies bezieht auf den Wandel
des Rassismus, neue soziale Spaltungslinien und die damit
verbundenen Kämpfe von unten.
Es referiert:
Romin Khan, Mitherausgeber von „Südafrika - Die
Grenzen der Befreiung“, Assoziation A, Berlin
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Film: Die Todeself
@ Nichtraucher_innen-Raum Die dramatische Rekonstruktion eines Spiels zwischen dem ukrainischen Zwangsarbeiterteam „FC Start” und einer deutschen Luftwaffen-Mannschaft zeigt zugleich das Zusammenspiel von Fußball und Nationalsozialismus.

Infoabend: Antisemitismus im ost)deutschen Fussball - Tradition und Gegenwart
@ Hauptraum
April 2010: Der Rote Stern Leipzig ist zu Gast im sächsischen
Mügeln. Am Rande grölen 50 Neonazis immer
wieder die Sprechchöre „Juden“ und „ein Baum, ein Strick,
ein Judengenick“. Als in der 80. Minute das berüchtigte UBahn-
Lied, in welchem die Hauptzeile lautet „Eine U-Bahn
bauen wir, von Jerusalem bis nach Auschwitz“ gesungen
wird, bricht der Schiedsrichter das Spiel endlich ab.
Fragt man ostdeutsche Fußballfans, wieso sie solch
menschenverachtende Parolen singen oder zumindest
in ihrem Block dulden, erntet man Achselzucken oder
Ausreden. Zum Beispiel, dass dieser Slogan schon zu
DDR-Zeiten gerufen wurde, wenn der BFC Dynamo zu
Gast war oder Union Berlin, um diese zu provozieren.
Den Gegner als Juden zu bezeichnen gilt demnach in
einzelnen Fankreisen als die unterste Schublade der
gegenseitigen Beschimpfung im Fußballstadion. Ebenso
wie in der Gesellschaft. Doch wieso ist diese Art der antisemitischen
Provokation gerade im Osten Deutschlands
derart verbreitet?
In dem Vortrag werden jene historische Kontinuität des
Antisemitismus im ostdeutschen Fußball sowie seine Verwurzelung
in der Fanszene skizziert und analysiert.
Es referiert:
Michael Zantke, Student der Politikwissenschaft
Im Rahmen der Kampagne Aktiv im Abseits.

Infoabend: Totalitarismus reloaded? - Neue deutsche Gedenk(stätten)politik
@ Podest Die staatliche Gedenkpolitik machte 1989/90 und 1998/99 zwei entscheidende Entwicklungsschritte. Mit den historischen Umbrüchen 1989/90 erlebte der Totalitarismusansatz eine Renaissance. Nach der als erfolgreich deklarierten „Aufarbeitung“ des Nationalsozialismus liegt der Fokus seitdem auf einer „Aufarbeitung des SED-Unrechts“. So existiert kein Äquivalent zur „Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ mit den entsprechenden Förderungen für die Forschung oder die Arbeit von Opferverbänden. NS-Forschung und die Intensivierung von KZ-Gedenkstättenarbeit werden nur noch als Nebeneffekt mitgefördert. Während die KZ-Gedenkstätten im Osten zu Orten „zweifacher Erinnerung“ umstrukturiert und um Ausstellungen über die Geschichte sowjetischer Speziallager erweitert wurden, erfüllen Gedenkstätten in Westdeutschland eine andere Funktion. Das zeigt der Konflikt um die KZ-Gedenkstätte Neuengamme 2008 beispielhaft. Trotz des Einspruchs mehrerer Überlebendenverbände hielt die Gedenkstättenleitung fast ein Jahr an dem Vorhaben fest, einen Bundeswehrsoldaten als Gedenkstättenpädagogen einzusetzen. KZ-Gedenkstätten sind besondere Lernorte für die Bundeswehr seit Joseph Fischer 1999 die Beteiligung am Krieg gegen Jugoslawien mit „Auschwitz“ begründet hatte. Referent_innen: Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis, Ini für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark, AG Neuengamme Bei Benötigung einer Gebärdendolmetscher_in, bitte zwei Wochen vorher Bescheid geben. Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Film: Football Under Cover
@ Nichtraucher_innen-Raum Der Film zeigt wie zum ersten Mal in der Geschichte des Iran die iranische Frauennationalmannschaft im eigenen Land vor Zuschauerinnen spielt: ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl aus Berlin Kreuzberg.

Lesung: Schlotzen & Kloben
Dieses mal wird es im Tristeza zombifiziös. Nicolaisen, Schmidt und Weinert schwanken in die frisch herausgeputzte Arena und schütteln vor dem Panoramafenster die müden Knochen, dass die Fetzen fliegen! Die „drei verschimmelten Tenöre der Fantastik“ (Cosmopolitan) haben wieder jede Menge Brains im Gepräck und schrecken auch vor Schrotflinten nicht zurück. Nach Weinerts Fehlen letztes Mal nun auch wieder mit untoten Chören und extraviel Arrrgh. Durch die vernagelten Fenster kann man ab 20 Uhr brechen; die Erfahrung zeigt allerdings, dass die S&K-Leserschaft mit steifen Beinen und vorgereckten Armen sowieso ganz nach Belieben reinschneit, weil zwischendurch ja immer mal wieder Teile verloren gehen können.

Horrorfilme - Auf Zelluloid gebannte Alpträume #5
@ Nichtraucher_innen-Raum Besessen von Dämonen - Der Exorzist (1973) & Tanz der Teufel (1981) Ein junges Mädchen, anscheinend besessen von einem Dämon, stellt den Glauben und das Können zweier Priester auf die Probe. Übernatürliche Dinge geschehen, anscheinend hat der Teufel höchst-persönlich Besitz von der 12-jährigen Regan ergriffen... Acht Jahre später findet Ash mit ein paar Freunden im Keller einer alten Blockhütte ein geheimnisvolles Buch. Dummerweise beschwört er damit Dämonen, die fortan Besitz seiner Freunde ergreifen und ihm nach dem Leben trachten. William Friedkin und Sam Raimi schufen 1973 und 1981 zwei recht unterschiedliche Filme, ist Ersterer ein ernster, bitterböser Horror-Thriller so scheinen in Letzterem hin und wieder subtile Anflüge von Humor durch. Der Exorzist im engl. O-Ton mit deut. UT - Tanz der Teufel im engl. O-Ton ohne UT

Solidarischer Kaffeeklatsch gegen rassistische Polizeigewalt
Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) lädt ein zu Information und Austausch beim solidarischen Kaffeeklatsch. Neben Kaffee und Klatsch wird es leckere (auch vegane) Kuchen geben. Zusätzlich wird der Film "Nix passiert" gezeigt. (Medienprojekt Wuppertal 2005, 30 Min.) 'Nix passiert' ist eine persönliche Reportage über rassistische Polizeigewalt in Wuppertal. Abraham, ein Wuppertaler afrikanischer Herkunft, wird auf dem Nachhauseweg am Karlsplatz grundlos festgenommen. Bei der Festnahme wird er von Polizisten gefesselt, beleidigt und später auf der Polizeiwache verprügelt und getreten. Die Untersuchung des Vorfalls auf seine Anzeige hin läuft ins Leere. KOP unterstützt seit 2002 gemeinsam mit den Beratungsstellen ADB eV, EA und ReachOut sowie Netzwerke Selbsthilfe eV die Betroffenen in ihrem Kampf gegen das ihnen widerfahrende Unrecht und setzt sich für die öffentliche Wahrnehmung des Themas ein. KOP vermittelt Beratung, psychologische Hilfe und rechtsanwaltschaftlichen Beistand. Gerichtskosten können durch den von KOP gegründeten Rechtshiflefond mit übernommen und jeder Fall auf der KOP-Webpage dokumentiert werden.
Konzert: Ballonorchester
@ Hauptraum Das Ballonorchester spielt Musik aus den Hinterhöfen dieser Welt! Zwischen Schmalz und Schunkel, Wehmut und Wermuth, Freud und Leid, Leidenschaft und Raserei. Das Repertoire reicht von finnischem Tango, türkischem Walzer, mazedonischen Liebesliedern und bessarabischen Tänzen zu Klezmerska und Epen mit längstvergessenen Melodien. Hier gibt es sie, die grenzenlose Hingabe zur Musik und den Liedern, die das Herz bluten oder höher schlagen lassen. Gegründet im Jahre 2007 von Mitgliedern der legendären Berliner Bands wie Apparatschik, 17 Hippies, The Planets, Grand Orchester Jaques Chabraque und April machen sich die Musiker mit Akkordeon, Geige, Gitarre und Gesang, E-Bass, Kleinpercussion, Saxophon, Nasenflöte und zeitweilig auch mit Gastmusikern auf den Weg. Wohin? Wer weiss das schon?

Infoabend: Deutsche in friedlichen Zeiten - Die Anatomie neudeutscher Normalität
@ Podest Die Ansammlungen der Deutschen werden zunehmend revolutionär: antikapitalistischer, antifaschistischer, aufrührerischer. Auch der Umgang mit den Anderen scheint „zivile“ - sagen wir - normale Züge anzunehmen. Das Verbrennen von Flüchtlingsunterkünften, türkischen Familien und Vergleichbarem, soll Gerüchten zufolge, inzwischen endgültig passe sein. Also doch Deutschland normal? Ist es nicht so, dass es zwar normal hässlich, aber gerade darin „wie die anderen Nationen“ auch ist, dass es endlich in die gleiche Kerbe - wie die anderen Europäer - haut? Und dank der - trotz saisonbedingter Schwankungen - stabil bleibenden Ergiebigkeit (jährlich über 20.000) - rassistischen und antisemitischen Angriffe, blüht das Antirassismus- Geschäft nach wie vor. Das traditionsverbundene deutsche Expertentum erschließt neue Gebiete und neue Marktsegmente, noch attraktivere, noch förderungsfähigere. Jedem seinen „Kanaken“, jeder seine Minderheit. Ein Entrinnen daraus wird zunehmend schwieriger. Um die Anatomie dieser neudeutschen Normalität handelt sich dieser Beitrag. Referent_in: Cafe Morgenland (FF/M) Bei Benötigung einer Gebärdendolmetscher_in, bitte zwei Wochen vorher Bescheid geben. Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Horrorfilme - Auf Zelluloid gebannte Alpträume #4
@ Nichtraucher_innen-Raum Terrorfilme - The Texas Chainsaw Massacre (1974) & Calvaire (2004) Im Terrorfilm sind es die Menschen, von denen eine unberechenbare Gefahr ausgeht. Tobe Hooper lässt 1974 fünf Teenager in die Fänge einer arbeitslosen Schlachterfamilie geraten. Stellt erst nur der Masken tragende Sohn eine Gefahr dar, entpuppt sich nach und nach die gesamte Familie als gestört. Die junge Sally wird zum Abendessen „geladen“... Genau dreißig Jahre später hat der Schlager-Sänger Marc mit seinem Tourbus eine Panne, inmitten der belgischen Provinz. Regisseur Fabrice Du Welz kreierte einen verstörenden Film über degenerierte Dorfbewohner, die ohne Frauen, dafür mit ihren Schweinen leben und für die Marc eine längst aufgegebene Hoffnung darstellt. Texas Chainsaw Massacre wahlweise deut. oder engl. Ton - Calvaire im franz. O-Ton mit engl. UT

Horrorfilme - Auf Zelluloid gebannte Alpträume #3
@ Nichtraucher_innen-Raum Japan-Horror -Pulse (2001) & Ju-On (2003) Ein junger Mann stößt zufällig auf eine mysteriöse Website. Der dort dargestellte Horror beginnt nach und nach realer zu werden und auf die gesamte Gesellschaft überzugreifen. Menschen verlieren den Bezug zur Realität und werden Teil einer verstörenden, digitalen Welt. Kiyoshi Kurosawa mischte 2001 gekonnt Elemente des J-Horrors mit ungeschönten Darstellungen einer stark entfremdeten Gesellschaft. Zwei Jahre später drehte Takashi Shimizu ein Kino-Remake zu seinem gleichnamigen, erfolgreichen TV-Film. Darin stößt eine Sozialarbeiterin bei einem Routinebesuch auf ein verwahrlostes Kind. Die ebenfalls anwesende, stark apathische Großmutter scheint wie ein Warnung vor einer düsteren Vergangenheit, die noch immer nicht abgeschlossen ist. Pulse im jap. O-Ton mit engl. UT - Ju-On im jap. O-Ton mit engl. UT

Infoabend: Rassistische Zustände FÄLLT LEIDER AUS!!!
DIE VERANSTALTUNG MUSS LEIDER ENTFALLEN!!!
Horrorfilme - Auf Zelluloid gebannte Alpträume #2
@ Nichtraucher_innen-Raum Haunted Houses - Suspiria (1977) & The Abandoned (2006) Gotische Architektur, rauschartige Farben und Töne, sadistische Lehrerinnen und mysteriöse Morde. Eine alte Ballettschule in München wird für die junge Suzy zum Alptraum ihres Lebens. Dario Argento schuf 1977 einen berauschenden Alptraum, der mit tiefsten Urängsten spielt. 29 Jahre später stellte Nacho Cerda seinen ersten Langfilm fertig: Eine amerikanische Filmproduzentin sucht in Russland, im verlassenen Haus ihrer Eltern, nach ihren Wurzeln, nach Antworten auf Fragen ihrer Vergangenheit. Sehr bald muss sie erkennen, dass sie dabei nicht allein ist und die Taten ihrer Eltern weitaus mehr Spuren hinterlassen haben, als sie vermutete. Suspiria wahlweise deut. oder engl. Ton - The Abandoned im engl. O-Ton mit deut. UT

Lesung: Schlotzen & Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum Nachdem das Autorenkombinat im April endlich dem Eispalast entkommen ist, die Werwölfe angeleint und Alraunen in Naturschutzhaft genommen hat, stellt sich am 6. Mai die Frage: Was gibt es Neues aus der WG? Bekommen wir endlich etwas vom Hartz-IV-Magier auf Alkoholentzug zu hören? Gibt es erste Einblicke ins Selbstmordparadies auf dem Planeten Wendelschweif? Oder nur wieder Hausaufgaben? Da Herr Weinert letztere nicht gemacht hat und daher – sämtlichen Aschewolken trotzend – die Flucht nach Tel Aviv ergriffen hat, wird Markolf Hoffmann das Autorenkombinat unterstützen. Aber es bleibt dabei: Immer noch besser als deine Hörspielkassette! Mehr unter: Schlotzen&Kloben

Horrorfilme - Auf Zelluloid gebannte Alpträume #1
@ Nichtraucher_innen-Raum Slasherfilme - Halloween (1978) & Nightmare On Elm Street (1984) John Carpenter und Wes Craven schufen 1978 und 1984 zwei unsterbliche Klassiker des Slashergenres. Der sechsjährige Michael Myers ermordete einst an Halloween seine Schwester. Fünfzehn Jahre später entkommt er aus dem Sanatorium und kehrt zurück nach Haddonfield. Freddy Krueger dagegen, eine stark vernarbte Gestalt mit Messerklingen an den Fingern, erscheint in den Alpträumen einiger Teenager. Gewillt dem immer realer werdenden Spuk ein Ende zu setzen, stellen sie Nachforschungen an und stoßen auf ein von ihren Eltern verdrängtes Geheimnis. Halloween im engl. O-Ton ohne UT - Nightmare im engl. O-Ton mit engl. UT

Veranstaltung zur sozialen Krise in Griechenland
@ Podest Offene Rechnungen Dezember 2008. Die polizeilichen Schüsse, die das Leben eines 15-Jährigen abrupt beenden, treiben in ganz Griechenland SchülerInnen, Studierende, MigrantInnen und Prekarisierte auf die Straße. Straßenkämpfe und Plünderungen, aber auch Besetzungen öffentlicher Räume sowie Versammlungen prägten wochenlang den Alltag überall im Lande. Die Wut galt einem immer mehr "entwerteten, überwachten und entfremdeten Leben". Frühling 2010. Der griechische Staat steht praktisch vor der Pleite. Drastische Einschnitte in die Existenzmittel der Lohnabhängigen treffen auf eine reformunwillige Bevölkerung. Nun bewegt sich der in Lohn und Brot stehende Teil des Proletariats und nimmt an Demos und Streiks teil. Genossen aus Griechenland werden darüber berichten, was die letztgenannten Kämpfe mit den ersteren verbindet und wodurch sie sich unterscheiden. Was ist an der Lage spezifisch griechisch und welcher Zusammenhang besteht zur Lage in der BRD und sonstwo auf der Welt? Das widerspenstige Verhalten von Teilen der griechischen Bevölkerung steht in krassem Widerspruch zu der Passivität, mit der hierzulande jede Verschlechterung, in dem Glauben "noch Schlimmeres" abgewendet zu haben, hingenommen wird. Im Fall Griechenland wird nicht nur der Klassencharakter der Krisenbewältigung deutlich, sondern auch die verschärfte Staatenkonkurrenz, die sich in nationalistischer Stimmungsmache niederschlägt.Der Bruch mit diesen Ideologien ist erste Voraussetzung für jeden Widerstand der Lohnabhängigen in der gegenwärtigen Situation. Mit Aktivistinnen der antiautoritären, kommunistischen Gruppe TPTG (Ta paidia tis galarias, Die Kinder der Galerie) aus Athen. Organisiert von: Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft

Infoabend: Zurück aus der Zukunft - Analyse (zivil-)gesellschaftlicher Mobilisierung
@ Podest Bei der Analyse aktueller gesellschaftlicher Mobilisierung in Deutschland herrscht innerhalb der Linken Uneinigkeit. Während die einen von der Dominanz eines zivilgesellschaftlichen Diskurses ausgehen, beschreiben andere die postnazistischen Realitäten mit dem Terminus der »Volksgemeinschaft«. Dies vernachlässigt jedoch das wohl wesentlichste Element der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“, die korporatistische Aussöhnung von gesellschaftlichen Konflikten. Der deutsche Nationalismus ist zwar immer auf den Gemeinschaftskörper fixiert, die Verwendung des Begriffs „Volksgemeinschaft“ erscheint jedoch erst dann adäquat, wenn sich diese tatsächlich etabliert hat. Unter Rot-Grün gelang es, einen modernisierten Nationalismus anzubieten, alte auf Volk und Abstammung basierende Variablen wurden von Integrationsversprechen abgelöst, die das individuelle bürgergesellschaftliche Engagement betonen. Letztlich bedarf es jedoch immer wieder eines institutionellen und ideologischen Anstoßes durch die Regierung und zivilgesellschaftliche Akteure werden nicht die Hand beißen, die sie füttert. Noch heute gibt es viele Linke, die sich von der Zivilgesellschaft eine Menge erhoffen. Die Frage ist, ob zivilgesellschaftliche Befriedung nicht sozialen Konflikten und Aufklärungsprozessen zuwiderläuft. Sie muss zudem im Kontext kapitalistischer Verwertungslogik betrachtet werden, die einer propagierten Autonomie entgegensteht. Insofern stellt sich die Frage, ob sich hinter dem modernisierten Nationalismus nicht nur ein Mittel zur Durchsetzung von Herrschaft verbirgt und inwiefern sich so überhaupt Raum für emanzipatorische Gesellschaftskritik etablieren lässt. Referent_in: Initiative gegen jeden Extremismusbegriff (INEX) aus Leipzig Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht. Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Sleepless in Seattle - Filmreihe im April
@ Nichtraucher_innen-Raum Quiet is the New Loud Die letzten Filme der Reihe zeigen uns die Weiten und die Inseln des Bundesstaates Washington. Zunächst eine ruhige, unaufdringliche und wunderschöne Dokumentation über Kurt Cobain. Das Großartige an diesem Film ist sein Anti-Hype um den Sänger von Nirvana, denn er ist so gut wie nicht zu sehen. Zu langsamen Filmaufnahmen hören wir lediglich eines seiner letzten Interviews und begeben uns dabei auf eine Reise durch die Provinz nach Olympia und auch Seattle. Die Verfilmung von David Gutersons Buch „Schnee, der auf Zedern fällt“, welches auf den Inseln vor Washington spielt, beginnt ebenso leise. Der Hauptstrang der Geschichte spielt im Winter und der viele Schnee scheint die Geräusche zu schlucken. Während eines Gerichtsprozesses Mitte der 1950er Jahre entfalten sich zunehmend immer mehr persönliche und politische Dramen. Der Journalist Ishmael begegnet im Gerichtssaal seiner ersten Liebe Hatsue wieder, die mit ihrer Familie nach den Angriffen auf Pearl Habor in Internierungslager abtransportiert wurde. Sie ist nun die Ehefrau des angeklagten Kabuo, der den Fischer Carl ermordet haben soll und im Gerichtssaal erneut mit dem offenen Rassismus der weißen Inselbewohner_innen konfrontiert wird.

Sleepless in Seattle - Filmreihe im April
@ Nichtraucher_innen-Raum „This is what Democracy looks like!“ Die Politik der 1995 gegründeten Welthandelsorganisation (WTO) steht beispielhaft für die Prinzipien und Folgen der Globalisierung - Schutz des unbegrenzten Kapitalflusses, Intransparenz oder Umweltzerstörung. Das Treffen der WTO 1999 in Seattle und der Verlauf der Proteste samt ihrer Folgen sollten prägend sein für die weltweite globalisierungskritische Bewegung. In den Texten US-amerikanischer Aktivist_innen ist z.B. zu lesen: „Der Kampf von Seattle markiert einen Wendepunkt in der Politik der Globalisierung. Er stellt das Aufkommen einer weltweiten Bewegung dar, mit dem Versuch, die Grenzen des globalen Kapitals zu bestimmen. Die Straße von Seattle liefert dieser Bewegung weitreichende Möglichkeiten - wenn sie die Schlaglöcher auf der Straße vermeiden kann.“ Die Dokumentation „Trade Off“ von Shaya Mercer wirft einen eindrücklichen Blick auf die fünf Tage des Protests und die beteiligten Menschen, der jedoch verständlicherweise etwas selektiv und recht pathetisch erscheint. Der Film „Battle in Seattle“, der ironischerweise das „Seattle International Film Festival“ von 2008 eröffnete, basiert zu einem großen Teil auf dieser Dokumentation, erweitert um spielfilmtypische Nebenhandlungen, die das Geschehen von wirklich allen Seiten beleuchten sollen.

Infoabend: Irrsinn der Normalität - Nation, "deutsche" Geschlechter und Sport
@ Podest Vier Jahre ist es nunmehr her,dass die euphorisierte deutsche Nation fahnenschwenkend und mit allerlei schwarz-rot-goldenen Accessoires ausgestattet in die Fußballstadien und auf die öffentliche Plätze stürmte, um ihre Elf Weltmeister werden zu sehen. Was sie in den Stadien und auf den Plätzen fand, war nicht der Titel, sondern sie fand sich selbst. Das Bekenntnis zur Nation ist damals zur Normalität geworden - und damit auch ein mehr oder weniger neuer deutscher Nationalismus. Die WM stellt nicht zuletzt den Kulminationspunkt eines langen Prozesses der Umwidmung der Bonner zur Berliner Republik dar. Anschließend wurde u.a. festgestellt, dass sich viel mehr Frauen für die WM interessiert und als Fans teilgenommen haben als es im normalen Fußball-Alltag üblich ist. Die Eintrittskarte war das Bekenntnis zur Nation. So lässt sich an dieser Stelle fragen wie das Verhältnis von Nation und Geschlecht zu fassen ist? Welche zentralen Leitbilder der „deutschen Geschlechter“ haben sich zum Zeitpunkt der Nationenbildung entwickelt? Was hat sich daran verändert? Und welche Rolle spielt dabei der Sport/Fußball? Diesen Fragen gehen die Berliner Autorin Felicita Reuschling („Deutsche Geschlechter“) und Benjamin Fuchs von der Frankfurter „Projektgruppe Nationalismuskritik“, die das Buch „Irrsinn der Normalität. Aspekte der Reartikulation des deutschen Nationalismus“ herausgegeben hat,nach. Des weiteren erzählt Gerd Dembowski (Berlin) satirische Anekdoten zur EM 2008. Referent_in: Projektgruppe Nationalismuskritik (FF/M) Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache gedolmetscht. Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Sleepless in Seattle - Filmreihe im April
@ Nichtraucher_innen-Raum Stumptown Travelers Stumptown ist einer der vielen Spitznamen der Stadt Portland, die auf den Stümpfen abgeholzter Bäume erbaut wurde. Beide Filme des Abends spielen sowohl in Seattle als auch in Portland. XXX wirkt zunächst sehr leise und wortkarg. Doch es passiert sehr viel, während Nick nachts alleine durch Seattle und Portland streift und seine Meinung per Graffiti kundtut. Dabei trifft er auf Jesse, ist für kurze Zeit nicht mehr alleine und beginnt sich auf seine Zuneigung einzulassen... Gus Van Sant, der „Spezialist für Filme über unangepasste Jugendliche und junge Erwachsene“, zeigt uns im Roadmovie XXX die Freundschaft zwischen Mike und Scott, die sich als Sexworker ihr Geld auf den Straßen von Portland verdienen. Während Scott versucht gegen seine gutbürgerliche Herkunft zu rebellieren, sucht Mike nach seiner Mutter, die er seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat. Die beiden machen sich auf den Weg, um sie zu finden und ihre Reise führt Scott und Mike über Idaho bis nach Italien. Mehr Infos in der Tristeza...

Sleepless in Seattle - Filmreihe im April
@ Nichtraucher_innen-Raum „What is it, Asshole Day?“ Zu Beginn unserer Reihe zeigen wir euch zwei Hetero-Beziehungskomödien. XXX ist eine der besten Highschool-Komödien: Die schlagfertige Kat mit angedeuteter feministischer Grundeinstellung zelebriert ihre Eigenständigkeit - andere nennen es Außenseiter_innentum - während ihre Schwester Bianca die hohlköpfige Schulhofschönheit mimt. Da die Vorlage des Films Shakespeares Stück „Der Widerspenstigen Zähmung“ ist, läßt sich vielleicht schon erahnen, welche Dramen und Zweierbeziehungsabgründe uns erwarten. Ähnlich könnte die Einschätzung des Films XXX lauten in welchem fünf Mitzwanziger in Seattle nach Liebe suchen und Beziehungschaos finden. Der Streifen gilt als eines der gelungensten Porträts der Jugend in den 1990ern und diente als Vorlage für die Fernsehserie „Friends“. Das wirklich Tolle an beiden Filmen ist, wie viel wir nebenbei von Seattle zu sehen bekommen - den Pike Place Market, den Fremont Troll, Capitol Hill, den Lake Union oder auch den Gas Works Park. Mehr Infos in der Tristeza...

Konzert: Planet Ersag (Emo-Punk unplugged)
@ Podest Jan Vondracek, der Sänger von Planet Ersag lebte fünf Jahre seiner erbärmlichen Existenz, auf dem, etwa 10 Parsec entfernten Planeten. Nun ist er wieder zurückgekehrt und verfasste neben seinen Erzählungen über das Leben auf diesem Planeten, viele poetischen Gedichte und Lieder. Als er sich nach Darmstadt begab, um dort die Kunde des Meister Toki und der anderen Wesen, am Institut für Geschichte zu verbreiten gründete er zusammen mit Dennis Jakobi und Matthias Georgi die Tanzgruppe Planet Ersag. Auf unnachahmliche Art und Weiße werden Geschehnisse des Alltags beschrieben, es verbindet sich Realität mit Imaginärem, ohne jedoch die Bodenhaftung zu verlieren. Die Liebeserklärungen entfalten eine unkonventionelle romantische Aura, herbeigeführt durch die ein oder andere ironische Pointe, aber auch durch ergreifend ehrliche Passagen. Bildhafte, von tiefer Melancholie und betrunkener Lebensfreude geprägte Texte. Planet Ersag schlagen gekonnt eine Brücke vom sogenannten „Old-School-Punk“ zur heute populären Indie-Musik und lassen dabei einen ausgefallenen Mix aus purer Energie und romantischer Unbekümmertheit entstehen, der vor allem ihre Konzerte zu einmaligen Erlebnissen macht. Schonmal reinhören: MySpace Eintritt Frei!

Lesung: Schlotzen & Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum Die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert lesen über Raumanzüge und Räuberpistolen, über pelzohrige Prinzessinnen, malade Medusen und allerlei Fortschritts-Fieberfantasien - jeden Monat live und besser als deine Hörspielkassette. Letzten Monat haben wir voreilig Eispaläste und Feen angekündigt und sind dann stattdessen mit Drachen und Körpertherapeutinnen im Gepäck aufgeschlagen. Diesmal machen wir die märchenhaften Versprechen wahr und legen noch Alraunen und vielleicht sogar den einen oder anderen Zombie drauf. Außerdem werden ganz neue Medientechniken erprobt - mehr dazu demnächst auf unserem Blog, und mehr Vorgelesenes am 1. April in der Tristeza. Mehr unter: Schlotzen&Kloben

Infoabend: Möhrchen statt Deutschland! - Einführung in historisch verorteten Antinationalismus
@ Podest
Zum „Super-Gedenkjahr“ 2009 anlässlich 60 Jahre BRD und 20
Jahre Mauerfall zog ein rosa Häschen aus, um gegen die deutsche
Selbstbeweihräucherung anzustinken. Es war dort zu sehen,
wo Deutschland versuchte, sich als Nation zu präsentieren
- Pink Rabbit kam unter anderem zur Premiere vom Stauffenberg-
Film Walküre, störte den Bund der Vertriebenen, verlieh der
taz das Ehrenkreuz in Plüsch und machte sich über die Inszenierung
der Varusschlacht lustig. Die Kampagne der Naturfreundejugend
Berlin sorgte also für allerlei Aufregung. Ganz nebenbei
entstand auch eine Broschüre, die die antinationale Position des
Pink Rabbit zusammenfasst. Sie grenzt sich dabei gegen einen
einseitigen, ahistorischen, auf Kapitalismuskritik verengten Antinationalismus
ab: Das Pink Rabbit begreift Nation als herrschaftliches
Konstrukt, das historisch mit der Entstehung des Kapitalismus
und der kolonialen Weltordnung zusammenhängt, eine
Abgrenzung nach außen und eine Homogenisierung nach innen
herstellt und sich aktuell in konkreten Praxen wie bspw. den nationalen
Wendefeierlichkeiten zu legitimieren versucht. Dabei
sind moderner Antisemitismus, Rassismus und Geschlechterverhältnisse
weitere zentrale Topoi für die Kritik des Hasen.
Die Veranstaltung wird die Inhalte der Broschüre vorstellen und
einen ersten Einblick in einen historisch situierten Antinationalismus
a la Pink Rabbit geben.
Referent_in: AK Pink Rabbit der NFJ Berlin
Die Veranstaltung wird gebärdengedolmetscht.
Teil der Reihe Von Lichterketten und anderen Aufständen präsentiert von der Tristeza-VeranstaltungsAG.

Lange Nacht gegen Nazis mit der Künstlerin aus Paris
@ überall Konzert: Künstlerin aus Paris Die "Künstlerin aus Paris" ist zu zweit. Zwei Musikerinnen wie aus der Zeit gefallen. In Ringel-Overall und mit Pierrot-Lippen spielen sie Chansons, die noch nicht vom Rock'n'Roll belästigt wurden. Moritaten, Frivolitäten, Hinterhof-Romantisches von Claire Waldorff bis Hans Albers. Mit Gitarre, Glockenspiel, Akkordeon, zweistimmigem Gesang und viel Wirbel und großem Hallo schicken sie Schnauze, Herz und Selbstbestimmung auf große Fahrt über den Teich, wo die echten Kerls wohnen. Im Anschluss bohemischer Lebensgenuss mit diversen Soli-Spielereien für den Neuköllner Fonds gegen Nazi-Angriffe. Angemessene Garderobe wird honoriert. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Kampagne Kein Ort für Nazis und des Langen Tag gegen Nazis.

Solidarischer Kaffeeklatsch gegen Polizeigewalt
Cakes Against Cop Violence - Die Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt lädt ein zu Information und Austausch beim solidarischen Kaffeeklatsch. KOP ünterstützt seit 2002 gemeinsam mit den Beratungsstellen ADB eV, EA und ReachOut sowie Netzwerke Selbsthilfe eV die Betroffenen in ihrem Kampf gegen das ihnen widerfahrende Unrecht und setzt sich für die öffentliche Wahrnehmung des Themas ein. KOP vermittelt Beratung, psychologische Hilfe und rechtsanwaltschaftlichen Beistand. Gerichtskosten können durch den von KOP gegründeten Rechtshilfefonds mit übernommen und jeder Fall auf unserer Webpage dokumentiert werden. KOP fordert: die Abschaffung der verdachts- und anlassunabhängigen Kontrollen; die transparente und lückenlose Dokumentation der Verdachtsgründe polizeilichen Handelns; die individuelle Konnzeichnungspflicht; eine effektive und unabhängige Kontrolle polizeilicher Praxis. KOP wehrt sich außerdem gegen das polizeiliche System von racial profiling, Misshandlung, Vertuschung und Verfahrensverschleppung.
Film zu Queerfeminismus und Ökonomiekritik
@ Nichtraucher_innen-Raum -------------------------- Im Rahmen des Events Who Cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik werden in der Tristeza Filme zum Thema gezeigt. ---------------------------- 20.00 - 22.30 Uhr: Mit einem Lächeln auf den Lippen. Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vors Arbeitsgericht (Deutsch/Spanisch mit englischen Untertiteln) Von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und Monica Orjeda. "Ich dachte, ohne Papiere hätte ich keine Chance. Als sie mir sagten, dass ich auch ohne Papiere mein Recht einfordern kann, war das für mich ganz neu. Ich dachte immer, ohne Papiere geht gar nichts. Anfangs war ich sehr nervös. Jetzt nicht mehr, ich bin viel mutiger geworden. Jetzt sage ich, ich verlange nur, was mir gehört. Ich erwarte nicht, dass mir jemand etwas schenkt. Ich verlange nur, was mir zusteht. Es ist der Lohn für meine Arbeit, die ich bereits geleistet habe." (Ana S.) Ana S. beschließt nach 3 Jahren unterbezahlter Hausarbeit bei einer Hamburger Familie, dass sie einen angemessenen Arbeitslohn vor Gericht einklagen will - obgleich sie als "illegal" gilt, weil sie keinen offiziellen Aufenthaltstitel hat. Trotz aller Schwierigkeiten zeigt dieser Fall, dass es sich lohnt, sich zu wehren. Er zeigt auch, dass dringend Unterstützungsstrukturen geschaffen werden müssen, die es auch anderen Illegalisierten möglich machen, für ihre Rechte zu kämpfen. Dass verschiedene anti-rassistische Gruppen, Initiativen und Organisationen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft in Hamburg den Fall gemeinsam unterstützt haben, und sie zudem eine reguläre arbeitsrechtliche Anlaufstelle für undokumentierte Arbeiter/innen aufgebaut haben, ist ein ermutigender Anfang. Die Regisseurin wird anwesend sein und im Anschluß für Diskussionen zur Verfügung stehen. Mehr: Mit einem Lächeln auf den Lippen

Filme zu Queerfeminismus und Ökonomiekritik
@ Nichtraucher_innen-Raum -------------------------- Im Rahmen des Events Who Cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik werden in der Tristeza Filme zum Thema gezeigt. ---------------------------- 12:30 - 13:30 Uhr: Maggots and Men (Russian with English subtitles) by Cary Cronenwett and Ilona Berger Maggots and Men, an experimental historical narrative set in post-revolutionary Russia, re-tells the story of the 1921 uprising of the Kronstadt sailors with a subtext of gender anarchy. A thoughtful homage to Soviet silent era directors and artists of the Russian avant-garde, the film explores themes of re-invention, revolution, community, and corruption. The Kronstadt sailors had a long tradition as radicals and courageous fighters, beginning with the failed revolution of 1905 (the subject of Battleship Potemkin). Maggots and Men recounts some of the tragic and heroic events that occurred in March of 1921, when the Kronstadt sailors drafted a resolution that supported the factory workers on strike in nearby St. Petersburg. The Kronstadt sailors’ resolution unleashed a chain of events that culminated in a two-week long battle, which after heavy losses on both sides, ended with victory for the Bolsheviks. Revolutionary Committee as they transform, from cohesive to chaotic, as tensions rise in the weeks before battle. Scenes include the strikes in Saint Petersburg, community gardens on the island, life at the base during peacetime, the sailors presenting their resolution to an unwelcoming congress, and the two-week standoff between the sailors and the Red Army. Acknowledging a long tradition of homosexuality amongst sailors, the film has provocative sex scenes that evolve organically out of teamwork in close quarters. Maggots and Men is set in the all male environment of a Russian naval base, but cast with actors from a range of masculine gender expressions, resulting in a film that redefines male, challenges the binary gender construct, and intentionally creates confusion. Maggots and Men positions the struggle for gender equality within a larger struggle for peace and justice. The unique intersection of subject matter brings together both transgender and queer communities as well as audiences members attracted to the political and historical content of the film creating opportunities for cross-community dialogue. more: Maggots and Men --------------------------- 14.30 - 16.00 Uhr: Abortion Democracy (English/Polish with English Subtitles) by Sarah Diehl This documentary feature explores and contrasts changes in Poland and South Africa regarding abortion laws and their impact on the lives of women. In the 90's, Poland banned abortion due to the increasing influence of the Catholic Church after the fall of communism; around the same time South Africa legalized it, reforming the health system after the fall of apartheid. The film reveals how the legal status of women is a direct result of the silencing or empowering of women's voices. In the Polish society and media, women's perspectives were made invisible; in South Africa, on the other hand, they were invited to give public hearings in the parliament about problems in the realm of reproduction. The film aims to emphasize the need for safe abortions and liberal abortion laws. It also, however, illustrates the paradox that the implementation of such laws may have little effect on the accessibility of abortion services. In Poland, for example, illegal abortions are quite available and relatively safe; in South Africa, where the law is very liberal, women have a harder time getting information and services in public hospitals due to judgemental behavior of the health staff. Only a change in the fundamental social and cultural attitudes towards abortion, contraception, and reproductive health can ensure a woman's right to choose in a world where about 80.000 women die every year from unsafe abortions. Abortion Democracy lets its subjects speak for themselves. Interviews include personal stories from activists, researchers, health staff, patients and other men and women who live with the problems every day. It is a thought provoking and challenging film for any audience interested in the international struggle for human rights. more: Abortion Democracy

Lesung: Schlotzen & Kloben live
@ Nichtraucher_innen-Raum Die Herren Nicolaisen, Schmidt und Weinert lesen über Raumanzüge und Räuberpistolen, über pelzohrige Prinzessinnen, malade Medusen und allerlei Fortschritts-Fieberfantasien - jeden Monat live und besser als deine Hörspielkassette.

YEAH! Kneipenquiz No.6
@ überall
Wir möchten Teil einer Jugendbewegung sein! Dieset Mal wird unser Kneipenquiz das Action-Event des Jahres!!! Thema: Jugendkulturen. Seid pünktlich, kommt in Teams! Hauptgewinn ist wie immer eine Flasche Hausschnaps!
Und: Wer in Jugendkultur kommt, kriegt vielleicht Extra-Punkte!
Zum Warmwerden:
1) Welche Jugendkultur fühlt sich am meisten dem Proletariat verpflichtet?
2) Welches Symbol nutz(t)en Hippies als auch Technot_innen sehr gerne?
3) Wie hießen die Breakdancer_innen in offizieller DDR-Sprache?
4) Schminkt eine Person aus Eurem Team im Gothic-Style!
5) Alle Punks klauen den Hippies jetzt ihre Peace-Zeichen!

Tatort war gestern. Krimi-Filmreihe, Part 4
@ Nichtraucher_innen-Raum Zum Abschluss begeben wir uns in das Whodunit-Genre, also zu solchen Filmen, in denen die allmähliche Enttarnung der Schuldigen im Mittelpunkt steht und die hervorragend zum Mitraten einladen. Miss Marple nimmt den Zug und wird in ihm Zeugin eines Mordes. Die Polizei glaubt ihr natürlich nicht und so muß Miss Marple auf eigene Faust die Ermittlungen aufnehmen. Kult-Krimi mit der grandiosen Margaret Rutherford, der genauso altmodisch wie sympathisch und amüsant ist. Ein Millionär serviert den fünf größten lebenden Detektivlegenden quasi sich selbst als „Leiche XXX“. Und alle wissen: irgendwer unter ihnen muss es ja gewesen sein. Gespickt mit Stars ist dieser Film eine Parodie auf bekannte Romanhelden und deren Macken, versehen mit heftigen Seitenhieben auf billige Krimis. Ein mit Spaß am Spinnen erdachtes und Spaß am Spielen gedrehtes Werk, das dem Publikum vor allem eines abverlangt: das alles bloß nicht zu ernst zu nehmen! Mehr Infos in der Tristeza...
Vortrag: Finanzkrise, USrael & Antisemitismuskeule
@ Podest Eine Einführung in die Antisemitismustheorie Pflegt man in der Wirtschaftskrise dem Finanzkapital die Schuld an der Misere zu geben, so ist die Trennung von „raffendem“ und „schaffenden“ Kapital nicht weit. Warum schon dieser Verfolgungswahn eine für den Antisemitismus charakteristische pathische Projektion ist, soll hier ebenso aufgezeigt werden, wie danach gefragt werden soll, warum verkürzte Kapitalismuskritik, Antizionismus und Antiamerikanismus zu einem „neuen Antisemitismus“ geführt haben, bei dem sich rechtsextreme, linke und islamistische Parolen plötzlich aufs Haar gleichen. Referentin: Ljiljana Radonic Veranstaltet von EAG (Emanzipative & Antifaschistische Gruppe) und Gruppe Disparat im Rahmen der Veranstaltungsreihe Antisemitismus und Krise

Tatort war gestern. Krimi-Filmreihe, Part 3
@ Nichtraucher_innen-Raum Am dritten Abend unserer Krimi-Reihe stehen die Bullen im Mittelpunkt. Die beiden verdeckten Ermittler Popeye und Cloudy legen sich mit der heroin-schmuggelnden XXX an - und das auf eine Art und Weise, die zeigt, wie dünn die Trennlinie zwischen Polizei und Gewaltverbrechern ist. Ein packender, authentischer Film, ohne Heldenverehrung und Verklärung, der so neue Maßstäbe im Krimigenre setzte und bis heute zu den besten seines Faches zählt. In XXX ermitteln drei total unterschiedliche Cops in einem Fall, der am Anfang sehr klar erscheint. Doch erst sehr spät erkennen sie: trotz der Abscheu, die sie gegeneinander hegen, müssen sie zusammenarbeiten, um in einem Sumpf aus Drogen und Mord zu überleben. Ein mitreißendes Portrait des brutalen, rassistischen sowie korrupten Los Angeles der 50er; dazu ein komplexer Plot, der nie verwirrend wird; filmisch perfekt und in einem Stil, der seinen Vorbildern des Film noir mehr als gerecht wird. Einer der besten Filme der Neunziger! Mehr Infos in der Tristeza...
Tatort war gestern. Krimi-Filmreihe, Part 2
@ Nichtraucher_innen-Raum Am zweiten Sonntag zeigen wir zwei Vertreter der so genannten Heist-Movies: In diesem Subgenre stehen stets die Planung und Durchführung eines „ganz großen Dings“ im Mittelpunkt. In XXX ist dies der Einbruch in ein Juweliergeschäft. Der sehr durchdachte sowie elegant inszenierte Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte und vor allem die halbstündige Einbruchsszene, die komplett ohne Dialog und Musik auskommt, gilt heute als cineastische Meisterwerk. XXX haben ihren großen Coup schon hinter sich und offensichtlich alles ganz schön vergeigt: ein explodiertes Schiff, einige Tote und viele Fragezeichen stehen am Anfang des Films. Kevin Spacey als einziger Überlebender erzählt den Ermittlern und damit dem Publikum wie es zu dem Fiasko kam... oder so ungefähr. Ein Film, der mit seiner virtuos erzählten Geschichte zum Mitraten einlädt und Wahrheit als etwas höchst Subjektives erscheinen läßt. Mehr Infos in der Tristeza...
Tatort war gestern. Krimi-Filmreihe, Part 1
@ Nichtraucher_innen-Raum An diesem Sonntag gibt es zwei Gaunerkomödien zu sehen: Mächtig gewaltig aktiv im Ganovengeschäft ist die Olsenbande, meist jedoch mit bescheidenem Erfolg: Egon, Kjeld und Benny gehen im neunten (und schönsten) Teil der dänischen Filmreihe auf die Jagd nach einer wertvollen Vase. Man muss die Vorgeschichte nicht kennen, um sich bei diesem Film prächtig zu amüsieren und so die liebenswerten Hauptakteure samt ihrer Marotten kennenzulernen. Nach Genuß des Filmes läßt sich vielleicht auch verstehen, wie die Möchtegernkriminellen in der DDR zum Kult avancieren konnten. In XXX legen sich Robert Redford und Paul Newman als kleine Trickbetrüger mit einem Mafiaboss an, an dem sie sich für einen Mord an einem Freund rächen wollen. Ein sehr unterhaltsamer Film im Ambiente der 30er, mit tollen Schauspielleistungen, wunderbarer Ragtime-Musik und so vielen verrückten Wendungen, das dem Publikum beim Zuschauen fast schwindelig wird. Mehr Infos in der Tristeza...
Raumanzüge & Räuberpistolen - Schlotzen&Kloben lesen live
@ Nichtraucher_innen-Raum Nach kurzem Zwischenschnauf liest das Autorenkombinat Schlotzen&Kloben wieder in der Tristeza. Mit dem neuen Jahr hat sich auch der gnadenlose Zukunftsoptimismus eingeschlichen, deshalb gibt es diesmal echte Raumanzüge und anderweitige Fortschrittsfieberphantasien. Mehr noch: Aufgrund dieses mathematischen Machbarkeitsglaubens hat sich Schlotzen&Kloben entschlossen, ab jetzt jeden ersten Donnerstag im Monat am gleichen Ort zur gleichen Zeit aufzutreten! Mehr Infos hier.
Infoabend: Geschlechterfantasien. Du musst den Scheiß fühlen!
@ Hauptraum Eine Analyse der gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen faschistischer Ideologien klärt nicht, wie diese Ideologien auf Subjektebene umgesetzt werden. Die Analyse greift notwendig zu kurz, wenn sie das Geworden-Sein der Subjekte als nationale und geschlechtliche Wesen nicht reflektiert. Denn die bürgerliche Gesellschaft als Nährboden der verschiedenen Faschismen ist ohne Geschlecht und Nationalität nicht denkbar. Somit kann angenommen werden, dass Geschlecht und Nationalität ebenso zu den Voraussetzungen faschistischer Vergesellschaftung zählen. Ausgehend von der Psychoanalyse des soldatischen Mannes, vorgelegt in Klaus Theweleits "Männerfantasien", wird der Versuch unternommen, das Geschlecht selbst, seine Verbindung zur Nation und seine Bedeutung für faschistische Ideologien, kritisch-psychoanalytisch zu zerlegen. Geschlecht und Nation müssen gefühlt werden. Wie funktioniert das? Wie lässt sich dieses Gefühl wieder aufbrechen? Zur Annäherung an diese Fragen werden Theweleits Begriffe und Thesen aus zwei Richtungen kritisch durchschritten. Mit Thomas Laquer und Judith Butler wird untersucht, wie tragfähig sie noch sind, wenn geschlechtliches und nationales Identifizieren als solches nicht vorausgesetzt wird. Aus der Perspektive marxistischer Subjektwissenschaft stellt sich zudem die Frage, inwieweit Theweleits Kategorien historisch empirisch entickelt sind. Vortrag und Diskussion mit Marcel Wolters (Wien). Mehr Infos hier.

SciFi mit HiFi. Science-Fiction-Filmreihe, Part 4
@ Nichtraucher_innen-Raum Zum Abschluss unserer Reihe gibt es noch einen Ausflug in die Trash-Ecke: Jane Fonda als XXX wird beauftragt durchs Weltall zu vögeln, ähhh, zu fliegen um den Oberbösewicht Durand Durand ausfindig zu machen. Was sie dabei so erlebt, passt kaum auf eine rosa Plüschhaut. Einer der besten schlechtesten Filme aller Zeiten, der nicht nur die Flower-Power-Bewegung aufs Korn nimmt, sondern auch als Vorreiter der Sexwelle der 70er gilt. Wollen wir mal hoffen, dass uns die Strahlen der Lustorgel nicht gleich treffen. XXX wäre auch ein gutes Ziel der XXX, einer Terrorgruppe, die es auf die Schönen der Gesellschaft abgesehen hat. Doch die Entführung der Tochter eines Firmenchefs geht gehörig in die Torte und auf der Flucht durchs All zeigt sich bald: Es kämpft doch nur jeder für sich bzw. alle gegen alle. Der von Pedro Almodovar produzierte Film parodiert, garniert von einigen Splatterelementen, ganz lustig den antiimperialistischen Befreiungskampf und stellt die Fragen nach den egoistischen Interessen „politischer“ Bewegung. La lotta continua! Mehr Infos in der Tristeza...

SciFi mit HiFi. Science-Fiction-Filmreihe, Part 3
@Nichtraucher_innen-Raum
Am dritten Abend gibt’s Besuch von den bösen Außerirdischen: In XXX wird die Bevölkerung einer Kleinstadt nach und nach im Schlaf durch emotionslose Doubles ersetzt. Aber Gott sei dank hat jemand den Arzt gerufen! Mit minimalen Mitteln schafft der Film eine Atmosphäre der Paranoia und verlässt sich voll und ganz auf die Wirkung des psychischen Terrors, auch wenn's etwas altbacken herkommt. Nicht umsonst einer der Filme, der mit die meisten Remakes nach sich zog.
Sehr viel weniger zurückhaltend treten da die XXX in James Camerons zweitem (und besten) Teil der gleichnamigen Reihe auf: Kaum ist die unverwüstbare Ripley von ihrem albtraumhaften ersten Trip durchs All zurückgekehrt, wird sie gebeten, eine Exkursion zum Heimatplaneten der XXX zu begleiten, wobei nur sie weiß, das es eben diese dort gibt. Niemand will ihr so recht glauben, doch wer nicht hören will, muss sterben!
Dieser grandios inszenierte und unerträglich spannende Film setzt bis heute Maßstäbe im Sci-Fi-Action-Kino, stellt nebenbei Fragen zur Moral des Militärs und lässt auch Muttergefühle nicht zu kurz kommen. Nobody leaves this planet alive...
Mehr Infos in der Tristeza...

SciFi mit HiFi. Science-Fiction-Filmreihe, Part 2
@ Nichtraucher_innen-Raum Zweitausendzehn - Das Jahr in dem wir Filme ansehn. Im Januar lädt euch die Tristeza jeden Sonntag zur Science-Fiction-Filmreihe. Wir zeigen acht Klassiker des Genres, ganz unterschiedlichster Natur. Jeder Abend verfolgt seinen eigenen Schwerpunkt: apokalyptische Visionen, technologisierter Albtraum, die bösen Außerirdischen und Trash im Sci-Fi-Gewand sind die inhaltlichen Klammern. Wir hoffen, einen kleinen Einblick in das Genre geben und dessen unterschiedlichste Facetten etwas beleuchten zu können. Alle Filme wie immer in der Originalfassung mit Untertiteln, wenn möglich im Director's Cut, mit bombastischem Sound und gegebenenfalls auch Platz für Diskussionen. Viel Spaß! Die Filme des zweiten Abends porträtieren jeweils eine hochtechnologisierte wie auch erschreckende Gesellschaft. Das Individuum XXX schreitet durch eine absolut homogene Gesellschaft, in der Gefühle und Emotionen jeder Art unterdrückt werden. Doch siehe da: werden die hemmenden Pillen mal abgesetzt, dann klappt's auch wieder mit der Mitbewohnerin. Und solche neuen Erfahrungen können den guten XXX ja nur verrückt machen... George Lucas entwirft in seinem ersten (und wohl auch intelligentesten) Film eine in weiß-gehauchte Dystopie, in die er das Publikum nichtserklärend hineinwirft. Das beängstigende Zukunftsszenario in XXX ist da schon weitaus bunter: Die Gangmitglieder Kaneda und Tetsuo heizen auf ihren Motorrädern durch ein Neo-Tokio nach dem dritten Weltkrieg. Unverhofft werden die beiden ein Teil der Jagd auf den sagenumwobenen XXX, der mit seinen Erscheinen die Welt retten oder zerstören kann. Dann bemerkt Tetsuo noch ungeahnte Kräfte bei sich, und dann ist der Größenwahn auch nicht mehr fern. Der Kultfilm des Manga, brillant gezeichnet, rasend als auch überbordernd erzählt und mit einer harschen Gesellschaftskritik versehen. Mehr Infos in der Tristeza...

SCHNEEBALLSCHLACHT: Tristeza und Elch brauchen Eure Hilfe!
auf dem Reuterplatz
An unsere lieben Freund_innen,
sonst findet ihr immer Zuflucht bei uns, wir helfen Euch aus den kleinen
und großen Depressionen und befriedigen Eure Gelüste wo wir können. Ihr
könnt nun einen kleinen Teil davon zurückgeben und Eure Dankbarkeit
erweisen - denn diesmal braucht Eure Lieblingskneipe EURE Hilfe!
Autonome Nichtskönner_innen, die anscheinend zu viel Zeit und Langeweile
haben, entwendeten gestern feige vermummt unseren ELCH, der auch Euch
jeden Abend überm Tresen begleitet hat. Die Schweine fordern uns nun
heraus zu einer Schneeballschlacht... Wenn wir die Schlacht gewinnen, kriegen wir unseren
geliebten Elch zurück. Er lebt noch, wird aber fies gequält. Wie es ihm
ergeht, stellen diese elchverachtenden Blödis auch noch in der
Öffentlichkeit auf Facebook dar.
Also: Wir erwarten Eure Solidarität und Unterstützung zur
Wiedererlangung unseres Elches!
Erste Ermittlungen haben im Übrigen ergeben, dass die Fieslinge mit dem
ORI in der Friedelstraße unter einer Decke stecken. Nie, nie, nie wieder
ORI!
Kino: Animationsfilm-Reihe #4
@ Nichtraucher_innen-Raum Am vierten Abend widmen wir uns Utopien und Zukunftsängsten und der großen Frage, ob alles bleibt wie es ist - oder noch schlimmer wird: Die zunächst vorgestellte Serie handelt vom Kampf gegen Engel genannte Kreaturen, die die Menschheit vernichten wollen. Deren Gegenstrategie: Die Evolution des Menschen zu vollenden. Der erste Film spielt im futuristischen Paris 2054, wo das Verschwinden einer Wissenschaftlerin aufgeklärt werden soll, deren Forschungen nichts geringeres zum Ziel haben als Unsterblichkeit. Im zweiten Film werden dagegen Menschen als käfergroße Haustiere gezeigt, die wie Ungeziefer gejagt und ausgerottet werden. Der Alltag der winzigen Menschheit in oft brutalen Bildern. EINTRITT FREI Infos zu Filmen und genauen Vorführzeiten gibts in der Tristeza.

Kino: Animationsfilm-Reihe #3
@ Nichtraucher_innen-Raum Der dritte Abend handelt von gesellschaftlichen Grenzen und deren Überschreitung: Zwischen gruseliger Spannung und tiefgründigem Humor angesiedelt, thematisiert der erste Film die Gefahren von künstlicher Reproduktion und Klonen. Während die Welt der Lebenden im nächsten Film von aristokratischen Snobs und unter der eisernen Hand der Kirche regiert wird, geht es im Reich der Toten viel bunter und herzlicher zu. Im letzten Film des Abends soll die heruntergekommenen Stadt Treasure Town in eine Entertainmentwelt umgestaltet werden. Die beiden Brüder Black und White nehmen den Kampf dagegen auf, um sich vor dem Wandel zu retten und werden feststellen, dass alles nicht so einfach und klar ist, wie es scheint. EINTRITT FREI Infos zu Filmen und genauen Vorführzeiten gibts in der Tristeza.

Lesebühne: Schlotzen & Kloben
@ Nichtraucher_innen-Raum Schlotzen & Kloben prästentiert phantastische Geschichten rund um Raumanzüge & Räuberpistolen. Die Herren Nicolaisen, Schmidt & Weinert lesen live und besser als deine Hörspielkassette. Von trübseligen Strahlenkanonen, bärenohrigen Prinzessinnen und Einhornfohlen mit gutem Musikgeschmack und schlechter Haut. Raus aus dem Schmuddelwetter, rein ins wohlig-warme Fantasie-Raumschiff und dem Klang der Murmeltriebwerke gelauscht! Mehr Infos und Geschichten zum Anhören unter schlotzenundkloben.blogsport.de.

Kino: Animationsfilm-Reihe #2
@ Nichtraucher_innen-Raum Auch am zweiten Sonntag wird uns das Thema Krieg und gesellschaftliche Ideologien beschäftigen: Ein bekannter tschechischer Regisseur schafft mit seinen Kurzfilmen eine sarkastische Abrechnung mit der Unterdrückung von Individualität und den Auswirkungen politischer Systeme auf das Individuum. Der erste längere Film führt uns mitten in den Kalten Krieg und erzählt auf sarkastische Weise wie ein nuklearer Angriff auf England überlebt werden kann. Der zweite Film ist ein dokumentarischer Trickfilm aus der Perspektive eines israelischen Soldaten während des ersten Libanonkrieges: Der erste animierte Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. EINTRITT FREI Infos zu Filmen und genauen Vorführzeiten gibts in der Tristeza.

Konzert: Schnaps im Silbersee
@ Podest Worum geht's? Natürlich um nicht weniger als gut geplante, allgemeine Musikgeschmack- und Welterrettung! Der erklärt bunte Stil des Duos (Gitarre/Bratsche/Cello) rangiert im weiten Feld der Liedermacherei, sie wollen Geschichten erzählen, zum Lachen bringen, Fragen fragen und vor allen Dingen: unterhalten. So entsteht ein fliegender Wechsel von ausgelassenem Gegröle und anspruchsvollen Interpretationen, selten ohne feindeutige Zwischentöne und immer in engem Kontakt zum Publikum.

Kino: Animationsfilm-Reihe #1
@ Nichtraucher_innen-Raum Den ersten Sonntagabend widmen wir dem Zeitalter der großen Ideologien: Es wird einen kleinen Einblick in die Anti-Nazi-Propaganda und antikommunistische Agitation von Walt Disney geben. Dagegen steht der in einer Doku nachgezeichnete Plan von Mickey Maus-Fan Hitler, den „größten und besten Trickfilm aller Zeiten“ zu produzieren, um Walt Disneys „jüdische“ Weltherrschaft zu brechen. Außerdem zeigen wir eine an reale Erlebnisse angeknüpfte sehr persönliche Verarbeitung der Schrecken des Zweiten Weltkrieges in Japan und ein Film, der eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Stalinismus in der Sowjetunion in sich trägt. EINTRITT FREI Infos zu Filmen und genauen Vorführzeiten gibts in der Tristeza.

JUHU!!! Kneipenquiz Nr. 5: Musik der 80er
@ überall
Was haben The Cure, Madonna, Modern Talking und Fönfrisuren gemeinsam?
We just can't get enough: LoveparadeAG08 lädt zum fünften Kneipenquiz, diesmal zum Thema "Musik der 80er". Kommt in Teams, seid pünktlich! Hauptgewinn: Eine janze Flasche Hausschnaps!
Das am meisten nach 80er aussehende Team (Leggings, Schulterpolster, Neonfarben etc.) bekommt Extra-Punkte!
Zum Warmwerden:
- Wie heißt der Frontman von Depeche Mode?
- Welche Band nutzte als erstes den Begriff "Neue Deutsche Welle" zur
Kategorisierung ihres Debüt-Albums?
a) Trio b) DAF c) Fehlfarben d) Die tödliche Doris
- War das teuerste Musikvideo der 80er von Madonna, Duran Duran oder
Michael Jackson?

Lesebühne: Schlotzen & Kloben
@ Nichtraucher_innen-Raum Schlotzen & Kloben prästentiert phantastische Geschichten rund um Raumanzüge & Räuberpistolen. Die Herren Nicolaisen, Schmidt & Weinert lesen live und besser als deine Hörspielkassette. Von trübseligen Strahlenkanonen, bärenohrigen Prinzessinnen und Einhornfohlen mit gutem Musikgeschmack und schlechter Haut. Raus aus dem Schmuddelwetter, rein ins wohlig-warme Fantasie-Raumschiff und dem Klang der Murmeltriebwerke gelauscht! Mehr Infos und Geschichten zum Anhören unter schlotzenundkloben.blogsport.de.

Diskussion: Verschwörungskongress in Berlin
@ Nichtraucher_innen-Raum Anlass dieser gemeinsamen, möglichst hierarchiearmen Diskussionsrunde ist ein sogenannter "Kongress der unabhängigen Medien" am 14./15.11. in Berlin. Diese "unabhängigen Medien" setzen sich im Wesentlichen aus querfrontlerisch kompatiblen Verschwörungssites und Blogs wie etwa "Radio Utopie", 9/11-conspiracy-Seiten wie "08/15-Info" und "zeitgeist-revolution" zusammen. Ferner ruft die Obskur-Partei "Büso" zu dieser Veranstaltung auf. Die linke Newsgroup "Querfront-Info" veranstaltet eine Diskussions- und Informationsveranstaltung im Vorfeld: Daniel Kulla (Autor von "Entschwörungstheorie") ist nebst anderen ExpertInnen geladen. mehr Infos
Infoabend: Das Konzentrationslager Columbia-Haus
@Nichtraucher_innen-Raum Das KZ Columbia- Haus kann als eines der frühen Konzentrationsläger als eine Art "Übungsstätte" für die darauffolgenden KZs gesehen werden. Vor allem waren hier politische Gegner, Homosexuelle und "Asoziale" inhaftiert. Innerhalb dieser Veranstaltung wollen wir euch über die Hintergründe und die Geschichte des einzig eigenständigen Berliner Konzentrationslagers am Columbiadamm, welches häufig in Vergessenheit gerät, informieren. Referent_in: ANA - Autonome Neuköllner Antifa
Infoabend: Der Genozid an den Herero und Nama
@Nichtraucher_innen-Raum Bis heute, weitgehend aus dem Bewusstsein der deutschen Öffentlichkeit verdrängt, kam es inder ehemaligen Kolonie Deutsch- Südwestafrika zwischen 1904 - 1911 zu einem Genozid an den Herero und der Nama. Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Erinnerung an die Geschehnisse und das Gedenken an die Opfer des Genozids zurück ins Gedächtnis rufen. Referent_in: ANA - Autonome Neuköllner Antifa
Konzert: YOK - pocketpunk an quetsche und ukulele
@ Podest Im 25sten Yahr seines Schaffens präsentiert Yok ein Soloprogramm aus Songs, Texten und Musik. Das Ganze ist eine Mischung aus eigenen Sachen und Klassikern der "mainstream - Subkultur". Da tauchen die THE CLASH dann eben genauso selbstverständlich drin auf wie der Hai, der seine Machtallüren gegenüber "den kleinen Fischen" fast überwindet. Yok singt mit der grundsätzlichen Haltung der Verweigerung aus der Perspektive eines Taxifahrers, der seine Wurzeln in der radikalen Linken hat. Die Texte verhandeln Alltag, Politik, das "kommunikative Auseinander" und Punkomatismus. War er von 1989 - 1994 als "Quetschenpaua" unterwegs und drehte er seine Runden von 1995 - 1999 mit der Politpunkband "Tod und Mordschlag", so ist er heute auch immer noch Teil des Musiktheaterkollektivs "Revolte Springen" und pflegt mit seiner neuen Band "option weg" das Motto TRÜMMER/TRÄUME/TRASH. Es geht auch anders, aber so geht es auch! mehr Infos: http://pocketpunk.so36.net

Infoabend: Gruseln auf dem Garnisonfriedhof
@Nichtraucher_innen-Raum Jährlich treffen sich im November am Columbiadamm, Neukölln, aktive Bundeswehr- und ehemalige Wehrmachtsangehörige, soldatische Traditionsverbände, Burschenschafter, alte und neue Nazis und viele mehr zum „Volkstrauertag“, um ihre gefallenen Deutschen zu beweinen und sie gleichzeitig als Opfer zu stilisieren. Wir möchten Euch einen geschichtlichen Überblick über das bisher Geschehene geben und Euch über unsere Kritik am sogenannten „Volkstrauertag“, die prägnantesten Denkmäler, aber auch die bisherigen antifaschistischen Aktionen informieren. Referent_in: ANA - Autonome Neuköllner Antifa
Infoabend: Überwachung
@ Nichtraucher_innenraum Zum Ende der Veranstaltungsreihe beschäftigen wir uns mit den neuesten Entwicklungen und staatlichen Planungen zur Ausweitung der Überwachung. Dass dieses Thema eine ungeheure Brisanz aufweist, zeigten nicht zuletzt die Demonstrationen unter dem Slogan "Freiheit statt Angst". Wir wollen eine gesellschaftspolitische Betrachtung folgender Themenbereiche vornehmen: Vorratsdatenspeicherung, Biometrie in Ausweisdokumenten, BKA-Gesetz und Onlinedurchsuchung. Referent_in: Chaos Computer Club Eine Veranstaltung der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]

Infoabend: Rechtswidrig aber straffrei - Abtreibung in Gesetz und Praxis
@ Podest Abtreibung ist in Deutschland verboten. Nicht strafbar, aber weiterhin rechtswidrig ist sie lediglich bei einigen Indikationen. Was dieses Gesetz für die gynäkologische Praxis bedeutet und welche Umstände es Frauen außerdem erschweren, eine Abtreibung zu erhalten und auch über die Bedingungen dieser mitzubestimmen, spricht Dr. med. Blanka Kothe, Gynäkologin am Vivantes Humboldt-Klinikum, Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin. In Berlin ist es möglich eine_N Ärzt_in zu finden, die_der auch nach der 22. Woche eine Abtreibung durchführt, in ganz Bayern nicht. Welche Unterschiede gibt es noch? Welche Auswirkungen hat dies? Darüber berichtet Prof. Dr. Ulrike Busch, Professorin für Familienplanung an der Hochschule Merseburg (FH). Veranstaltet von: ak linker feminismus Infos: http://no218nofundis.wordpress.com

Infoabend: Aufbau politischer Repressionsorgane
@ Nichtraucher_innenraum !!!ACHTUNG! TERMINVERSCHIEBUNG!!! In diesem Vortrag wollen wir uns mit Polizei und Inlandgeheimdiensten der BRD auseinandersetzen. Dabei soll es nicht nur um den Aufbau dieser staatlichen Organe, sondern auch um deren konkrete Wirkungs- und Vorgehensweisen gehen. Das von Politik und Medien allgemein vermittelte Bild des objektiv über allen stehenden Rechtsstaates soll an Hand einer theoretischen und empirischen Analyse hinterfragt werden. Referenten: RA Sönke Hilbrans und RA Peer Stolle, beide sind Mitglieder des Republikanischen Anwaltsvereins Eine Veranstaltung der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]

Infoabend: Historische Entwicklung der Repression in der BRD
@ Nichtraucher_innenraum Thema dieser Veranstaltung ist die historische Entwicklung der politischen Repression in der BRD. Es wird auf die Akteure beim Aufbau der politischen Repressionsorgane und die Veränderungen der Repressionspolitik eingegangen. Dabei soll versucht werden die verschiedenen Phasen der Repression zu kennzeichnen. Referent: RA Ulrich von Klinggräff, Mitglied des Republikanischen Anwaltsvereins Eine Veranstaltung der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]

Infoabend/Vernissage: Fortress Europe
@ Podest Bis Mitte Oktober wird die Ausstellung „Festung Europa“ von Oma Maier alias Peter Schmidt bei uns zu sehen sein. Passend zum Thema der Ausstellung wird es einen Vortrag über die europäische Grenzschutzbehörde FRONTEX geben. Darin wird er über die Entstehung von FRONTEX berichtet, sowie über Akteure, Struktur und Aufgaben dieser Behörde informiert. Der Künstler Peter Schmidt aus Baden-Württemberg setzt sich in seiner Kunstinstallation „Festung Europa“ mit den Außengrenzen Europas auseinander. Er hat ein detailreiches Modell geschaffen, in dessen Mitte eine Festung aus dem Meer aufragt. Stacheldraht und uniformierte Grenzschützer schirmen sie ab. Aus der Festung erhebt sich ein mehrstöckiger, belebter Büroturm aus Glas. Der hell erleuchtete und transparente Turm bildet einen Gegensatz zu der martialisch und düster wirkenden Festung. Ebenfalls dunkel erscheint das die Festung umgebende Wasser. Darauf sind Flüchtlinge in winzigen Booten zu sehen, die versuchen, an dieser Festung zu landen. Peter Schmidt schafft mithilfe dieses Modellbaus und der stark vergrößerten Fotos, die er aus verschiedenen Perspektiven von dieser Installation gemacht hat, ein verdichtetes Bild der europäischen Abschottungspolitik und ihrer Folgen. Weitere Infos zu Peter Schmidt und seinen Werken unter: http://www.oma-maier.de

Infoabend: Antifaschistischer Widerstand in Neukölln 1933-1945
@ Podest Erinnern heißt kämpfen Die BRD präsentiert sich heute gerne als geläutert und Vorbild in Sachen „Erinnerungskultur“. Dabei geht es darum einen positiven Bezug zur deutschen Nation zu konstruieren, indem sich die BRD in die Tradition des vermeintlichen Widerstandes deutschnationaler Kräfte a la Stauffenberg setzt. Uns geht es bei dieser Veranstaltung darum, den Widerstand derjenigen zu würdigen, die sich nicht in den Dienst des nationalen Projekts stellten, sondern aus antifaschistischer, emanzipatorischer Position heraus gegen das NS-Regime kämpften. Dies soll im Besonderen am Beispiel Neuköllns dargestellt werden. Referent: Dr. Günter Wehner - Historiker und Experte für den Berliner antifaschistischen Widerstand Eine Veranstaltung der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA]

Konzert mit Viviane
@Podest
ein tick taktlosigkeit
und ein zacken fernweh
in selbstgeschriebenen chansons, liedern, songs und canções
gegen kopfverdrehende alltäglichkeit
und unterhosenzählende
überwachungsinstitutionen

Street Cinema "Bulbz"
@Nichtraucher_innen-Raum
Bulbz is a Hungarian visual group which is using old fashioned techniques during its performances. The leader of the group, Mr. Szeredi Csaba, is a serious collector of old 16mm and 8mm film for many years now. He makes regular projections based on his enormous collection as a visual “add-on” for parties, concerts, exhibitions etc.
A few years ago he joined the post-rock band, Pozvakowski and became responsible for the band’s visual show elements. The sounds and sight of loud and imposing old projectors with old communist propaganda films, home videos and cartoons always make a great and eye-catching / interesting atmosphere at any event. For more infos: http://www.myspace.com/bulbzcinema

Buchvorstellung: Gemachte Diferenz
@Podest Das Konzept der »Rasse« wird seit einigen Jahren in den Biowissenschaften wieder vermehrt verwendet. Dies findet konträr zu den unzähligen Kritiken statt, die einen Bezug auf den Begriff eigentlich ausschließen sollten. Mehr noch: der Boom der Genetik hat zudem neue Formen der biologischen Unterscheidung von Menschen entlang von »Rasse« produziert. Zwar weisen die Sozialwissenschaften darauf hin, dass rassifizierte Unterschiede immer häufiger mit »kulturellen Differenzen« begründet werden, gleichzeitig sind jedoch biologische »Rasse«-Konzepte weiterhin virulent. Dies macht eine kritische Analyse und Diskussion dazu dringend notwendig. Die Autor_innen dieses Bandes beschäftigen sich mit wissenschaftlichen »Rasse«-Konzepten in ihrer historischen Entwicklung vom Kolonialismus bis in die Gegenwart. Sie untersuchen die Konjunktur rassistischer Forschungsprojekte in den heutigen Biowissenschaften sowie die wissenschaftliche Herstellung dieser Konzepte. Wichtige Bezugspunkte sind dabei die sozialkonstruktivistische sowie postkoloniale Theorie, die kritische Weißseinsforschung, die feministische Naturwissenschaftskritik und Ansätze der Wissenschaftssoziologie. Der Band gibt damit einen Überblick über die Kritik an Kontinuität, Reetablierung und Modernisierung von »Rasse« in den biowissenschaftlichen Disziplinen. AG gegen Rassismus in den Lebenswissenschaften (Hg.): Gemachte Differenz. Kontinuitäten biologischer »Rasse«-Konzepte. Unrast Verlag

Mucke, Grill und Massaker #4
@ draussen Jeden Samstag im Juli gibts jetzt von 16 bis 22 Uhr Chillen mit Elektro-Mucke vom Teller, dazu den Special-Sommer-Cocktail "Himbeer-Massaker" und DIY-Gegrilltes: Wir stellen Grill-Equipment, ihr bringt Beef/Tofu usw. Ein Vegi-, ein Fleisch-Grill. Am vierten Termin legen auf: Honz (Trashtech) und Toralf (Electro). Anleitung für Mukke, Grill und Massaker

Infoabend: Zur aktuellen Situation im Iran
@ Podest #iranelection: Marg bar diktator! Der Ruf „Tod dem Diktator!“ schallt Nacht für Nacht von den Dächern Teherans. Im Iran befindet sich das islamistische Regime in der schwersten Legitimationskrise seit 30 Jahren, die Forderungen aus der Bevölkerung nach Freiheit und einem Ende des Regimes werden immer lauter. Die Revolte gegen die islamistische Unterdrückung, maßgeblich getragen von Frauen und Student_innen, wird organisiert über Twitter, Youtube und Facebook, was es immer wieder ermöglicht, die Zensur des iranischen Regimes zu umgehen, sich zu vernetzen und neu zu organisieren. Die Positionen innerhalb der Revolte sind heterogen, der Riss zwischen dem Regime und der Bevölkerung wird immer tiefer, die Repression immer härter. Die vielen Verhafteten, 'Verschwundenen', Gefolterten und Ermordeten scheinen die Revolte nicht stoppen zu können. Eindringliche Solidaritätsaufrufe aus dem Iran werden in Deutschland entweder nicht gehört oder ignoriert. Dabei liefern iranische Aktivist_innen zum einen detaillierte Informationen über die deutsche Technologie, welche iranische Repressionsorgane und Milizen benutzen, zum anderen werden konkrete Solidaritätsaktionen gefordert, wie etwa bestimmte Internetseiten der Milizen zu blockieren oder Twitteraccounts auf Teheran einzustellen. Der Referent Kia Kiarostami (iranischer Filmproduzent im Exil und Mitglied der Gruppe „Säkulare IranerInnen für Freiheit und Demokratie“) gibt einen Einblick in die iranische Gesellschaft, einen Überblick über die Akteur_innen der Revolte, ihrer Positionen und Forderungen, sowie Möglichkeiten einer Solidarisierung. Auf der Veranstaltung werden zusätzlich aktuelle Videodokumente aus den Straßen Irans präsentiert. Eine Veranstaltung der Tristeza-Veranstaltungs-AG.

Mucke, Grill und Massaker #3
@ draussen Jeden Samstag im Juli gibts jetzt von 16 bis 22 Uhr Chillen mit Elektro-Mucke vom Teller, dazu den Special-Sommer-Cocktail "Himbeer-Massaker" und DIY-Gegrilltes: Wir stellen Grill-Equipment, ihr bringt Beef/Tofu usw. Ein Vegi-, ein Fleisch-Grill. Am dritten Termin legen auf: Haus-DJ Schimmel (technotechno) und Plüschgeknister (Minimal). Anleitung für Mukke, Grill und Massaker

Mobilisierungsveranstaltung zum Noborder Camp Lesbos/Griechenland 2009
@ NichtraucherInnenraum Lesbos ist ein zentrales Eingangstor für tausende Flüchtlinge und MigrantInnen, die nach Europa wollen. Sie stapeln sich in kleinen Plastikbooten, bei ihrem Versuch, die Wassergrenze Türkei-Griechenland zu überwinden. Manche schaffen es nie. In den letzten 20 Jahren haben mindestens 1.100 Flüchtlinge und MigrantInnen ihr Leben in der Ägäis verloren. Die griechische Hafenpolizei mit ihren Verhinderungspraktiken der Einreise verletzt die Rechte der Flüchtlinge und gefährdet damit ihre Leben. Gleichzeitig werden ihre Aktivitäten von FRONTEX unterstützt. Dennoch, MigrantInnen lassen sich trotz aller Verschärfungen und Grenzsicherungen nicht aufhalten. Die Veranstaltung liefert einen theoretischen Überblick der Grenzkontrollsysteme europäischer Grenzen und Kriminalisierung der Migration - und lädt ein zur Reise nach Lesbos, wo vom 25.-31.8.2009, gemeinsame Erfahrungen zu Grenzlinien gesammelt werden, um zu diskutieren, zu unterstützen und zu kämpfen. Veranstaltet von FelS- Für eine linke Strömung. Eintritt frei.

Mucke, Grill und Massaker #2
@ draussen Jeden Samstag im Juli gibts jetzt von 16 bis 22 Uhr Chillen mit Elektro-Mucke vom Teller, dazu den Special-Sommer-Cocktail "Himbeer-Massaker" und DIY-Gegrilltes: Wir stellen Grill-Equipment, ihr bringt Beef/Tofu usw. Ein Vegi-, ein Fleisch-Grill. Am zweiten Termin legen auf: Anne (bißchen härter) und Fine (Electro-Pop). Anleitung für Mukke, Grill und Massaker

Mucke, Grill und Massaker #1
@ draussen Jeden Samstag im Juli gibts jetzt von 16 bis 22 Uhr Chillen mit Elektro-Mucke vom Teller, dazu den Special-Sommer-Cocktail "Himbeer-Massaker" und DIY-Gegrilltes: Wir stellen Grill-Equipment, ihr bringt Beef/Tofu usw. Ein Vegi-, ein Fleisch-Grill. Am ersten Termin legen auf: Fine (Electro-Pop) und Uli von nebenan (Technogefrickel). Anleitung für Mukke, Grill und Massaker

Infoabend: Über die rassistische Rede vom "Verfall" deutscher Sprache durch "Kanak Sprak"
@ Podest "Was guckst du?!" „Ischwör, alta!“, „Lassma inne Tristeza gehen.“, „Musstu Doppelstunde fahrn.“ Gemeinsam ist den meisten Vorstellungen über die Ausdrucksweise, die Jugendliche zum Beispiel in Neukölln benutzen, dass es sich dabei um kein „richtiges“ Deutsch handle. Größtenteils wird unterstellt, die Jugendlichen könnten sich gar nicht ausdrücken, seien ungebildet und bedrohten mit ihrem „Kiezdeutsch“ die deutsche Sprache. Doch was soll denn „richtiges Deutsch“ überhaupt sein? Wie entwickelt sich ein Phänomen wie „Kiezdeutsch“? Und was hat die öffentliche Wahrnehmung von Kiezdeutsch mit Rassismus zu tun? Die Veranstaltung möchte eine allgemeine Einführung in die Zusammenhänge von Sprache und Gesellschaft bieten und die rassistische Rede über Kiezdeutsch beleuchten. Es soll gezeigt werden, dass Kiezdeutsch entgegen aller Unkenrufe eine sprachliche Weiterentwicklung ist und überhaupt keine deutsche Sprache bedroht. Die Referentinnen: Antje Hornscheidt ist Professorin für Gender und Linguistik am Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien in Berlin. Heike Wiese forscht zu Kiezdeutsch an der Uni Potsdam und ist dort Professorin für Deutsche Sprache der Gegenwart.

Dein Block mein Kiez #2: Open-Air-Konzert
@ draussen
Es wird Sommer in Berlin. Das nehmen wir zum Anlass, um anzuknüpfen an "dein Block mein Kiez" vom letzten Jahr (siehe: dein block mein kiez 08). Es steht wieder ein Open-Air-Konzert an, welches mit Rap-Statements die Pannierstraße beschallen und für einen unterhaltsamen Sonntagabend sorgen wird. Ergänzen werden wir dies eine Woche später mit einer inhaltlichen Veranstaltung zu "Kanak Sprak" und der rassistischen Rede vom "Verfall" deutscher Sprache.
Nord-Neukölln zwischen "sozialem Brennpunkt" und "Szenekiez": Don't make a habit of it!
Das Line-Up (ab 17.30 Uhr):
Los Renacientes (Rap/Columbia)
www.myspace.com/renacientes
Easy Skankin Sound (Reggae/Roots)
www.myspace.com/easyskankinsound
Schlagzeiln (Rap/HipHop)
www.myspace.com/schlagzeiln
Conexion Musical (Rap/HipHop)
www.myspace.com/conexionmusical
Too Funk Sistaz (Rap/HipHop)
www.myspace.com/toofunksistaz
Sookee (Rap/HipHop)
www.myspace.com/sookeeberlin

Kneipenquiz No.4 : Kultfilme
@ im Großen und Ganzen Was mag Amelie in ihrer fabelhaften Welt nicht? Wie hieß der erste Film des Prügelduos Bud Spencer & Terence Hill? Wer hat in »Zurück in die Zukunft« die Zeitmaschine erfunden? Und nicht zuletzt: Was haben Jackie Brown, Werner Beinhart und Pretty Woman gemeinsam? Freut Euch schonmal auf die vierte Ausgabe unseres Tristeza-Kneipenquiz, diesmal zum Thema Kulfilme. Kommt in Teams, seid pünktlich - wir sind's diesmal auch, versprochen! Also dann: Hasta la quizta, baby!

Konzert: MiaoMio
@ Podest Teile des rein weiblich besetzten Quartett miaomio machen sich auf den Weg von Bonn nach Berlin um in der Tristeza feinen Akustikpop zu spielen. Trotz klanglicher Abwechslung durchzieht alle Songs der Eindruck, dass sich die weniger melancholischen Nichten von Coldplay zum Part-de-deux mit Popgrößen wie Silbermond zum Tanz verabredet haben. www.myspace.com/miaomio

Kickerturnier
Endlich ist es soweit: Ein Kicker-Turnier bei dem der Spaß und der Sinn fürs Spiel im Vordergrund stehen sollen! Bei dem jede_r frei aufspielen kann und die Elowerte nur für einzelne Egos zählen! Ein Losverfahren in den ersten 3 bis 5 Vorrunden wird entscheiden, wer mit wem das folgende K.O.-System bestreitet. Gespielt wird auf 3 Kicker-Tischen oben in der Tristeza. Zusätzlich stehen euch aber auch noch di bekannten Kickertische unten im Keller zur Verfügung, an denen ihr euch eure Wartezeit zwischen den Spielen oder auch nach eurer eventuellen vorzeitigen Ausscheidung vertreiben könnt. Zu gewinnen gibt's Pokale für die ersten 3 Platzierungen und auch der selbstgebastelte Kampfpreispokal wartet auf seinen_ ihre Eroberer_in. Also: Keine festen Partner_innen, keine Gummis oder weitere Hilfsmittel! Startgeld: 3,- EUR Wir freuen uns auf Euch!
Infoabend: Nazis und Islamismus
@ Podest Bei den Debatten um „Islamophobie“ und rechte Bürgerproteste gegen „Islamisierung“ und Moscheebauten gerät oft aus dem Blick, dass das Verhältnis zwischen rechten und nazistischen Gruppen und Islamist_innen keineswegs so eindeutig und immer feindlich ist. Während Nazideutschland auch unter Muslimen weltweit Bewunderung und Unterstützung bis hin zur militärischen Kollaboration zukam, ist heute die Islamischen Republik Iran die Macht, der sich seit 30 Jahren Nazis aus aller Welt zuwenden. Die islamische Revolution im Iran hat schon von Beginn an Bewunderung und Unterstützung aus prominenten Nazikreisen erhalten, zahlreiche Nazis und Holocaust-Leugner_innen haben seit 1979 im Iran Zuflucht vor juristischer Verfolgung gefunden und geben in Teheran Nazi-Schriften heraus. Spätestens seit der Holocaust-Leugner-Konferenz 2006 in Teheran und den Vernichtungsdrohungen gegen Israel ist der iranische Präsident Ahmadinejad ein Held in Internetforen wie Altermedia. Der Vortrag soll deutlich machen, warum es gerade in Deutschland eine antifaschistische Notwendigkeit ist, Islamismus und besonders das im Iran seit 1979 wütende Regime in die theoretische wie praktische Kritik mit einzubeziehen. Schließlich pflegt Deutschland noch immer enge politische, ökonomische und kulturelle Beziehungen zum iranischen Regime, und auch in Berlin gibt es zahlreiche islamistische Kräfte, als Beispiel sei nur die Iran- und Hisbollah-nahe Imam Reza Moschee in der Reuterstraße genannt. Der Referent Martin Tröger ist Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes in Wien. Eine Veranstaltung von Stop the Bomb

Konzert: Vartinik
@ Podest Unsere Freund_innen vom kurdischen Kulturverein ums Eck werden mit ihrer Band Protest- und Revolutionslieder zum Besten gegeben. Kommt vorbei!

Infoabend: Staat, 'Weltmarkt' und die Herrschaft der falschen Freiheit
http://www.top-berlin.net Die Gruppe TOP-Berlin lädt ein zu Vortrag und Diskussion, anlässlich des Erscheinens der gleichnamigen Grundlagenbroschüre des "Ums Ganze"-Bündnisses. Sowohl in der Broschüre, als auch in der Veranstaltung geht es um nicht weniger, als um die politische Gewalt der bürgerlichen Gesellschaft mit all ihrer Freiheit. Die Staatsbroschüre soll zur Positionsbestimmung einer antinationalen Linken beitragen, die sich nicht konstruktiv an der Verwaltung gesellschaftlicher Zwänge beteiligt, sondern mit ihrer Kritik aufs Ganze geht - in Vorbereitung einer Praxis, die Herrschaft und Ausbeutung ein für allemal abschafft. Die Veranstaltung wird mit angemessener kultureller Untermalung statt finden.

Infoabend: Antiamerikanismus und Antisemitismus
ACHTUNG! NEUE UHRZEIT!
veranstaltet vom Arbeitskreis Shalom in der Linksjugend.['solid] und den Jusos Berlin
Infoabend: Islam und Antisemitismus
Veranstaltung mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) Vom Jerusalemer Großmufti bis zu Ahmaddinijad, von der "Mein Kampf"-Übersetzung bis zur Holocaust-Leugner-Konferenz - Antisemitismus ist ein zunehmendes Problem auch und gerade in muslimischen Ländern. Wie hat sich der Antisemitismus in muslimisch geprägten Ländern entwickelt? Inwiefern ist er islamisch und inwiefern arabisch-nationalistisch? Und wie kann eine kritische und differenzierte Auseinandersetzung jenseits der Polemik zum Nahost-Konflikt aussehen? Diese Veranstaltung wird organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Infoabend: Homophober Moslem, toleranter Westen?
Veranstaltung mit Georg Klauda Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung Homosexueller immer wieder in den Blickpunkt der westlichen Medien, die solche Vorfälle gern als Zeichen kultureller Rückständigkeit interpretieren. Einige Bundesländer schlugen deshalb vor, Muslime im Einbürgerungsverfahren nach ihrer Einstellung zu Homosexuellen zu befragen. Zeigen sich deklassierte Halbstarke aus Migrantenfamilien aggressiv gegenüber Schwulen, werden reflexhaft religiöse Motive unterstellt. Dabei beschworen Homosexuelle die Kultur des «Orient» noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts als ein tolerantes Gegenbeispiel zu den Jahrhunderten religiöser und säkularer Verfolgung in Europa. Die klassische arabische Liebeslyrik z.B. ist voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des «aufgeklärten» Abendlands vergeblich sucht. Man mag kaum glauben, dass sich die Lebensweise in islamischen Gesellschaften in einer so kurzen Zeitspanne auf so einschneidende Weise geändert haben soll. Doch gerade diejenigen, die mit dem Finger auf die Homophobie der islamischen Welt zeigen, gehen jeder Erklärung dieses Wandels aus dem Weg. Anhand zahlreicher historischer und aktueller Quellen belegt der Referent, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist. Vielmehr handelt es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen ihrer ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben. Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird. Georg Klauda ist Autor des 2008 im Hamburger Männerschwarm-Verlag erschienen Buches "Die Vertreibung aus dem Serail". Er lebt und arbeitet in Berlin.

Konzert: Chelsy - Martin Arlo - Solo (indie)
http://www.myspace.com/chelsymusic Harmonischer Indie-Rock und raffinierte Folk- und Sixties-Tupfer sind die Farben, in denen Chelsy malt. Die smarte Band aus dem beschaulichen Mülheim an der Ruhr verzichtet auf überflüssige Posen und falsche Pathos. Seit ihrer Gründung 2002 offenbarten Chelsy auf ihren unentwegten Clubtouren, sowie auf zwei Singles (Beniihana Records/My favourite toy Records), einem Debut-Album und einer EP einen geradezu zeitlosen Sound und eine tiefe Liebe zum klassischen Songwriting. Die mitreißenden Songs schöpfen ihre Kraft aber stets aus wunderschönen Melodien und dem melancholischen Gesang von Martin Arlo. Nun ist Martin Arlo solo unterwegs um die bald anstehende Veröffentlichung des zweiten Chelsy Albums zu verkünden.

Infoabend: Überblick Moscheebaudebatten
Veranstaltung mit dem antirassistischen Heinersdorf-Bündnis In der Infoveranstaltung soll eine Übersicht über die bisherigen Moscheedebatten in der BRD, wie in Köln, Hamburg und Berlin, gegeben werden. Zudem wollen wir ein genaueres Bild von dem Verlauf der Proteste in Heinersdorf, der Vermischung von bürgerlichem und neofaschistischem Protest, den sie bedingenden theoretisch-ideologischen Anknüpfungspunkten vermitteln und einige Hintergrundinformationen zur IPAHB, sowie zur islamischen Gemeinde in Heinersdorf geben. Diese Veranstaltung wird organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Konzert: Erik & Band
Geheimtipp! Nachdem bereits im Herbst letzten Jahres der vielen auch nur als "singender Tagesspiegelverkäufer" bekannte Erik Jenner sein Können mit Arien und Duetten unter Beweis gestellt hat, dürfen wir nun auf eine kleine Überraschung gespannt sein. Ein weiteres Mal laden wir ihn zu uns ein und er kommt diesmal sogar mit Band. Man darf gespannt sein auf einen außergewöhnlichen Abend.

Infoabend: Graue Wölfe
Veranstaltung mit Claudia Dantschke Strukturen der Grauen Wölfe konnten in den letzten Jahren, ohne größere Beachtung oder gar Intervention der hiesigen antifaschistischen Initiativen, bundesweit aufgebaut werden. So ist es nicht verwunderlich, dass diese Entwicklungen in den nationalistisch-rassistischen Ausschreitungen in Kreuzberg und Neukölln im Frühjahr des letzten Jahres gipfelten. Um diesem wenig beachteten Thema mehr kritische Aufmerksamkeit zu schenken, wird die Referentin Claudia Dantschke, Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Islam und Antisemitismus, einen fundierten Überblick über Struktur und Inhalte der Grauen Wölfe geben. Diese Veranstaltung wird organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

Konzert: The Knights of Love
http://www.myspace.com/theknightsoflove
Französischer Electro-Pop zum trashen, dancen und träumen!

Kneipenquiz Nr.3! Musik und DAS GROßE GANZE
Was haben Woddstock, Rammstein, Ernst Busch und Porno-Rap gemeinsam? Wer hat gesagt, dass das Problem von John Lennon sei, dass er nie Marx gelesen hat? Wonach hat sich Blondie benannt? Und welche Musikstücke wurden für evtl. existierende Außerirdische auf der Goldenen Festplatte der Raumsonde Voyager gespeichert? Fragen über Fragen, die einer Antwort harren! Kommt zum dritten grandiosen Kneipenquiz. Thema diesmal: "Musik und das Große Ganze" oder: "Es gibt keine richtigen Ton im Falschen". Musik und Werbung, Politik, Gesellschaft, Aberglauben... das ganze Drumherum eben. Kommt in Teams, seid pünktlich!

Film: Faschismus und Widerstand in Rußland
Veranstaltung mit einem russischen Aktivisten In letzter Zeit sind immer wieder Informationen über den rassistischen und faschistischen Terror in Russland an die Öffentlichkeit gekommen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Morde durch militante Neonazis erheblich zugenommen. Sowohl Migrant_innen als auch Antifaschist_innen sehen sich mit einer zunehmenden Gefährdung ihres Lebens durch militante Neonazis konfrontiert. Die Morde sind Ausdruck eines weit verbreiteten Rassismus, aber auch einer fortschreitenden Radikalisierung rechter Strukturen in Russland. Verstärkt wird dieses rassistische Klima durch die herrschende Politik. Die Situation für Menschen, die sich abseits des Mainstreams bewegen, wird immer schwerer und gefährlicher. Ein autonomes Medienkollektiv hat eine Dokumentation (russisch mit englischen Untertiteln) gedreht: "In documentary you will see different points of view on situation with fascism/antifascism in Russia. In documentary you will see Humanrights activists, Red and Anarchists Skin Heads, members of antifascist musical bands What We Feel, Give'em the Gun and Brigadir, antifascist lawer Stas Markelov (killed 19/01/09 RIP), anarcho-punx and other people, who activ fighting with fascism. So not only interviews. You also can see demonstrations, meetings, gigs, actions and fightings." Ein Aktivist des Medienkollektivs tourt nun durch Europa, um die Geschichten des antifaschistischen Widerstands in Rußland weiterzuverbreiten und Kontakte zu knüpfen. Er wird an diesem Abend eure Fragen beantworten. Aktuelle Links zu den politischen Morden am 19. Januar in Moskau: hier und hier

Buchpräsentation: "Augen zu, gilt nicht" von Silvia Hable
http://www.dva.de "AUGEN ZU, GILT NICHT" - Auf der Suche nach einer gerechteren Welt Am Anfang ist es nur Verweigerung, am Ende der empörter Kampf gegen ein falsches System Silvia ist das perfekte Kind, nicht auf den Mund gefallen und hochbegabt. Doch sie träumt nicht wie ihre Eltern von einem Leben im muffigen Reihenhaus mit Vorgarten. Sie sucht eine Alternative fern der Spießbürgerlichkeit und des Mainstreams. Mit sechzehn läuft sie zum ersten Mal von zu Hause weg und genießt die Freiheit anders zu leben. Immer wieder kehrt sie zwangsweise in ihr Elternhaus zurück, bis sie mit achtzehn schließlich endgültig abtaucht. Mit viel Witz und Ironie erzählt Silvia Hable von ihren drastischen Erfahrungen als Aussteigerin und von der allmählichen Politisierung ihres Denkens. Sie lernt verschiedene in- und ausländische Punker- und Hausbesetzerszenen kennen, macht Erfahrungen mit Drogen, mit der Polizei und der Psychiatrie. Ihr Buch protokolliert ungeschminkt ihre schwierige Suche nach sich selbst und ihrem Platz in der Gesellschaft. Es zeugt von den politischen Hoffnungen und Enttäuschungen der Jugend heute und versucht, Alternativen aufzuzeigen. Sehr direkt und gnadenlos skeptisch hält die Autorin uns allen den Spiegel vor. Die aktuellen Proteste in Griechenland und anderen Ländern Europas zeigen die Brisanz dieses Themas. Ein authentischer Einblick in die junge Protestbewegung Deutschlands! Die Autorin liest aus ihrem neuen Buch, das am 6. März 2008 erscheint. Eintritt frei.

Vortrag und Film: 30 Jahre Islamische Revolution. 100 Jahre persische Frauenbewegung!
mit Kaffee und Soli-Kuchen Seit der Errichtung des "islamischen Gottesstaats" durch die Mullahs im Iran leiden die iranischen Frauen unter strengen Gesetzen und großer Repression des patriarchischen Systems. Vergewaltigungen und Steinigungen sind dabei nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Gleichzeitig ist der Iran ein Land mit einer langen feministischen Tradition. Was ist heute davon übrig und wie leben und kämpfen Frauen in dieser Gesellschaft? Ein Vortrag, der Einblicke und Aussichten geben will. Dazu gibt es Kaffee und Soli-Kuchen. von und mit: ak patriarchy sux und freund_innen

Buchpräsentation: Neuköllner "Hinterhofhelden" (Vor-Premiere)
http://www.eichborn-berlin.de Johannes Groschupf liest aus seinem zweiten Roman, "Hinterhofhelden", der im März im EichbornBerlin-Verlag erscheint. "Hinterhofhelden" erzählt vom Neuköllner Leben zwischen Weserstraße und Sonnenallee, vom Hauswart Manfred Pilarski und seiner Frau Gerda, von Inge Milinski, die wieder trinkt, von der Belegschaft im "Ambrosius", von Ralle und dem Duke, die in der Flughafenstraße einen Trödelladen führen - und vom jungen Studenten Odefey, der die Sitten und Gebräuche Neuköllns kennenlernt. Der Autor Johannes Groschupf ist freier Journalist, arbeitet für die FAZ, die ZEIT, den NDR. Eintritt ist wie immer frei.

Finissage - Ausstellung "Die Eyegs kommen"
In Anwesenheit des Künstlers endet der Ausflug der Eyegs ins Tristeza an diesem Abend. Eine letzte Gelegenheit, bewegte und unbewegte Bilder aus der Überraschungsbox von ouchgrafix urban art ganz in Echt zu erleben.

Infoabend: Einschätzung über die weitere Entwicklung der Neuen Rechten
Teil der Veranstaltungsreihe "Die Neue Rechte" der ANA Als Abschluss dieser Reihe soll diese Veranstaltung eine Einschätzung über die weitere Entwicklung der Neuen Rechten geben und dabei auftretende, mögliche Gefahrenpotenziale aufzeigen. In diesem Zusammenhang werden mögliche Formen der Gegenstrategien zu diesen Entwicklungen und gegen die Neue Rechte im Allgemeinen diskutiert. Auf dem Podium sitzt Jörg Kronauer, freier Journalist und Sozialwissenschaftler. Er schreibt u.a. für die Lotta, Konkret und beschäftigt sich primär mit verschieden Formen des Faschismus in der Gesellschaft.

Lesung: "KOMMUNISMUS - Kleine Geschichte, wie endlich alles anders wird"
mit Bini Adamczak Kommunismus ist für alle da. Einsteigerinnen und solche, die schon immer an diesem verflixten Fetischkapitel verzweifelt sind. Artisten der Negation, praktische Kritikerinnen und jene, denen das falsche Ganze einfach als zu farblos erscheint. Wie lässt es sich - jetzt! - einige Jahre nach dem Ende der Geschichte über das Ende der Vorgeschichte, über Kommunismus schreiben, ohne der Lächerlichkeit eines ohnmächtigen Pathos zu verfallen? Kritische Kritik und Negation der Negation? Aber: sollte sich der Kommunismus auf übelgelaunte Negation beschränken, ohne Traum und Sexappeal? "Den Kommunismus machen: das kann ja wohl nicht so schwer sein." Die kleine Geschichte erweist den Kommunismus gänzlich unzeitgemäß als das wunderlich Einfache und Schöne. Sie folgt einem kommunistischen Begehren: dass endlich alles anders wird. Es bedarf einer kinderleichten Sprache um ein kommunistisches Begehren zu erfinden. bereits ab 15.00 Uhr: Solidarischer Kaffeeklatsch für f.a.q.(feministisch-antisexistisch-queer) Antisexistischer Infoladen und Vernetzungsort in Neukölln (im Aufbau) Mit Büchertisch zu feministischen, antisexistischen, queeren, ... Themen sowie der Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und auszutauschen.

Solidarischer Kaffeeklatsch für f.a.q. (feministisch-antisexistisch-queer)
Antisexistischer Infoladen und Vernetzungsort in Neukölln (im Aufbau) ...mit Infos zum Projekt & Büchertisch Das ganze Wochenende (FR,SA,SO) gibt es leckeren Kuchen (auch vegan), den ihr euch zu Gunsten des Antisexistischen Infoladens schmecken lassen könnt. Am Sonntag wird es dazu noch einen Büchertisch zu feministischen, antisexistischen, queeren, ... Themen geben sowie die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und auszutauschen. Wir würden uns freuen, euch zu sehen!

Politischer Salon: Geschichte und Leben in Israel
veranstaltet vom AK Antisemitismus innerhalb der Rosa-Luxemburg-Stiftung "Normal zu leben um zu überleben“ Anstatt ständig Schreckens- und Horrormeldungen aus Israel zu vernehmen wollen wir mehr über den dortigen Alltag und über die israelische Gesellschaft erfahren. Unser Referent wird einen sehr persönlichen Eindruck seiner Erfahrungen über Leben und Aufwachsen in Israel schildern, aber auch über gesellschaftliche Themen referieren.

Infoabend: Die „Neue Rechte“ - Neues Konzept oder alte Inhalte im Neuen Gewand?
Teil der Veranstaltungsreihe "Die Neue Rechte" der ANA Die Ideologie der ultrarechten Sammelbewegung der "Neuen Rechten" ist vielfältig und vereint völkisch-nationalistische Ideologiefragmente mit neorassistischen und kulturalistischen Theorien. Durch die publizistische „Infiltration“ von intellektuellen Diskursen versucht die „Neue Rechte“ eine kulturelle Hegemonie zu erlangen. Wir möchten euch mit dieser Infoveranstaltung einen Überblick über die ideologischen Inhalte der „Neuen Rechten“ und ihre verschiedenen Strömungen geben. Referent_in: ANA (Autonome Neuköllner Antifa)

Konzert: Entertainment For The Braindead
http://www.myspace.com/entertainmentforthebraindead Um die sehr persönlichen und introvertierten Texte musikalisch zu unterstreichen, hat Julia sich neben ihrer eigenen Stimme und der akustischen Gitarre respektive Ukulele eine ganze Palette an ungewöhnlichem Instrumentarium zurecht gesucht. Geeignete Klangkörper wurden in der Küche gefunden und so sind Pfeffermühlen, Einmachgläser und Schubladen in den Liedern zu hören. Aber über all diesen ungewöhnlichen Instrumenten schwebt ihre außergewöhnliche Stimme.

Infoabend: Die "Neue Rechte" - "68" unter umgekehrten Vorzeichen
Teil der Veranstaltungsreihe "Die Neue Rechte" der ANA Schnell nach dem Ende des Nationalsozialismus erstarkte die Rechte in der BRD wieder und bildete vor dem Hintergrund der aufkommenden linken Studentenbewegung die „Neue Rechte“. Ursprünglich eine Abspaltung der NPD bildete sich ein Netzwerk von neurechten Verlagen, Medien und Theoriezirkeln, die Restauration des völkischen Nationalismus propagierte. Wir möchten euch über die Hintergründe der Entstehung der Neuen Rechten und ihrer Vordenker informieren und einen Überblick über verschiedene Medien der neurechten Agitation liefern. Referent_in: ANA (Autonome Neuköllner Antifa)

Kneipenquiz Nummer 2!!!
Wo spielt die amerikanische Serie "Queer as Folk"? Wie heißt die Familie, die Alf aufnimmt? Und wer sind die Desperate Housewifes? Es ist wieder soweit! Nach einem grandiosen Start im Dezember legen wir nun mit einem Kneipenquiz zum Thema "Gute Serien, Schlechte Serien" nach. Kommt in Teams und seid pünktlich!

Quiz-Warm Up!
Vier Stunden Trashserien im Keller. Die beste Alternative zu Tatort!

Infoabend: Europas ambivalente Rolle in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte in Russland
Europa spielt eine ambivalente Rolle in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte in Russland. Einerseits gibt es viele Möglichkeiten für russische Menschenrechts-NGOs von europäischen Institutionen finanzielle Unterstützung zu erlangen oder am Menschenrechts-Dialog zwischen Russland und Europa teil zu nehmen. Andererseits wird die Situation der Menschenrechte in Russland gerne ignoriert, wenn es um die harten Interessen der EU in Bezug auf Russland, wie zum Beispiel der Energieversorgung, geht. Das zeigte zuletzt die im Dezember in Russland abgehaltene dritte NGO-Konferenz des Europarates, auf der toleriert wurde, dass die russischen Behörden die Teilnahmerechte und Redefreiheit der russischen NGOs beschnitten. Aber auch die Abhängigkeit von westlichen Geldgebern schafft in der Arbeit der russischen NGOs praktische Probleme, die eine selbstbestimmte Organisation und Ausrichtung der Menschenrechtsarbeit erschweren. Wir möchten mit euch an dem Abend diskutieren, welche Rolle Europa in der konkreten Arbeit unserer Partnerorganisation Youth Human Rights Movement einnimmt. Welche Bedeutung hat für russische NGOs der Beratersstatus, den manche als Menschenrechtsexperten im Europarat und bei den Menschenrechts-Konsultationen zwischen EU und Russland haben? Wie wirkt sich dies auf die Situation der Menschenrechte in Russland aus? Welche Rolle kann der Europäische Gerichtshof spielen? Wie ist das Verhältnis zur EU als Geldgeber und welche konkreten Probleme entstehen für die NGOs in Russland durch ihre finanzielle Abhängigkeit? Referent_innen sind Anna Zherdeva aus Moskau und Konstantin Baranov aus Rostow am Don. Beide sind bei YHRM-Russland tätig und haben Erfahrungen mit der Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen, vor allem EU und auch Europarat, bei dem YHRM NGO-Teilnahmestatus hat. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. Wir freuen uns über dein Kommen! Mehr Infos auf www.yhrm-berlin.org
"das burlebübele mag i net - bewegte lesben in ost und west” (Doku, 2008)
Filmvorführung in Anwesenheit der Macher_innen. Anhand zweier Biografien nähert sich der Film den Anfängen der Lesbenbewegungen in Ost- und Westberlin. Er stellt sowohl Parallelen als auch Besonderheiten des alltäglichen Lebens sowie einer politischen Organisierung von Lesben im geteilten Berlin der 70er und 80er Jahre heraus. Nur wenige Kilometer voneinander entfernt kämpften Cristina Perincioli und Ursula Sillge zur gleichen Zeit als Aktivistinnen der ersten Stunde für die Rechte von Lesben und Schwulen. Die eine in Westberlin, die andere in Ostberlin. In einer Zeit, in der es nur vereinzelt versteckte Treffpunkte für Lesben gab, die meist im Rotlichtmilieu angesiedelt und illegalisiert waren – eine Zeit, in der es unmöglich war offen lesbisch zu leben – begannen die beiden Frauen sich auf beiden Seiten der Mauer politisch zu organisieren, Räume und Strukturen für Lesben aufzubauen sowie mit ihren Themen und Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen. So ähnlich die Ziele der beiden Protagonistinnen auch waren, so unterschiedlich waren die jeweilige politische Situation und damit die Voraussetzungen für das Entstehen einer Lesbenbewegung. Der Film entstand im Rahmen des Videoseminars „Parallele Biografien – Ost/West“ am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität Berlin bei Prof. Christina von Braun. Ein Dokumentarfilm von Roman_ Klarfeld, Sandra Luka Stoll und Anke Schwarz . Eintritt wie immer frei!

Party mit Karaokeshow
... mehr Infos folgen ... Für alle daheim und allein gebliebenen, alle Flüchtenden und Resignierten, alle Seeligen und Konfirmierten, alle Ungläubigen und Andersgläubigen - und für alle die mit ihrer Familie an Weihnachten endlich mal richtig auf den Putz hauen wollen: Erst singen, dann tanzen. Selbstverständlich ohne Weihnachtslieder.

Konzert: Bronx Berlin Connection
http://www.myspace.com/gangwaybeatzberlin Das HipHop-Austauschprojekt BronxBerlinConnection und Gangway e.V. laden zu einem HipHop-Abend. Ihr könnt euch selbst davon überzeugen, dass Jugendliche von den Straßen Berlins mehr zu sagen haben als das, was uns von den Massenmedien aufgetischt wird. Das Projekt will ausgegrenzten Jugendlichen eine Stimme verleihen und sie für den "bewussten HipHop" ohne Gewalt und Sex sensibilisieren. Live am Mic: *** DJ BULET *** *** MIXED EMOTION *** *** ZEUGEN DER ZEIT *** *** DAAD *** *** GITTA SPITTA *** *** FOURIOUS *** *** BIROW & TIBE *** *** ICMB *** *** ERKO *** Das Projekt "BronxBerlinExchange" ist ein HipHop-Austauschprojekt im Rahmen von Gangway e.V. mit dem 15 sog. "sozial-benachteiligte" Jugendliche aus Berlin nach New York City fliegen konnten, um dort u.a. die South Bronx (Geburtsstätte der HipHop-Kultur) zu besuchen, an Workshops einiger weltberühmter Ikonen des HipHop teilzunehmen, Jugendliche der South Bronx kennen zu lernen und mit ihnen gemeinsam an Talentwettbewerben teilzunehmen. Im kommenden Jahr steht ein Gegenbesuch in Berlin an... Der Austausch knüpft an die Idee an, dass HipHop als globale (Jugend)Kultur einer Verständigung zwischen den verschiedenen Nationalitäten dient. Der Eintritt zum Konzert ist frei, doch da für das Projekt noch Geld benötigt wird, bitten wir um Spenden.

Lesung: Kaffee ohne Sahne
http://kaffe-ohne-sahne.myblog.de "Doch was ich geschrieben, dass weiß ich nicht mehr, und bin überrascht, wenn ichs lese: so seid so gespannt wie auch Ich auf den Koffer, aus dem die Bruchstücke sich winden."

Solidarischer Kaffeeklatsch: Mietshäusersyndikat
http://www.syndikat.org Eine Einladung an alle die Interesse am Mietshäuser Syndikat und dem Aufbau von Hausprojekten haben. Am Sonntag werden wir (ein paar Leute der Regional AG des MHS) ab 15 Uhr im Tristeza anzutreffen sein: Allgemeine Fragen zum Mietshäuser Syndikat ? Du willst mit anderen zusammen ein Hausprojekt gründen ? Du hast Geld übrig und willst ein Syndikatsprojekt mit einem Direktkredit unterstützen ? Auf der Suche nach Leuten für ein neues Projekt ? Dein Hausprojekt sucht MitbewohnerInnen ? Kommt vorbei, wir werden versuchen eure Fragen zu beantworten und würden uns freuen euch kennenzulernen. Das Mietshäuser Syndikat * berät selbstorganisierte Hausprojekte, die sich für das Syndikatsmodell interessierten * beteiligt sich an Projekten, damit diese dem Immobilienmarkt entzogen werden * hilft mit Know How bei der Projektfinanzierung * initiiert neue Projekte * sucht Direktkredite für selbstorganisierte Hausprojekte Der Erlös aus dem Kuchenverkauf an diesem Wochenende (Fr-So) geht an das Projekt.

Lesung: "Erinnerungen an Neukölln" mit "-ky"
http://www.horstbosetzky.de Der berühmt-berüchtigte Krimi-Autor Horst Bosetzky, bekannter unter dem Kürzel -ky, kommt zu Besuch und bringt Geschichten mit. Aufgewachsen im Reuterkiez, knapp um die Ecke der Tristeza, besuchte er die Rütli-Schule. So hat er Lustiges über den Kiez in Petto, liest spannende Kriminalgeschichten zwischen Pannier- und Ossastraße, erzählt aus der Familiensaga und plaudert über sein Neuköllner Leben. -ky wurde geradezu zum Inbegriff des "Sozio-Krimis", der die Leichen nicht zur gefälligen Abendunterhaltung liefert, sondern mit ihnen ausdrücklich aufklärerische Absichten verbindet. -ky untersucht die sozialen und politischen Zustände in diesem Land und die daraus folgenden psychischen Verletzungen der Menschen. Dabei verleugnet er nicht seinen eigenen politischen Standort, seine Distanz zum herrschenden System. Die sozialen Analysen und politischen Exkurse sind eingebunden in eine rasante Handlung, die mit Action-Szenen, zynischen Wortwitzen und grotesk überdrehten Situationen gespickt sind.

***Das erste Tristeza-Kneipenquiz***
powered by Loveparade-AG-08 "Was haben Loveparade, Kelly Family, Bad relgion und Wu Tang Clan gemeinsam?" "Wofür steht das H.P. im Namen des Scooter-Sängers H.P. Baxxter?" "Unter welcher Bedingung hätte die Band WIZO eingewilligt, den Verkauf eines T-Shirts, auf dem ein Schwein an einem Kreuz hängt, einzustellen, gegen den ein Kirchenvertreter klagte?" Musik der 90er: Grunge, HipHop, Eurodance, Techno, Trash, Pop, Rock, Metal, Punk, HC... Kommt in Teams! Kommt pünktlich! Hauptgewinn: Eine janze Flasche Hausschnaps!

Infoabend: Kalkül und Wahn, Vertrauen und Gewalt
Von der "Finanzkrise" zum autoritären Staat Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Gleichwohl: Die Gesellschaft der totalen Konkurrenz ist in heller Panik, sie wird sich zersetzen und zerstören. Unmöglich noch kann sie die Bedingung der Möglichkeit ihrer eigenen Existenz aus sich selbst heraus reproduzieren: der vollendet autistische Selbstbezug des Kapitals, die losgelassene Akkumulation um der Akkumulation willen, die „Plusmacherei“ (Marx) rutscht ins historische Minus, zerbricht an sich und eben daran, daß die Gesellschaftlichkeit der Individuen als Subjekte bloß auf dem generalisierten Ausschluß aller durch alle gründet, der, eben in den Formen von Wert, Geld, Kapital den totalen Einschluß stiftet, d.h.: die gesellschaftliche Synthesis als vollendet negative. Das ist gewiß paradox: die unbedingte gesellschaftliche Einheit in der Form des totalisierten Atomismus; ein Paradox jedoch, das im Geld dingliche Gewalt annimmt und als „logisches Rätsel“ (FAZ) erscheint. In der Panik wird sich die falsche Gesellschaft ihres eigenen Widersinns inne, allerdings in einer nur noch verrückteren Form, einer Form, die das bankrotte Kalkül der Ökonomie vermittels des Wahns der Politik zu therapieren verspricht, tatsächlich zu überbieten sucht: der Form eines paranoiden Souveräns, der den Triumph des Willens über den kapitalen Sachzwang beschwört und so gerade die Angst vor dem Chaos schürt, darin die Flucht nach vorn anpeitscht und so auf den autoritären Staat provoziert, auf den Ausnahmezustand, d.h. auf die ursprünglich faschistische Situation: denn nichts anderes ist der „Preis des Marktes“ als das politisch, vermittels des Gewaltmonopols auf Leben und Tod erzwungene Opfer der Individuen. Vortrag von Joachim Bruhn aus Freiburg, Mitglied der Initiative Sozialistisches Forum

Lesung: Die Brauseboys
http://www.myspace.com/brauseboys Die Brauseboys sind eine der quirligsten Lesebühnen Berlins. Nichts Menschliches und Unmenschliches ist den sechs Geschichtenerzählern fremd. Stilsicher stecken ihre Texte den Raum ab zwischen ihrem Heimatdorf Wedding, anderen Berliner Provinzen und der Dönerbude am Scheitelpunkt der Dimensionen. BERLIN MIT ALLES eben - ohne den notorischen Berlin-Hype, dafür mit echtem Gespür für Geschichten! Seit nunmehr fünf Jahren lesen Paul Bokowski, Hinark Husen, Frank Sorge, Robert Rescue, Volker Surmann & Heiko Werning im Stadtteil Wedding - dem "Lagos an der Spree" - ihre Geschichten vor und machen mit furiosen Aktionen von sich reden. »Hochwertige Kurzprosatexte, präzise Alltagsbeobachtungen und feinsinnige Milieustudien. Das Überzeugendste an diesem Buch ist, dass ausnahmslos alles, was in ihm erzählt wird, wahr ist.« (Jungle World über »Provinz Berlin«)

Lesung/Performance: Fußball vs. Countrymusik (& neben der spur)
www.gerd-dembowski.de Mehr als nur eine Lesereise. Gerd Dembowski, der in Brighton lebt, liest nicht nur aus seinem aktuellen Buch „Fußball vs. Countrymusik“, das 2007 zum Fußballbuch des Jahres nominiert wurde. Das könnte ja jeder. Bei seinen berüchtigten Lesungen puzzelt er seine Texte in ein liebevolles Chaos aus Kinderinstrumenten und eigenem Country- und Folkgesang. Dabei packt er zusammen, was nicht zusammen gehört: Fußball vs. Counrymusik (Papyrossa Verlag). Aber nicht nur: auch aus seinem gerade entstehenden Road-Roman „neben der spur. Halbwahrheiten um eine Reise durch die USA“ trägt er vor. Entwaffnende Kurzgeschichten und amüsant-politische Satire, die mit schonungslos persönlichen Eingängen immer den Weg in ein “großes” gesellschaftliches Thema weisen. Antitainment vom Feinsten. Dembowski malt Fußball- und Countrywelten in seinen Farben neu: es geht um die Suche nach dem richtigen Fußball im falschen: sein erstes geschossenes Tor als erlebte Bedrohung, seine Flucht vor der WM 2006, seine Anarcho-Expedition durch die USA 2007, die Suche nach dem echten Maradona, das singende Holzfällerhemd Gunter Gabriel und um Fußball als Gesellschaftskitt. Und was haben Auswärtsfahrten zu St. Pauli mit Johnny Cash zu tun? Hören Sie infame Verleumdungen und herzvolle Liebeserklärungen - ein literarischer Drahtseilakt zwischen FIFA-Kongress und besetztem Haus. So wurden Sie noch nie belesen. Erscheinen Sie deshalb möglichst zahlreich, am besten manisch. Gerd Dembowski (35), ist als Sprecher des Bündnisses Aktiver Fußballfans (BAFF) bekannt geworden mit der Ausstellung 'Tatort Stadion', die Gerhard Mayer-Vorfelder einst beinahe das Amt des DFB-Präsidenten kostete. Auch der „Spiegel“ befand zu Gerhard Schröders Zeiten: „Wo ein Mann wie Dembowski das Wort führt, können auch die Politiker nicht schweigen. Genervt vom wochenlangen Hickhack meldete sich sogar der Kanzler aus seinem Italien-Urlaub zu Wort.“ „Dembowski wirft den ganzen Abend um sich, mit wütenden, komischen und nachdenklichen Zeilen, Liedern und Gedanken. Mit dem charmanten Gauner-Lächeln und der Eigenart, ganz oft ganz weit abzuschweifen, punktet er bei seinen Zuhörern.“ (WAZ)

Vernissage: Sechs Fotograf_innen in Murmansk
Es ist Monat der Fotografie und sechs Fotograf_innen leisten ihren Beitrag mit Bildern aus Murmansk. Die Ausstellung bleibt einen Monat hängen, dann zieht sie weiter. Bei der Vernissage werden alle Macher_innen anwesend sein.

Konzert: KÜNSTLERIN AUS PARIS meets THE BIGGEST SCHNITZEL OF THE UNIVERSE
Im Rahmen von Nacht-und-Nebel-Neukölln Künstlerin aus Paris (chansons) Das Duo präsentiert Chansons mit Akkordeon und Gitarre von Claire Waldoff, Friedrich Hollaender, sowie Matrosenpoesie zum mitmachen und schunkeln. The biggest Schnitzel of the Universe (electrotrash deluxe) Die selbsternannten Superstars "The Biggest Schnitzel in the Universe" fegen mit verwuschelten Haaren und Glitzerkleidchen über die Bühne: "This is a collaborative project amongst some young artists who soon will gentrify your neighborhood, too. We are Schnitzels without a past. We are Schnitzels without a future. We love pathos. We love plastic. We love to swing. We have a fetish for kitchen tools in general and for selecta coffee machines in particular. Schnitzelicious! Enjoy a piece!"

Infoveranstaltung: Das Phänomen ausländische Studierende in Russland
Veranstaltet von Youth Human Rights Movement Berlin Beobachtungen einer Menschenrechtsaktivistin Rassistische Übergriffe auf ausländische Studierende sind in Russland keine Seltenheit. Erst im März 2008 starb ein 20-jähriger Student aus Ghana an den Messerstichen von drei unbekannten Tätern in St. Petersburg. Laut dem Forschungsinstitut SoVa wurden allein seit Beginn diesen Jahres 65 Menschen aus rassistischer Motivation ermordet und 318 Personen verletzt. Die Zahl der von rassistischen Übergriffen betroffenen ausländischen Studierenden hat sich mit dem Anstieg der rassistisch motivierten Gewalttaten in den letzten Jahren erhöht, was vor allem für Studierende aus Asien, Afrika und der arabischen Welt eine wachsende Unsicherheit an ihrem Studienort bedeutet. Die Menschenrechtsorganisation Youth Human Rights Movement arbeitet schon seit einigen Jahren an der Unterstützung ausländischer Studierender, unter anderem durch den Aufbau einer Notruf-Hotline. In der Veranstaltung wird es um folgende Fragen gehen: Wie wirkt sich der Rassismus auf die Alltagssituation der Studierenden aus? Wie reagieren Universitäten und Mitstudierende? Welcher Zusammenhang besteht mit den neo-faschistischen Gruppen? Welche Gegenstrategien und Unterstützungsangebote gibt es? Die Referentin Irina Aksenova ist seit mehreren Jahren bei YHRM-Russland im Bereich Antifaschismus und Antirassimus aktiv. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

>> den sternen ent:tanzen <<
Im Rahmen der Weserrakete 2008 Es bedeutet sich den Sternen zu entreissen, um dann festzustellen, dass die Schwerelosigkeit den Rhytmus vorgibt. Während die Sterne um uns herum tanzen und wir selbst unseren Beat suchen, merken wir dass wir selbst nur ein einzelner Stern unter vielen sind. Wenn der ganze Kiez durchdreht und sich mit Raketen versucht in ungeahnte Höhen zu katapultieren, werden wir selbstverständlich mit dabei sein und euch das bieten, was wir am besten können: einen besseren Schluck vom falschen Leben. Diesmal mit positionbeziehenden Musikern, visuellen Leckerbissen und DJ-anes, die euch in unserem Kellerfloor mit auf die Reise nehmen von HipHop über Grime zu Techno. Das Line-up der Nacht: *** live *** Radio Anti Shanti (bloody death folk) *** live *** The Incredible Herrengedeck (postmodern chanson punk) big L (feminist MCs) dj marco (hiphop areal techno) plüschgeknister+guest (techno) Visuals: nice clean cut (gprax) & vantage Das ganze findet statt im Rahmen der Weserrakete, einem unkomerziellen Musikfestival im Reuterkiez an dem sich 20 Läden beteiligen. Dabei steht der freie, kostenlose Genuß von Musik im Vordergrund. Mehr zur Weserrakete unter: weserrakete.blogspot.com

Infoabend: Gruseln auf dem Garnisonfriedhof
veranstaltet von der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA] Jährlich treffen sich im November am Columbiadamm, Neukölln, aktive Bundeswehr- und ehemalige Wehrmachtsangehörige, soldatische Traditionsverbände, Burschenschafter, alte und neue Nazis und viele mehr zum „Volkstrauertag“, um ihre gefallenen Deutschen zu beweinen und sie gleichzeitig als Opfer zu stilisieren. Wir möchten Euch einen geschichtlichen Überblick über das bisher Geschehene geben und Euch über unsere Kritik am sogenannten „Volkstrauertag“, die prägnantesten Denkmäler, aber auch die bisherigen antifaschistischen Aktionen informieren. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der antifaschistischen Veranstaltungsreihe „beat up your brain“.

Infoabend: Zur deutsch-rassistischen Dialektik in Neukölln
veranstaltet von der Autonomen Neuköllner Antifa [ANA] Neukölln wird in den Medien oft als Problembezirk gehandelt. Offen rassistisch sind es meistens die „drogendealenden“ Migrant_innen, die „faulen“ Empfänger_innen oder auch die „kulturell unterschiedliche“ Unterschicht, die das Stadtbild prägen sollen. Was die Neuköllner Kommunalpolitik dazu beiträgt, welche unrühmliche Rolle der Bezirksbürgermeister Buschkowsky in der ganzen Sache spielt und wie es in Neukölln wirklich abgeht, wollen wir versuchen kritisch zu beleuchten. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der antifaschistischen Veranstaltungsreihe „beat up your brain“.

Infoabend: Tempelhof für Alle
FÄLLT AUS !!!
Konzert: Berlin zwischen Orient und Okzident
Marta Vrarova (Sopran), Erik Jenner (Tenor) und Peter Vasice (Klavier). Ein besonderer Leckerbissen auf unserer kulturellen Speisekarte: Getreu dem Motto "Es ist nicht alles Pop was glänzt" werden wir euch in einer "Soft-Premiere" drei Sternchen des Gesangs und Klaviers präsentieren, die demnächst auf den großen Bühnen der Welt ihr Können zum Besten geben - doch davor werden sie nochmal als Generalprobe quasi im proletarischen Neukölln ihre Stimmbänder schwingen lassen, um den Genuß der Arien und Duette für alle zugänglich machen, die sich ein solchen Opern-Abend sonst eher gar nicht oder selten leisten können oder aber gespannt sind, ob eine Kaschemme wie die Tristeza und schillernder Operngesang zusammenpassen oder nicht. Man darf gespannt sein. BERLIN ZWISCHEN ORIENT UND OKZIDENT Arien und Duette von Tschaikowski, Dvorak und Smetana Kleidungsvorschriften gibt es keine und der Eintritt ist wie immer frei.

Solidarischer Kaffeeklatsch: united against racism and isolation (U.R.I)
http://www.kub-berlin.org Dieses Wochenende wird in der Tristeza leckerer selbstgemachter veganer Kuchen verkauft. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht vollständig an das Projekt U.R.I. zur Planung und Durchführung von Aktivitäten mit den BewohnerInnen des Flüchtlingsheimes Hennigsdorfs. Beim vernaschen leckerer Tortenstückchen geben wir euch gerne Informationen bezüglich des Lagersystems in Brandenburg und zur Initiative U.R.I. Hintergrund: Während die BewohnerInnen in den Flüchtlingslagern in Berlin, eingeschränkt Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nutzen können, sind Flüchtlinge in Brandenburg durch die gewollte bundesweite gesellschaftliche Exklusion (Residenzpflicht, Sachleistungen, eingeschränkter Arbeitsmarktzugang, Studiums- / Ausbildungsverbot, Unterbringung in örtlich isolierten Lagern) vollkommen abgeschnitten. Neben den gesetzlichen Ressentiments und der gewollten Perspektivlosigkeit verschärfen in Brandenburg aktive lokale Nazikameradschaften, hohes rechtes Wahlverhalten, kaum existierende kulturelle Strukturen, sowie kaum vorhandene linke oder bürgerlich-liberale, zivilgesellschaftliche Netzwerke, die prekäre Lebenssituation von Flüchtlingen. Um der Isolation etwas entgegenzusetzen iniitierten einige MitarbeiterInnen der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. in Berlin Kreuzberg Anfang des Jahres das Projekt "KuB goes Umland". Inhalt dieses Projektes ist es Flüchtlinge in den Heimen im Berliner Umland zu unterstützen. Hierbei sehen wir unsere Aufgabe, Kontakt zu den HeimbewohnerInnen, eventuell gegebenen politisch aktiven Gruppen sowie „zivilgesellschaftlichen/ bürgerlichen" AkteurInnen vor Ort aufzunehmen, Unterstützungswünsche abzuklären und gemeinsam verschiedenste Aktivitäten zu planen und durchzuführen. Ziel ist es hierbei die unterschiedlichen Personen und Gruppen mit einander bekannt zu machen und zu stärken, so dass nach einem gewissen Zeitraum weitere Unterstützungsarbeit in einem anderen Ort stattfinden kann. Begonnen haben wir dieses Jahr in Hennigsdorf. Hier existiert mittlerweile eine Initiative mit dem Namen U.R.I. (united against racism and isolation), welches sich aus einigen HeimbewohnerInnen, der dortigen Antifa, Einzelpersonen und uns MitarbeiterInnen der KuB besteht. Gegenwärtig befinden wir uns eher noch in der Kennlernphase somit werden gemeinsame Nachmittage und Partys organisiert. Parallel dazu finden AntiraEinkäufe, Hilfestellung bei Problemen, sowie Soli- und Informationsveranstaltungen statt.

Solidarischer Kaffeeklatsch
Dieses Wochenende wird in der Tristeza leckerer selbstgemachter Kuchen verkauft. Siehe Sonntag.
Solidarischer Kaffeeklatsch: united against racism and isolation (U.R.I.)
http://www.kub-berlin.org Dieses Wochenende wird in der Tristeza leckerer selbstgemachter veganer Kuchen verkauft. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht vollständig an das Projekt U.R.I. zur Planung und Durchführung von Aktivitäten mit den BewohnerInnen des Flüchtlingsheimes Hennigsdorfs. Beim vernaschen leckerer Tortenstückchen geben wir euch gerne Informationen bezüglich des Lagersystems in Brandenburg und zur Initiative U.R.I. Hintergrund: Während die BewohnerInnen in den Flüchtlingslagern in Berlin, eingeschränkt Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nutzen können, sind Flüchtlinge in Brandenburg durch die gewollte bundesweite gesellschaftliche Exklusion (Residenzpflicht, Sachleistungen, eingeschränkter Arbeitsmarktzugang, Studiums- / Ausbildungsverbot, Unterbringung in örtlich isolierten Lagern) vollkommen abgeschnitten. Neben den gesetzlichen Ressentiments und der gewollten Perspektivlosigkeit verschärfen in Brandenburg aktive lokale Nazikameradschaften, hohes rechtes Wahlverhalten, kaum existierende kulturelle Strukturen, sowie kaum vorhandene linke oder bürgerlich-liberale, zivilgesellschaftliche Netzwerke, die prekäre Lebenssituation von Flüchtlingen. Um der Isolation etwas entgegenzusetzen iniitierten einige MitarbeiterInnen der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen e.V. in Berlin Kreuzberg Anfang des Jahres das Projekt "KuB goes Umland". Inhalt dieses Projektes ist es Flüchtlinge in den Heimen im Berliner Umland zu unterstützen. Hierbei sehen wir unsere Aufgabe, Kontakt zu den HeimbewohnerInnen, eventuell gegebenen politisch aktiven Gruppen sowie „zivilgesellschaftlichen/ bürgerlichen" AkteurInnen vor Ort aufzunehmen, Unterstützungswünsche abzuklären und gemeinsam verschiedenste Aktivitäten zu planen und durchzuführen. Ziel ist es hierbei die unterschiedlichen Personen und Gruppen mit einander bekannt zu machen und zu stärken, so dass nach einem gewissen Zeitraum weitere Unterstützungsarbeit in einem anderen Ort stattfinden kann. Begonnen haben wir dieses Jahr in Hennigsdorf. Hier existiert mittlerweile eine Initiative mit dem Namen U.R.I. (united against racism and isolation), welches sich aus einigen HeimbewohnerInnen, der dortigen Antifa, Einzelpersonen und uns MitarbeiterInnen der KuB besteht. Gegenwärtig befinden wir uns eher noch in der Kennlernphase somit werden gemeinsame Nachmittage und Partys organisiert. Parallel dazu finden AntiraEinkäufe, Hilfestellung bei Problemen, sowie Soli- und Informationsveranstaltungen statt.

Solidarischer Kaffeeklatsch
Dieses Wochenende wird in der Tristeza leckerer selbstgemachter Kuchen verkauft. Siehe Sonntag.
Konzert: Inox Kapell Schrill Schoh Kongress
http://www.inoxkapell.de Dieser technisch äußerst knifflige Auftritt läßt uns bereits jetzt graue Haare wachsen, die Bühne verwandelt sich zum dadaistischen Spektakel, die verschiedenen Instrumente, Maschinen und sonstigen tonerzeugenden Maßnahmen müssen vernetzt und verkoppelt werden und ergeben ein mitreissendes Erlebnis elektronischer Musik. "Sie sind dada dada in Sound und Singsang. Evolution must be so singen sie! Aktionen und kleine Tänze dudeln auf alten Synthies oder Rhytmusmaschinen. Sie wirbeln und freuen und ärgern, Dr. Treznok & Inox Kapell manchmal insektenschnell!!!"

Infoabend: Das Kopftuch. Mehr als ein Stück Stoff
Vortrag und Diskussion mit Fathiyeh Naghibzadeh über die Bedeutung des islamischen Kopftuchs. Es soll gezeigt werden, dass die Rolle der Frau im Islam viel komplexer ist als die der „Unterdrückten“. Denn das Kopftuch ist nicht nur ein „Stück Stoff“, es fungiert als „göttliches Zeichen“ und verweist auf grundlegende Probleme des Islam. Deshalb stellt auch die oft betonte Beteiligung von Frauen mit Kopftuch an immer mehr gesellschaftlichen Bereichen keine Emanzipation dar, sondern verallgemeinert ihre Entrechtung nur. Zur Einleitung werden Ausschnitte aus dem französisch-iranischen Film „Befreiungsbewegung der iranischen Frauen im Jahre Null" von der Gruppe „Politik und Psychoanalyse" gezeigt, der die Frauendemonstrationen gegen die Zwangsverschleierung im Iran im März 1979 dokumentiert. In der Diskussion soll es dann auch um das Verhältnis nichtislamischer Deutscher zum Islam gehen, und besonders auch um das seltsame Nebeneinander von Islam und sich links und feministisch verstehender Alternativkultur in Neukölln oder Kreuzberg. Fathiyeh Naghibzadeh ist aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Sie ist als Filmemacherin, Autorin und als Mitglied im Mideast Freedom Forum Berlin aktiv.

Lesung: "Kopfschüsse" oder: Wer Pisa nicht versteht, muss mit Rütli rechnen
Brigitte Pick, die ehemalige Rektorin der Rütli-Schule in Berlin-Neukölln, liest aus ihrem Buch Kopfschüsse. Sie zeigt, wie aus Schulverlierern Schulversager gemacht werden, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen haben. Sie gibt den Schülern der Hauptschulen ein Gesicht und schildert sie nicht als Rebellen. Sie haben eigentlich ihre Lektion in der selektierenden Schule gut gelernt. Darüber und über vieles mehr können Sie mit ihr diskutieren. Das Programm wird von dem Musiker Stefan Pick und dem Schauspieler Markus Friedmann, der lange beim Berliner Grips-Theater spielte, begleitet. Sie werden unter anderem den Rütli-Schwur in seiner Originalfassung und den von 2006 zum Besten geben, neben anderen Liedern zur Schule. Momo Black, ein ehemaliger Rütli-Schüler, wird über seine Lebenssituation rappen. Das unerschrockene Pisa-Rat-Pack rüttelt an den morschen Mauern des veralteten deutschen Schulsystems, das noch aus dem 19. Jahrhundert stammt. Leseprobe im PDF-Format

Konzert: Wind Whistles
http://www.myspace.com/thewindwhistles Tom and Liza are the Wind Whistles and they live together in the suburbs of Vancouver, Canada. As an indie folk duo, they both sing and both play acoustic instruments (guitar,bass). Sometimes they play alone and sometimes they bring friends, more times not. They think they sound like a cross of Lemonheads and Violent Femmes while people tell them they sound like a cross of the Decemberists and the Moldy Peaches.

Yenga-Turm-Bau-Turnier zum Tag des Mauerbaus
Niemand hat die Absicht einen Yenga-Turm zu bauen... Kommt alle, es wird lustig!
Infoabend: Klimacamp-Mobilisierung
Nach den ereignisreichen G8-Protesten im letzten Sommer gibt es auch in diesem Jahr zahlreiche politische Camps, beispielsweise das Klimacamp vom 15.-24.8. in Hamburg. Inspiriert von den britischen Klimacamps und den Anti-G8-Protesten im letzten Jahr wird in Hamburg ein Camp errichtet, das unter Anderem zur thematischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des Klimawandels und zur Vorbereitung von Aktionen, beispielsweise gegen das im Bau befindliche Kohlekraftwerk Moorburg, genutzt werden kann. Parallel zum Klimacamp wird das antirassistischte Camp stattfinden. Um die Idee des Klimacamps präziser vorzustellen, den Vorbereitungsprozess zu reflektieren, einen Überblick über die Lage in Hamburg zu geben, über die Perspektiven des Camps zu diskutieren...und anschließend den Film"reclaim power" über das erste britsiche Klimacamp anzuschauen, laden wir euch herzlich zur Infoveranstaltung am Donnerstag den 7.8. in der Tristeza ein. Die Klimacampvorbereitungsgruppe
Infoabend: Rechtsextremismus und Geschlecht II: Rechtsextremismus und Männlichkeit
Esther Lehnert (MBR Berlin), Markus Stieger (Freier Journalist), Moderation: Eike Sanders (Apabiz). Vor allem rechtsextreme Männer fühlen sich in ihrer eingeforderten Machtposition stetig angegriffen - sei es vom "kastrierenden Kapitalismus", "menschenmanipulierenden" Feministinnen oder auch Einwanderungswellen "hyperpotenter und billigarbeitender Ausländer". All diese Bilder sind hochgradig gegendert und bilden zentrale Elemente rechtsextremer Agitation und Mobilisierung. Hierbei stehen rechtsextreme Positionen nicht auf verlorenem Posten, sondern schließen immer wieder an Diskurse des Mainstreams an. Wir wollen die zweiteilige Veranstaltung nutzen, um Geschlechterideale, deren Konstruktion, ihre vermeintlich Bedrohung sowie diskursfähige Verteidigungsstrategien in der extremen Rechten zu analysieren und zu diskutieren.

Infoabend: Rechtsextremismus und Geschlecht I: Rechtsextreme Frauen
Esther Lehnert, Juliane Lang, Wiebke Eltze, (alle MBR Berlin), Moderation: Eike Sanders (apabiz). Biedere Häkelabende, aktive Funktionärinnen & hippe Kameradinnen? Rechtsextreme Frauen müssen vieles miteinander vereinbaren, was die Zerreißprobe zwischen dem propagierten traditionellen Frauenbild einerseits und dem Anspruch auf eine aktive Rolle im "Kampf der Bewegung" andererseits anbelangt. Organisationen wie der "Ring Nationaler Frauen" versuchen diesen Widerspruch durch die Schaffung von Frauenräumen zu umschiffen sowie Empowerment und Lobbyarbeit miteinander zu verbinden. In den letzten Jahren sind rechtsextreme Frauen vermehrt in den Blick geraten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der extremen Rechten. Alle diese Frauen (und Männer) agieren auf der Basis einer rechtsextremen, rassistischen "Volksgemeinschaft" für die die Konstruktion "richtiger Frauen" und "richtiger Männer" die Grundlage bildet. Zentrales Feindbild stellt die vermeintliche Auflösung der Geschlechtsidentitäten dar. Wir wollen die zweiteilige Veranstaltung nutzen, um Geschlechterideale, deren Konstruktion, ihre vermeintlich Bedrohung sowie diskursfähige Verteidigungsstrategien in der extremen Rechten zu analysieren und zu diskutieren.

Solidarischer Kaffeklatsch: Uckermark AG
Gegen das Vergessen! Die Verwüstungen im ehemaligen Jugend-KZ für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslager Uckermark sollen beseitigt werden. Dafür gibt es ab 14h lecker Kuchen (auch veganen). Ab 16 Uhr gibt es Filme: „Das nannte man ‚asozial'" und „Das so was nie wieder passiert", mit Ausschnitten aus Zeitzeug_inneninterviews, Bildern vom Gedenkort, der durch selbstorganisierte Workcamps zugänglich und als solcher kenntlich gemacht worden ist. Hintergrundinfos: Das ehemalige Jugend-KZ für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark wurde im Frühjahr 1942 von Häftlingen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück errichtet. 1945 zählte das Lager ca. 1.000 Mädchen und junge Frauen. Ein Erlass von 1937 über die „vorbeugende Verbrechensbekämpfung" hatte die Inhaftierung von als „asozial" kriminalisierten Mädchen möglich gemacht. Im Januar 1945 wurde auf dem Gelände ein Vernichtungslager für Häftlinge aus Ravensbrück eingerichtet. Bis April 1945 wurden dort ca. 5.000 Frauen umgebracht. Bis heute ist wenig über die Geschichte dieses Konzentrations- und späteren Vernichtungslagers bekannt. Die dort Inhaftierten zählten lange Zeit zu den „vergessenen Verfolgten" des Nationalsozialismus und haben keine öffentliche Anerkennung erfahren. Entschädigungen für die Überlebenden wurden zunächst gar nicht, dann nur schleppend und in sehr geringem Umfang gezahlt. Das Stigma „asozial" lebte und lebt auch nach 1945 in den Köpfen der deutschen Bevölkerung weiter, so dass viele der Überlebenden ihre traumatischen Erfahrungen lieber für sich behielten. Nach 1945 wurde das ehemalige Lagergelände von der Roten Armee, dann GUS-Truppen militärisch genutzt. Auch danach wurde das ehemalige Lager nicht Teil der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, obwohl es eng an das Frauen-KZ angebunden war. Trotzdem gibt es seit 1997 Bemühungen, dieses Lager zu erforschen und einen würdigen Gedenkort zu schaffen. Diese kommen jedoch nicht von offizieller Seite, sondern werden von der Lagergemeinschaft Ravensbrück/ Freundeskreis e.V. und autonomer Selbstorganisierung getragen. Im April 2008 haben Unbekannte auf dem ehem. Lagergelände randaliert und die Arbeit viele Workcamps zerstört. Der Sachschaden beläuft sich nach unseren Schätzungen auf mindestens 2.000 Euro. Da sich weiterhin niemand in der Verantwortung sieht und die Zuständigkeiten ungeklärt bleiben, ist es nun dem autonomen Engagement überlassen, die Verwüstungen zu beseitigen, bzw. Gestohlenes zu ersetzen. Die Behebung der Schäden im Rahmen des FrauenLesBiTrans-Workcamps 2008 geplant und wir versuchen über verschiedene Aktionen Spendengelder, bzw. Materialien zum Wiederaufbau zu organisieren - eine davon ist diese Soli-Kuchen-Aktion am 26./27.7. Also kommt zahlreich und schlagt euch den Bauch voll! Falls ihr mehr wissen wollt: http://www.maedchen-kz-uckermark.de
Solidarischer Kaffeklatsch: Uckermark AG
Gegen das Vergessen! Die Verwüstungen im ehemaligen Jugend-KZ für Mädchen und junge Frauen und späteren Vernichtungslager Uckermark sollen beseitigt werden. Dafür gibt es ab 14h lecker Kuchen (auch veganen). Ab 17 Uhr gibt es Filme: „Das nannte man ‚asozial'" und „Das so was nie wieder passiert", mit Ausschnitten aus Zeitzeug_inneninterviews, Bildern vom Gedenkort, der durch selbstorganisierte Workcamps zugänglich und als solcher kenntlich gemacht worden ist. Falls ihr mehr wissen wollt: http://www.maedchen-kz-uckermark.de
Ausstellungseröffnung mit Konzert
Eröffnung der Punkrock-Comix-Ausstellung von Markus Magenbitter
ab 22 Uhr Konzert mit:
Paul Geigerzähler
(radioaktive Geige, spaltender Gesang)
Er lernte als Kind Geige, die er später in verschiedenen Punkbands zum
Erzeugen von Pogoexzessen missbrauchte. Ende der 90er begann er Lieder
von Erich Mühsam und Kurt Tucholsky zum Geigenspiel zu singen, schrieb
bald darauf auch eigene Werke, die er seitdem auf unzähligen Konzerten
im Dunstkreis (ex)besetzter Häuser zum Besten gibt.
Pascal Briggs
(from Urban Folk to Outlaw Country)
Als Songwriter und Gitarrist von DISTRICT oder manischer Sänger der
PUBLIC TOYS dürfte er einigen "Älteren" noch in lebhafter Erinnerung
geblieben sein. Neben den Aktivitäten in seiner aktuellen Band CORNER
BOYS präsentiert PASCAL BRIGGS zur Zeit auch solo nochmal eine ganz
andere Facette seines musikalischen Outputs.
Der Eintritt ist wie immer frei.

Infoabend: Nazi-Codes. Symbole und Lifestyle rechter Jugendlicher.
Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß "Heil Hitler" auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus "Heil Hitler" die Zahlenkombination 88 wird? Was für Außenstehende unauffällig wirkt, hat für diejenigen, die sich auskennen, eine enorme Bedeutung. Die mehr als 120 bekannten Zeichen, die verdeckt oder offen eine politische Orientierung nach rechts mitteilen, sind nicht nur Erkennungsmerkmal für Gleichgesinnte und vermitteln ein Gruppengefühl, sie transportieren auch eine politische Botschaft. Politische Symbole sind nichts anderes als die komprimierte Darstellung der wesentlichen Grundsätze einer Weltanschauung. Ihre Wiedergabe vermittelt einen bestimmten Inhalt, eine Deutung, oder ist gerade bei jugendlichen TrägerInnen erst einmal "nur" Ausdruck eines Gefühls. Der Vortrag beleuchtet die Codes und Symbole rechter Jugendlicher und ihren Zusammenhang mit ihrem Lifestyle. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des apabiz (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum).
EM und keine_r kommt davon
Kritisches zu Fussball und Nationalismus von und mit Gerd Dembowski Nationalfahnenbewimpelte Autokorsos, kaum eine Kneipe ohne Großbildleinwand, König Fussball beherrscht die Welt. Man kennt das von der WM 2006 in Deutschland: Nichts scheint die Schicksalsgemeinschaft so zu bewegen wie elf paar behaarter Männerbeine. Es geht um mehr als ein Stück aufgepumptes Leder im Netz. War die WM 2006 das I-Tüpfelchen einer national-ideologischen Restauration Deutschlands? War wirklich alles friedlich zur WM 2006? Wie wären die rassistischen Exzesse in den deutschen Ligen direkt danach einzuordnen? Wie ernst sind die Initiativen des DFB-Präsidenten Theo Zwanziger zu nehmen? Und was ist von der laufenden EM in Österreich und der Schweiz zu erwarten? Gerd Dembowski, lange Jahre Sprecher des Bündnisses Aktiver Fußballfans (BAFF), bekannt durch die Ausstellungskampagne "Tatort Stadion" lässt "schwarz-rot-geil" zur WM 2006 kritisch Revue passieren, trägt vor und diskutiert, liest Einschätzungen und Polemiken. Sei dabei, wenn dem Zwang mitzufeiern Hausverbot erteilt wird und genieß eine nationalfahnenbefreite Zone!

Konzert und Party: dein block, mein kiez
Umsonst, drinnen und draußen!
HARRY HURTIG (Charakter und Stil)
SDP (Post-Pop-HipHop)
TOOFUNKSISTAZ(HipHop/Rap)
DJ_s:
BIG-L (Female HipHop, Berlin)
_POLY:AMIE_ (Easyfunctional Tech, Göttingen)
YOKO FONO (Techhouse, Berlin)

Infoveranstaltung: dein block, mein kiez
Emanzipatorische Stadtteilanalyse
auf dem Podium:
- ABQueer, Beratungsstelle für lesbischwule und transgender Lebensweisen
- Friedel54, Selbstorganisierter Stadtteilladen
- Gelegenheiten e.V., Kunst und Kultur in der Weserstr.
- 'Global Ghetto', Interkulturelles HipHop-Projekt
- Lunte, Autonomer Infoladen
- ORi, Bar-Galerie-Raum für Projekte
- Projektraum H48, Raum für emanzipatorische Bewegung im Kiez
Nord-Neukölln: Zwischen Sonnenallee und Kanal. Zwischen "sozialem Brennpunkt" und "Szenekiez". Es wird sich gestritten, ob es bergauf geht oder bergab. Ob die neuen Kneipen was verändern, die Galerien oder doch der neue "Campus Rütli". Oder ob das Quartiersmanagement versagt hat. Und ob die Veränderungen "Ghettoisierung", "Aufbruchstimmung" oder "Gentrifizierung" darstellen. Das alles interessiert uns nur am Rande.
In den letzten Jahren haben verstärkt alternative, (sub)kulturelle und linke Läden in der Umgebung eröffnet. So auch wir, der kollektiv organisierte Cafe- und Barbetrieb der Tristeza. Uns ist klar, dass wir in die Gestaltung des Kiezes, des Blocks, der Umgebung eingreifen. Und das wollen wir auch tun, sonst wären wir nicht hier. Wir sind Teil der Veränderung, über die zur Zeit soviel geredet wird.
Veränderung verstehen wir dabei nicht ausschließlich negativ oder positiv. War "früher" denn alles besser? Gerade Sexismus, Homophobie, Rassismus und soziale Ungleichheit gab es auch schon vor den hippen Kneipen und jungen Künstler_innen - und wird es auch weiterhin geben.
Wir laden alle an emanzipatorischer Stadtteilpolitik Interessierten ein, um eine erste Analyse vorzunehmen, was sich momentan verändert und was nicht, welche Ausgrenzungs- und Verdrängungsprozesse dies beinhaltet und was wir daraus lernen können. Wir wollen eine linke Positionierung jenseits von "Scheiß Yuppies!" oder "Kein Prenzlauer Berg in Neukölln!". Außerdem wünschen wir uns eine längerfristige Vernetzung, um die Möglichkeiten und Perspektiven emanzipatorischer Stadtteilpolitik zu
diskutieren.
Kontakt: dirty-job@tristeza.org
Infoveranstaltung: Herrschaft und Technik - Politische Kritik an der industriellen Produktion und Technik
Wo liegen die Wurzeln des industriellen Fortschritts, der planmäßigen Ausbeutung von Umwelt, Mensch und Tier und was hat er uns gebracht? Müssen wir unseren Fernseher, Junk Food und Internet aufgeben, um die Welt als lebenswerten Raum für viele Arten erhalten zu können? Welche Eigentums- und Herrschaftsverhältnisse stecken dahinter? Wie könnte eine Produktion ohne Ausbeutung aussehen? Was könnten erste Schritte einer industriellen Abrüstung sein? Interaktiver Vortrag und Diskussion mit ExpertInnen.
Film- und Infoabend über Mumia Abu-Jamal
Mumia Abu-Jamal ist seit 1981 politischer Gefangener in den USA. Mit gefälschten Beweisen als vermeintlicher Polizistenmörder zum Tode verurteilt, war es eine weltweite Unterstützer_innenbewegung, die ihn bis heute am Leben gehalten hat. Seit vielen Jahren versucht er, mit Hilfe eines neuen Verfahrens frei zu kommen. In diesem Frühjahr blockierte erneut ein Gericht diese Bemühungen schwer. Gleichzeitig wurde der Staatsanwaltschaft die Tür zu einem neuen Anlauf für ein Todesurteil geöffnet. Mumia könnte 2008 wieder in akuter Lebensgefahr sein, da mit der Eröffnung eines abgetrennten Verfahrens über Lebenslänglich ohne Bewährung (der aktuelle jur. Stand) oder aber Todesstrafe sehr bald zu rechnen ist. Wir setzen uns seit langer Zeit für Mumias Freiheit ein. An diesem Abend wollen wir Filmausschnitte aus verschiedenen Jahrzehnten zeigen, über den ehemaligen Black Panther Aktivisten Mumia und seine spätere Arbeit als Journalist berichten sowie die weiteren politischen Hintergründe beleuchten, die zu seiner Verurteilung führten und ihn bis heute im Todestrakt gefangen halten. Auch die Todesstrafe an sich und die privatisierte Gefängnisindustrie der USA sind hierbei von Belang. veranstaltet vom Berliner Bündnis Freiheit für Mumia Abu-Jamal
Infoabend: Heimatschutz - Die ökologische Rechte
In den letzten Jahren sind wir in Bewegungszusammenhängen, sei es der Anti-Atom-Bewegung, sei es beim G8-Gipfel, bei GenDreck-Weg-Aktionen, kürzlich sogar in Hamburg bei der Anti-Repressions-Demo gegen §129a immer wieder damit konfrontiert, dass selbst ernannte "Heimatschützer", sei es aus den etablierten rechten Parteien (NPD, ÖDP....), sei es aus den Reihen freier Kameradschaften, in unseren Demos mitlaufen, bei unseren Camps und Aktionen auftreten wollen. Dass es im Rahmen linker Demos, Camps und Aktionen "Kein(en) Platz für Nazis" gibt, ist hierbei wohl völlig unumstritten. Mit dem Blick auf das (Klima-)Campen im kommenden Sommer wollen wir noch mal einen genauen Blick auf die Hintergründe, die Ideologien und die Argumente der sogenannten "Heimatschützer" werfen. im Rahmen der Berliner Veranstaltungsreihe zum Klimacamp
SOLIDARISCHER KAFFEEKLATSCH: Freiheit für Andrea!
Am Wochenende 07./08. Juni, nachmittags ab 14 Uhr. Solidarischer Kaffeeklatsch mit selbstgebackenem Kuchen. Der Erlös aus dem Kuchenverkauf geht komplett an die Berliner Antifaschistin Andrea, welche am 1. Dezember in Berlin-Neukölln während des Protests gegen einen Nazi-Aufmarsch festgenommen wurde. Sie muss wegen verschiedender politischer Aktionen 14 Monate hinter Gittern verbringen und ist dabei auf Solidarität von außerhalb angewiesen.
Infoabend: Esoterik - Nur vermeintlich unpolitisch
Die zunehmende Vereinzelung der Menschen hat viele Unsicherheiten mit sich gebracht. Die individuellen Auswege daraus sind ebenso vielfältig: Ob der Glaube an die Kraft von Amuletten, das Erwarten der kosmischen Weltrevolution oder einfach nur »bewusst leben« für eine schönere Wiedergeburt - Esoterik ist nach wie vor angesagt. Dabei ist Wenigen bekannt, auf welchen Wurzeln und Kontinuitäten - auch des Nationalsozialismus - New Age, Hippie-Bewegung und/oder der völkische Naturkult unter anderem beruhen. Die grundlegenden Prinzipien, wie Karmaglaube, der Geschlechterdualismus und die Absage an Rationalität und Materialismus, sind nicht nur alles andere als emanzipativ. Sie sprechen auch ein sich als alternativ empfindendes Publikum an, das rechte Inhalte in Kombination mit einer »spirituellen Selbstbefreiung« entweder hinnimmt oder bereit ist, sie in ihr vermeintlich unpolitisches Weltbild zu integrieren. Dass es dabei sowohl personelle als auch ideologische Überschneidungen in die extreme Rechte gibt, wird selten problematisiert. Der Vortrag mit anschließender Diskussion bietet einen kurzen Abriss über die historische Entwicklung der »klassischen« Esoterik in Deutschland, streift das Heidentum als deutsche Ausprägung einer völkischen Esoterik und Schnittstelle zu einer »arteigenen« Religion und endet bei den neueren rechten Verschwörungstheorien - mit Bildern und unterhaltsamen Beispielen! Die Referentin ist Mitarbeiterin des apabiz

KLEINKUNSTBÜHNE mit Gitarre und Gesang
Von unserer kleinen Bühne aus werden wir verwöhnt mit Musik zum genießen, nachdenken und wegträumen. Für eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag. Gitarre und Gesang von und mit Kristin Gerwien.
Filmveranstaltung
Film über Pornografie in der DDR.
ACHTUNG!!!! NEU! Infoveranstaltung: Von Neonazis und Antifaschismus in Russland
Information und Diskussion mit russischen Aktivist_innen. In letzter Zeit sind immer wieder Informationen über den rassistischen und faschistischen Terror in Russland an die Öffentlichkeit gekommen. In den letzten Jahren hat die Zahl der Morde durch militante Neonazis erheblich zugenommen. Sowohl Migrant_innen als auch Antifaschist_innen sehen sich mit einer zunehmenden Gefährdung ihres Lebens durch militante Neonazis konfrontiert. Die Morde sind Ausdruck eines weit verbreiteten Rassismus, aber auch einer fortschreitenden Radikalisierung rechter Strukturen in Russland. Verstärkt wird dieses rassistische Klima durch die herrschende Politik. Die Situation für Menschen, die sich abseits des Mainstreams bewegen, wird immer schwerer und gefährlicher. Es gibt in Russland keine großen unabhängigen Gewerkschaften oder traditionelle demokratische, antirassistische oder antifaschistische Strukturen. Allerdings existieren inzwischen vielfältige Zusammenhänge und es gibt unterschiedlichste Aktivitäten sich den Neonazis entgegenzustellen. Ein Überblick über die gesellschaftliche Situation in Russland, Vorstellung der antifaschistischen Bewegung und Diskussion über die Möglichkeiten der internationalen Solidarität. Da Aktivist_innen aus Russland vor Ort sind, gibt es die Möglichkeit ihnen Fragen zu stellen und mit ihnen zu diskutieren. In Kooperation mit apabiz (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin).
Infoabend: Gesundheit - Migration - Krankheit - Tourismus
(Drei Beitrüge zur politischen Logik der Infektion) Aids kommt aus Afrika? Tuberkulose aus Osteuropa? Seuchendiskurse verweisen weniger auf eine empirische Realitüt als auf sich selbst und die vorherrschende medikale Kultur. Die im seuchenpolizeilichen Diskurs behauptete signifikante Kopplung bestimmter Menschengruppen mit bestimmten Seuchen gilt es kritisch zu beleuchten. Unsere Gruppe setzt sich mit den verschiedenen Facetten von Medizinkritik und Bevölkerungspolitik auseinander. Wir wollen mit euch über die Dimensionen einer gegenseitigen Stabilisierung von Migrationsregime, rassistischen Bildern in der Medizin und Umbau des Zugangs zum Gesundheitssystem diskutieren. Veranstaltet vom ak medizinkritik
Filmveranstaltung
Film über die Subkulturszene der DDR aus dieser Zeit.
Konzert: Neil Leyton und David Judson Clemmons
Neil Leyton ist ein Soul Anarchist im Rock'n'Roll, ein Independent Extremist. David Judson Clemmons steht für wundervolle Gitarrenmusik und tiefgründige Texte. Wir sind gespannt! ...
Filmveranstaltung
Film über die Punkszene in der DDR aus einem Rückblick.
KLEINKUNSTBÜHNE: Brecht-Abend
Lesung, Gesang und Klavier am Tag der Befreiung. Mit Auszügen aus den Flüchtlingsgesprächen, der Drei-Groschen-Oper und anderen Werken.

After-Riot-Chillout
Wer genug vom Kreuzberger Mai-Spektakel hat oder nie hingehen wollte, kommt nach Neukölln zum Verschnaufen und Vergessen. Billige Molotov-Cocktails, Bierslime, Punkrock und Riot-Videos aus den guten, alten Zeiten. Umsonst und drinnen bis in den nächsten Morgen.

Konzert: Trezinox
Elektro-Trash-Supershow: trezinox sind dada dada in sound und singsang evolution must be so singen sie! aktionen und kleine tänze dudeln auf alten synthies oder rhytmusmaschinen sie wirbeln und freuen und ärgern, dr. treznok & inox kapell manchmal insektenschnell!!! Eintritt frei.
Filmveranstaltung
Film über den Alltag in der Ausländerbehörde.
Filmveranstaltung
Film über die Neonaziszene in Frankfurt/Oder.
KLEINKUNSTBÜHNE präsentiert: Nix ist Fix - buntes Kabarett-Spektakel
Sobald die Bar sich mit Leben füllt, wird das Ensemble "Nix ist Fix" mit ihrem Spektakel beginnen. Die Tristeza verwandelt sich in eine große Bühne und du bist mitten drin. Das Programm nennt sich "Vom Sinn und Unsinn des Lebens" - alles weitere bleibt Gerücht. Ein Abend voller Überraschungen. Eintritt frei.
Filmveranstaltung
Lustiger Film über den Bundestagswahlkampf 2002 in Brandenburg.


